Moosbierbaum

Moosbierbaum (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Moosbierbaum
Moosbierbaum (Österreich)
Moosbierbaum (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Tulln (TU), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Tulln
Pol. Gemeinde Atzenbrugg
Koordinaten 48° 18′ 17″ N, 15° 53′ 54″ OKoordinaten: 48° 18′ 17″ N, 15° 53′ 54″ Of1
Höhe 185 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 293 (1. Jän. 2026)
Gebäudestand 126 (2001f1)
Fläche d. KG 4,57 km² (31. Dez. 2023)
Postleitzahl 3452 Atzenbrugg
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 06241
Katastralgemeindenummer 20155
Zählsprengel/ -bezirk Atzenbrugg (32104 000)
Bild
Kapelle in Moosbierbaum
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
f0
293

Moosbierbaum ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Atzenbrugg im Bezirk Tulln in Niederösterreich mit 293 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026). Zur Katastralgemeinde gehört auch das Dorf Heiligeneich.

Geografie

Das Straßendorf ist durch die Landesstraße L115 erschlossen, in die im Ort die L2215, von Rust im Tullnerfeld kommend, einmündet. Durch den Ort führt auch die Tullnerfelder Bahn und hat den Bahnhof Moosbierbaum-Heiligeneich. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 141 Adressen.

Geschichte

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 28 Häusern genannt, das nach Heiligeneich eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Herzogenburg besaß die Ortsobrigkeit, die Herrschaft Gutenbrunn und Heiligenkreuz übte die Landgerichtsbarkeit aus und die Herrschaft Atzenbrugg besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Pfarrhof Zwentendorf und Atzenbrugg.

Mit der ehemaligen Pulverfabrik Skodawerke-Wetzler und dem später erbauten Hydrierwerk Moosbierbaum wandelte sich der ursprünglich bäuerlich geprägte Ort zu einem Industriestandort. Auf einer ehemaligen Brache ist heute ein Golfplatz.

Literatur

Commons: Moosbierbaum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
  2. ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  3. ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 48f (Mostbierbaum in der Google-Buchsuche).