| Film | |
| Titel | Monster Mia |
|---|---|
| Produktionsland | Österreich, Deutschland, Spanien |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 81 Minuten |
| Altersfreigabe | |
| Produktionsunternehmen |
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| Stab | |
| Regie | Verena Fels |
| Drehbuch | |
| Produktion | |
| Musik | Zeltia Montes |
| Kamera | Daniel Komosny |
| Schnitt | Elisa Maier |
| → Sprecher | |
Monster Mia ist ein österreichisch-deutsch-spanischer Animationsfilm aus dem Jahr 2026 von Regisseurin Verena Fels nach einem Drehbuch von Katharina Reschke, Sonja Matthes, Jasmina Kallay und Tom Martin, basierend auf der Buchreihe des britischen Autors A. B. Saddlewick.
Die Schülerin Mia beschäftigt sich ständig mit Monstern und sucht nach Beweisen für deren Existenz, obwohl ihre Heimatstadt Lilienthal bald 500 Jahre Monsterfreiheit feiert. Ihre Rechercheergebnisse möchte sie im Rahmen eines Referats präsentieren, was aber nicht erwünscht ist, denn niemand darf über Monster sprechen.
Weil sie mit ihrer Meinung aneckt, fliegt sie von der Schule und landet schließlich an der Schule in Finsterwald, die ausschließlich von Monstern besucht wird. Dort gelten Menschen als Feindbild, daher gibt sich Mia ebenfalls als Monster aus und freundet sich mit dem vegan lebenden Vampirjungen Paprika sowie mit Oskar an, der seinen Kopf abnehmen kann.
Dann entdeckt sie, dass der Schulleiter Van Vlad einen bösen Plan verfolgt und die Menschen in Lilienthal in Monster verwandeln möchte. Mia muss Van Vlad stoppen, um ihre Heimatstadt zu retten.
| Rolle | Sprecher Österreichisches Deutsch | Sprecher Deutsches Deutsch | Sprecher Englisch |
|---|---|---|---|
| Mia | Lilian Jane Gartner | Maresa Sedlmeir | Lilian Jane Gartner |
| Oscar | Verena Altenberger | Sebastian Griegel | Gioia Osthoff |
| Penelope | Silvia Schneider | Lea Kalbhenn | Elisabeth Kanettis |
| Direktorin Knoflpress Mrs. Garlicpress | Susi Stach | Bettina Redlich | Emma Black |
| Van Vlad | Michael Ostrowski | Matthias Klie | Drew Sarich |
| Vampir Paprika | Philipp Hansa | Mio Lechenmayr | Vincent Bueno |
| Professorin Zimzala | Nina Hartmann | Kathrin Gaube | Alix Martin |
| Schulbusfahrer | Armin Assinger | Kai Taschner | Howard Nightingall |
| Fanny Stapf | |||
Der Film wurde von der Wiener Arx Anima Animation Studio (Produzenten Dunja Bernatzky-Staber und Christoph Staber) produziert, die zuvor unter anderem an Die Heinzels – Neue Mützen, neue Mission (2024) beteiligt war, in Koproduktion mit der deutschen Peng! Boom! Tschak! – Films und der spanischen Arx Light, Koproduzenten waren Nicolás Matji, Holger Weiss, Edmon Roch und Dominique Schuchmann. Beteiligt war der ORF.
Unterstützt wurde die Produktion vom Deutschen Filmförderfonds, der Filmförderungsanstalt, HessenFilm und Medien, der Mitteldeutschen Medienförderung, der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, dem Filmfonds Wien sowie dem Österreichischen Filminstitut, ÖFI+, ICAA, RTVE, Plaion Pictures, Movistart Plus+, ICEC, CreaSGR und Wandermoon.
Die Musik schrieb Zeltia Montes, die Montage verantworte Elisa Maier, den Ton gestaltete Sebastian Schmidt.
Premiere war am 22. Juni 2026 beim Festival d’Animation Annecy. Anfang Oktober 2026 wurde der Film am Internationalen Filmfestival Schlingel präsentiert.
In Deutschland und Österreich kam der Film am 15. Oktober 2026 im Verleih von Plaion Pictures (Deutschland) bzw. Filmladen (Österreich) in die Kinos.
Gaby Sikorski vergab auf filmstarts.de vier von fünf Sternen und bezeichnete die Produktion als fantasievollen, sehr amüsanten Animationsfilm, der nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene kurzweilige Unterhaltung biete und angenehm beiläufig auch gesellschaftliche Themen wie Toleranz und Courage anspreche.
Oliver Armknecht bewertete die Produktion auf film-rezensionen.de mit sechs von zehn Sternen. Die Adaption einer Kinderbuchreihe greife auf zahlreiche bekannte Elemente zurück, was sie etwas austauschbar mache. Dennoch sei das Ergebnis ganz schön, das Plädoyer für mehr Offenheit sei nicht verkehrt.
Filmdienst.de (3,5 von 5 Sterne) befand, dass der temporeiche Animationsfilm aus dem Kontrast von Menschen- und Monsterwelt auf effektive Weise dramatische Funken schlage. Mit einem eigenwilligen Animationsstil und flotter Musik erzähle der Film kurzweilig und schlüssig von Akzeptanz, Freundschaft und Identitätsfindung.
Der Film wurde in die Vorauswahl für den Europäischen Filmpreis 2027 in der Kategorie Animationsfilm aufgenommen.