| Film | |
| Titel | Neda (ندا) |
|---|---|
| Produktionsland | Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch, Persisch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 107 Minuten |
| Stab | |
| Regie | Ashkan Najafi |
| Drehbuch | Ashkan Najafi, Stefan Gieren |
| Produktion | Stefan Gieren |
| Musik | Florian Tessloff |
| Kamera | Clemens Majunke |
| Schnitt | Hoda Muini, Mehrdâd Muini |
| Besetzung | |
Neda (persisch: ندا) ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 2026 von Ashkan Najafi. Das Drama erzählt von einer iranischen Geflüchteten, die in Hamburg als Dolmetscherin arbeitet und während einer Asylanhörung einem ihrer ehemaligen Folterer begegnet. Die Hauptrollen spielen Pegah Ferydoni und Navid Negahban.
Der Film wurde im Oktober 2026 bei den 60. Internationalen Hofer Filmtagen vorgestellt und mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino ausgezeichnet.
Neda ist aus dem Iran nach Deutschland geflohen. Während ihrer Haft im Frauengefängnis Qarchak wurde sie gefoltert. In Hamburg versucht sie, sich ein neues Leben aufzubauen, und arbeitet als Dolmetscherin bei Asylanhörungen.
Während einer Anhörung begegnet sie Hamid, einem ehemaligen Verhörer aus ihrer Gefangenschaft. Dieser ist inzwischen selbst mit seiner Tochter nach Deutschland geflohen und beantragt Asyl. Neda gerät dadurch in einen Konflikt zwischen ihrer beruflichen Verantwortung und ihrem Wunsch nach Gerechtigkeit.
Regie führte Ashkan Najafi, der das Drehbuch gemeinsam mit Stefan Gieren schrieb. Produziert wurde der Film von StoryBay Media. Die Dreharbeiten fanden 2025 in Hamburg statt.
Der Film hat eine Laufzeit von 107 Minuten und wurde in deutscher und persischer Sprache gedreht.
Neda wurde am 22. Oktober 2026 bei den 60. Internationalen Hofer Filmtagen erstmals öffentlich gezeigt.
Bei dem Festival erhielt der Film den mit 10.000 Euro dotierten Förderpreis Neues Deutsches Kino 2026.
Der Filmkritiker Michael Thumser besprach den Film am 24. Oktober 2026 unter dem Titel „Die Narben von 62 Tagen“. In seiner Kritik beschäftigte er sich insbesondere mit der Darstellung von Gewalt, Rache und Gerechtigkeit.