Narsaq-Museum

Narsaq Museum

Das Torfmauerhaus in Narsaq (2011)
Daten
Ort Narsaq Welt-IconKoordinaten: 60° 54′ 40,4″ N, 46° 3′ 0,2″ W
Art
Lokalmuseum
Eröffnung 1979
Leitung
Jesper Enevoldsen

Das Narsaq-Museum (dänisch Narsaq Museum, grönländisch Narsap Katersugaasivia) ist das Heimatmuseum (Lokalmuseum) von Narsaq.

Geschichte

Im Gemeinderat der Gemeinde Narsaq entstand 1973 der Wunsch nach einem Lokalmuseum, weswegen ein Museumsausschuss gegründet wurde. Nach einem Treffen mit Vertretern des Dänischen Nationalmuseums wurde 1976 beschlossen, den alten Laden in ein Museum umzuwandeln. Im Januar 1979 kamen Vertreter des Grönländischen Nationalmuseums nach Narsaq, um die Arbeit zu konkretisieren und kurz darauf wurde das Museum eröffnet. Noch im selben Jahr übernahm man auch das Wohnhaus von Henrik Lund. 1985 wurde das Museum von der grönländischen Regierung offiziell anerkannt. Ende der 1980er Jahre wurde ein Lehrer in Narsaq angestellt, um nebenberuflich das Museum zu verwalten. 1990 wurde er schließlich durch einen Museologen ersetzt.

Gebäude und Ausstellung

Das Narsaq-Museum ist ein Freilichtmuseum, das hauptsächlich auf einer kleinen Halbinsel im Stadtzentrum liegt, aber auch einige andere Standorte in der Stadt hat. Folgende acht bis neun Gebäude gehören zum Museum:

Mit Ausnahme von B-98 und B-1315 sind alle Gebäude geschützt. Für detaillierte Beschreibungen zur Geschichte und Architektur der einzelnen Gebäude, siehe die Liste der Baudenkmäler in Narsaq.

Einzelnachweise

  1. ↑ Bo Albrechtsen: Narsaq museum. In: Bo Albrechtsen, Daniel Thorleifsen (Hrsg.): Museer i Grønland i 50 år. NKA, Nuuk 2016, ISBN 978-87-89108-01-8, S. 298–300.
  2. ↑ Naja Illeris: De grønlandske lokalmuseer. Rapport om museernes vilkår i 2004. Dansk Polarcenter, Kopenhagen 2005, ISBN 87-90369-79-3, S. 13 f.
  3. 1 2 3 4 5 6 7 8 Narsaq Museum. museum.gl.
  4. ↑ A34. Narsaq-Museum.
  5. ↑ Stenmuseet. Narsaq-Museum.
  6. ↑ Udstedsbestyrerens hus. Narsaq-Museum.
  7. ↑ B-84. Narsaq-Museum.
  8. ↑ Henrik Lund. Narsaq-Museum.