2011 nahm sie bei André Gensicke von die Zöllner ihr deutschsprachiges Debüt Blaue Kanten auf und veröffentlichte es 2012 bei lala-schallplatten und dem Vertrieb Broken Silence. 2014 begann die Zusammenarbeit mit dem Label BSC Music, dem Vertrieb Rough Trade und dem Musikverlag Kick The Flame. Es erschien das zweite Album Lieder aus Herbst (2014). 2016 folgte das dritte Album, Ich bin der Regen (BSC Music, Rough Trade & Kick the Flame), auf dem sie bekannte und unbekanntere Dichter sowie den letzten Brief von Sophie Scholl vertonte. Benannt ist das Album nach einem Gedicht der jüdischen Dichterin Selma Merbaum. Alle Alben wurden für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Das Album Ich bin der Regen wurde durch die Initiative Musik gefördert.
Es folgten erste Fernsehauftritte. Sie erhielt den Förderpreis der Liederbestenliste 2016. Zu ihrem Lied Aluna – meine Mutter war ein Flüchtling erschien ein Artikel auf dem Titelblatt des Dossiers der Jubiläumsausgabe der Zeit.
Mit ihren Liedern engagiert sie sich politisch und sozial. Während der COVID-19-Pandemie initiierte sie Musikvideoaktionen zum Thema „Risikogruppe“ und zur „Pflege“. Diese bestehen aus selbstgedrehten Handyvideos von Teilnehmern aus Deutschland sowie dem deutschsprachigen Ausland. Ihr für 2020 geplantes neues Album Die Kinder an unseren Händen verschob sie pandemiebedingt auf Juni 2023. Es wurde für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert.
Parallel dazu arbeitete sie an ihrem neuen Vorhaben „Dein musikalisches Denkmal“. Unter diesem Namen schreibt sie ganz persönliche Lieder für Verstorbene und Hinterbliebene. Das Projekt erhält die Förderwürdigkeit durch den InnoStartBonus mit dem der Freistaat Sachsen und FutureSAX innovative Gründungsideen unterstützen. Ab 2025 leitet sie ein zweijähriges, durch den Europäischen Sozialfonds gefördertes Projekt am und mit dem Leipziger DiakonieHospiz mit der Überschrift Dein musikalisches Denkmal in der Hospizarbeit. Neben 20 musikalischen Denkmälern mit den Hospizgästen und/oder deren Angehörigen entstehen ein auf andere Hospize übertragbares Konzept und ein Curriculum für eine Ausbildung zum sterbe- und trauerbegleitenden Liedermacher.
Das Projekt erhält den 3. Platz beim SINN Innovationspreis von SINN Sachsen, mit dem besonders sozial innovative Projekte in Sachsen gewürdigt werden.