






Unter einem Monogramm (von altgriechisch μονογράμματος monográmmatos, deutsch ‚aus einem Buchstaben bestehend‘) verstand man ursprünglich einen Einzelbuchstaben. Im Laufe der Zeit wurde der Begriff zur Bezeichnung von kunstvoll gestalteten Buchstaben verwendet, die man zu einem Zeichen zusammenfügte.
Vor allem seit dem 18. Jahrhundert sind Monogramme von Adligen häufig als Spiegelmonogramme gestaltet. Dabei sind die Initialen verdoppelt und spiegelbildlich miteinander verschränkt. Die meisten Beispiele dieser durch ihre Symmetrie besonders ornamenthaft und dekorativ wirkenden Emblematik stammen aus der feudalen Welt. Das berühmteste unter den nicht allzuhäufigen bürgerlichen Spiegelmonogrammen ist das von Johann Sebastian Bach für sich selbst entworfene Siegelbild.