Museumshof Rahden

Museumshof Rahden

Gesamtüberblick
Daten
Ort Rahden-Kleinendorf
Art
Eröffnung 1966
Besucheranzahl (jährlich) ca. 13.500 (2019)
Betreiber
Stadt Rahden
Leitung
Nancy Kröger
Website
ISIL DE-MUS-113413

Der Museumshof Rahden ist ein Freilichtmuseum in der Stadt Rahden im ostwestfälischen Kreis Minden-Lübbecke in Nordrhein-Westfalen. Das Museum umfasst ein vollständig eingerichtetes Bauerngehöft mit allen Nebengebäuden. Mit seinen Gebäuden und Arbeitsgeräten spiegelt es die regionale bäuerliche Lebensweise des 19. Jahrhunderts wider. Das Museumsgelände grenzt unmittelbar an die Ruine der Burg Rahden.

Geschichte

In den Jahren 1962 bis 1966 wurde der Museumshof mit Hilfe des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe in Münster errichtet. Mit Ausnahme der Scheune standen seine Gebäude vorher auf verschiedenen Gehöften des früheren Amtes Rahden. Dort wurden sie abgetragen, restauriert und am jetzigen Standort wieder aufgebaut. 1988 wurde „Lütke Hus“ eröffnet.

Gebäudeumfang

Einrichtung eines Museums-Bauernhauses

Auf dem etwa 3 ha großen Gelände des Freilichtmuseums in Rahden-Kleinendorf befinden sich zehn einzelne Gebäude: Haupthaus (1689) mit Bauerngarten, Speicher (Spieker, um 1750), Backhaus (1560, das älteste Gebäude der Hofanlage), Rossmühle (1860), „Lütke Hus“ (ehemaliges Heuerlingshaus von 1787), Remise, Scheune, Schafstall, Holzspeicher und Bleichhütte. Rötekuhle, Göpel, Erdkeller, Schäferkarren und Bienenstand ergänzen das Gesamtbild.

Besondere Angebote

„Mittelalterliches Treiben“ 2014

Siehe auch

Literatur

Commons: Museumshof Rahden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Joern Spreen-Ledebur: So lief das Jahr für den Museumshof in Rahden. In: Neue Westfälische. Zeitungsverlag Neue Westfälische GmbH & Co. KG, 26. Oktober 2019, abgerufen am 31. Oktober 2019.

Koordinaten: 52° 26′ 17,6″ N, 8° 35′ 51″ O