Neetzendorf

Neetzendorf
Gemeinde Boitze
Koordinaten: 53° 10′ N, 10° 46′ OKoordinaten: 53° 9′ 41″ N, 10° 45′ 50″ O
Fläche: 4,03 km²
Einwohner: 96
Bevölkerungsdichte: 24 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 21368
Vorwahl: 05851
Neetzendorf (Niedersachsen)
Neetzendorf (Niedersachsen)
Lage von Neetzendorf in Niedersachsen

Neetzendorf ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Boitze, die zur Samtgemeinde Dahlenburg im Landkreis Lüneburg in Niedersachsen gehört. Bis 1974 bildete Neetzendorf eine eigenständige Gemeinde.

Geographie

Das kleine Dorf Neetzendorf liegt an der Neetze etwa drei Kilometer östlich von Boitze und 14 Kilometer südlich von Bleckede.

Neetzendorfer Mühle
Wohnhaus an der Neetzendorfer Mühle

Geschichte

Neetzendorf gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Bleckede des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zum französischen Satellitenstaat Königreich Westphalen und dort zum Kanton Hitzacker im Departement der Aller. 1814 fiel Neetzendorf an Hannover zurück und gehörte dort wieder zum Amt Bleckede. 1867 fiel Neetzendorf mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Kreis Bleckede sowie seit 1932 zum Landkreis Lüneburg.

Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Neetzendorf am 1. März 1974 Teil der Gemeinde Boitze.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
181265
184576
187177
188586
1895108
1905108
192598
1939101
1950182
1961106
1970108

Bau- und Bodendenkmale

Die Neetzendorfer Mühle mit ihren Nebengebäuden steht unter Denkmalschutz. Mehrere Grabhügel sind geschützte Bodendenkmale.

Verkehr

Neetzendorf hat einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Lüneburg–Dannenberg.

Einzelnachweise

  1. 1 2 Daten und Karte der Gemarkung Neetzendorf
  2. ↑ Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777 (google.de).
  3. 1 2 Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).
  4. ↑ Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1974
  5. ↑ Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848 (google.de).
  6. ↑ Volkszählung 1871
  7. ↑ Volkszählung 1885
  8. ↑ Volkszählung 1895
  9. ↑ Volkszählung 1905
  10. 1 2 Michael Rademacher: Lueneburg. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  11. 1 2 3 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)