| Film | |
| Titel | Money Train |
|---|---|
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1995 |
| Länge | 106 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | Joseph Ruben |
| Drehbuch | Doug Richardson |
| Produktion | |
| Musik | Mark Mancina |
| Kamera | John Lindley |
| Schnitt | |
| Besetzung | |
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| → Synchronisation | |
Money Train (englisch für ‚Geldzug‘) ist ein US-amerikanischer Actionfilm mit Wesley Snipes, Woody Harrelson und Jennifer Lopez. Der Film hatte am 22. November 1995 Premiere in den USA und entwickelte sich bei Kritik und Publikum zu einem Misserfolg.
John und Charlie arbeiten undercover in der New Yorker U-Bahn für die New York City Transit Police. Die neue Kollegin Grace Santiago wirbelt das Leben der ungleichen Adoptivbrüder ziemlich durcheinander.
Als Charlie aufgrund seiner Spielschulden in der Klemme sitzt, gibt ihm John seine Ersparnisse, aber das Geld wird ihm in der U-Bahn gestohlen. Charlie streitet mit seinem Chef, Donald Patterson, der ihn feuert. Kurz darauf wird John, der sich für seinen Bruder einsetzt, ebenfalls entlassen.
Charlie beschließt, den Geldzug mit den Tageseinnahmen der U-Bahn zu überfallen. John will seinen Bruder von der Tat abhalten, erreicht ihn aber erst, nachdem dieser den Geldzug bereits entführt hat.
Der fanatisch auf die Sicherheit des täglichen Geldtransports fixierte Patterson will den Zug unbedingt stoppen. Dabei nimmt er einen Zusammenstoß mit einem nicht umgeleiteten Personenzug der U-Bahn in Kauf. John und Charlie retten sich auf den Personenzug, kurz bevor der Geldzug entgleist. Patterson lässt die Zugtrümmer durchsuchen. John und Charlie tun so, als ob sie gerade angekommen wären, nachdem sie von der Zugentführung gehört haben. Der extrem erregte Patterson beschimpft und bespuckt seine Ex-Mitarbeiter, die ihn daraufhin niederschlagen. Als er sie verhaften lassen will, nimmt die gerade eintreffende Santiago stattdessen ihn selbst wegen der Gefährdung des Lebens der Fahrgäste fest.
John und Charlie verlassen die U-Bahn-Station. Es stellt sich heraus, dass Charlie unter seiner Kleidung mehrere Geldsäcke versteckt hatte.
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| Rotten Tomatoes (Tomatometer) | 22 % |
| AllMovie | |
| CinemaScore | B+ |
Money Train erhielt ein schlechtes Presseecho. So erfasst der US-amerikanische Aggregator Rotten Tomatoes größtenteils kritische Besprechungen und ordnet den Film damit als „Gammelig“ ein.
Das Lexikon des internationalen Films kritisierte, dass Money Train eine äußerst schlicht angelegte Actionkomödie sei, die die fehlende Komik durch übermäßiges Reden zu kompensieren versuche und sich allzu einfallslos in den konventionellen Handlungsbahnen des Genres bewege. Laut der Fernsehzeitschrift TV Spielfilm vergällt der lahme Witz einem dieses Buddymovie, dessen Finale zu spät loskrache.
Der Film erwies sich an den Kinokassen als Flop für den Filmverleih Columbia Pictures. Bei einem geschätzten Budget von 68 Mio. US-Dollar spielte er lediglich 35 Mio. US-Dollar in Nordamerika ein. Jennifer Lopez wurde für den NCLR Bravo Award nominiert.
| Darsteller | Deutscher Sprecher | Figur |
|---|---|---|
| Wesley Snipes | Torsten Michaelis | John |
| Woody Harrelson | Michael Schernthaner | Charlie |
| Jennifer Lopez | Nana Spier | Grace Santiago |
| Robert Blake | Joachim Kerzel | Donald Patterson |
| Enrico Colantoni | Bernd Schramm | Dooley |
| Vincent Patrick | Gerd Holtenau | Frank |
| Skipp Sudduth | Till Hagen | Kowalski |
| Scott Sowers | Matthias Klages | Mr. Brown |
| Joe Grifasi | Hans Klima | Riley |
| Chris Cooper | Joachim Tennstedt | Torch |
| Bill Nunn | Tilo Schmitz | Wagenführer des verunglückten Zugs |
Bereits in American Wildcats und Weiße Jungs bringen’s nicht standen Wesley Snipes und Woody Harrelson gemeinsam vor der Kamera. Ein ähnliches Thema hat der französische Film La Grosse Caisse von 1965, der im Metronetz von Paris spielt. Der Filmwaggon des Showdowns kann heute im Coney Island Yard-Museum besichtigt werden.
Die deutsche Synchronfassung entstand bei der RC Production Rasema Cibic. Dialogregie führte Andreas Pollak nach eigenem Dialogbuch.