| Neue Wabe | ||
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| Daten | ||
| Gewässerkennzahl | DE: 4828852 | |
| Lage | Braunschweig-Rautheim | |
| Flusssystem | Weser | |
| Abfluss über | Wabe → Schunter → Oker → Aller → Weser → Nordsee | |
| Quelle | Abzweig von der Wabe auf Höhe Hötzum 52° 13′ 21″ N, 10° 35′ 53″ O | |
| Quellhöhe | 79,8 m ü. NHN | |
| Mündung | An der Autobahn A39 bei RautheimKoordinaten: 52° 14′ 52″ N, 10° 35′ 32″ O 52° 14′ 52″ N, 10° 35′ 32″ O | |
| Mündungshöhe | 76,5 m ü. NHN | |
| Höhenunterschied | 3,3 m | |
| Sohlgefälle | 0,88 ‰ | |
| Länge | 3,7 km | |
| Rechte Nebenflüsse | Feuergraben, Reitlingsgraben | |
| Großstädte | Braunschweig | |
| Gemeinden | Sickte | |
![]() (Daten aus Wikidata und OSM) | ||
Die Neue Wabe ist ein knapp vier Kilometer langer Abzweig aus der Wabe auf dem Gebiet von Braunschweig-Rautheim, der im Zuge einer Renaturierungsmaßnahme bis 2017 geschaffen wurde. Die Neue Wabe ersetzt mit einem naturnäheren Verlauf die geradlinige (Alte) Wabe und nimmt etwa den Verlauf des Baches vor den Begradigungsarbeiten ein. Er mündet bei der A39 in die Wabe.
Die Neue Wabe beginnt südlich der Stadtgrenze Braunschweigs mit einem Abschlag aus der Wabe auf der Höhe von Hötzum im Landkreis Wolfenbüttel und verläuft in der Wabeniederung überwiegend mäandrierend und in nördliche Richtung bis zur Autobahn. Sie nimmt in dem 2018 fertig gestellten Renaturierungsgebiet den Feuergraben und den in seinem Lauf ebenfalls veränderten Reitlingsgraben auf. Das gesamte Umfeld ist von einer intensiven landwirtschaftlichen Nutzung auf weitestgehend frei wachsende Landschaft und extensive Beweidung umgestellt und bepflanzt worden. Im Bachlauf sind Strömungslenker und Hindernisse verbaut, die einen strukturell naturnahen Verlauf sicherstellen sollen.
Der Bach wird vom NLWKN als Verordnungsgewässer eingestuft. Für den Unterhalt ist der Wasserverband Mittlere Oker zuständig, für die (Alte) Wabe und den Feuergraben dagegen der Unterhaltungsverband Schunter. Im Auftrage der Stadtentwässerung Braunschweig ist der Bachverlauf 2020 strukturell auf einer Länge von 3737 m kartiert worden. Die Bewertung ergibt überwiegend eine Gewässerstrukturgüte von „2“, abschnittsweise auch etwas schlechter.