Sportliche Laufbahn
Erste internationale Erfahrungen sammelte Mustafa Kamel Selmi vermutlich im Jahr 1984, als er bei den Arabischen Juniorenmeisterschaften in Casablanca in 10,68 s und 21,81 s jeweils die Goldmedaille über 100 und 200 Meter gewann. Im Jahr darauf gewann er bei den Panarabischen Spielen ebendort in 10,56 s die Bronzemedaille im 100-Meter-Lauf hinter dem Katarer Faraj Saad Marzouk und Omar Ghizlat aus Marokko und sicherte sich über 200 Meter in 21,39 s die Bronzemedaille hinter dem Marokkaner Ghizlat und Jamal al-Abdullah aus Katar. Anschließend gewann er bei den Afrikameisterschaften in Kairo mit der algerischen 4-mal-100-Meter-Staffel in 40,14 s gemeinsam mit Abdeslam Kaddouri, Abdelkader Kaci und Djamel Boudebidah die Bronzemedaille hinter den Teams aus Nigeria und Kenia. 1987 gewann er bei den Arabischen Meisterschaften in Algier in 10,49 s und 21,06 s jeweils die Silbermedaille über 100 und 200 Meter und anschließend trat er bei den Afrikaspielen in Nairobi an. Im August schied er bei den Weltmeisterschaften in Rom mit 10,48 s und 21,26 s jeweils im Viertelfinale aus, ehe er bei den Mittelmeerspielen in Latakia in 10,56 s die Bronzemedaille hinter den Italienern Stefano Tilli und Ezio Madonia gewann. Im 200-Meter-Lauf sicherte er sich dort in 20,84 s zudem die Silbermedaille hinter dem Italiener Tilli. Im Jahr darauf gewann er bei den Afrikameisterschaften in Annaba in 21,21 s die Bronzemedaille über 200 Meter hinter dem Nigerianer Davidson Ezinwa und Emmanuel Tuffour aus Ghana. Anschließend schied er bei den Olympischen Sommerspielen in Seoul mit 11,08 s in der ersten Runde über 100 Meter aus und schied über 200 Meter mit 21,26 s im Viertelfinale aus.
In den Jahren von 1985 bis 1988 sowie 1992 wurde Selmi algerischer Meister im 100-Meter-Lauf sowie von 1987 bis 1989 über 200 Meter.