| Nibelungenheim | ||
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| Lage | Frankenweide; Landkreis Bad Dürkheim, Rheinland-Pfalz, Deutschland; Talort: Elmstein | |
| Gebirgsgruppe | Pfälzerwald | |
| Geographische Lage: | 49° 22′ 52,4″ N, 7° 56′ 1,2″ O | |
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| Erbauer | Nibelungengefolgschaft Pfälzer Wandervögel | |
| Besitzer | Nibelungenheim Waldhausgemeinschaft e. V. | |
| Erbaut | 1927–1934 | |
| Bautyp | Wanderheim | |
Das Nibelungenheim ist ein Wanderheim im Pfälzerwald im Landkreis Bad Dürkheim in Rheinland-Pfalz. Es steht unter Denkmalschutz.
Das Bauwerk liegt im Norden der Gemarkung der Ortsgemeinde Elmstein weitab von deren Siedlungsgebiet im Distrikt Legelberg.
Das Haus ist ein eingeschossiger Bau im Heimatstil, der vom Architekten Bruno Lenhard entworfen und von 1927 bis 1934 gebaut wurde. Der Bau erfolgte durch eine Gemeinschaft Jugendlicher aus Ludwigshafen am Rhein, die sich Nibelungen, Gefolgschaft Pfälzer Wandervögel nannten. Das Heim entstand auf den Grundmauern des Jagdhauses Breitscheid, das einst dem Pfalzgrafen Johann Kasimir gehört hatte. Während des Dritten Reichs wurde das Gebäude von der Hitlerjugend und der Arbeitsfront konfisziert. Nach dem Zweiten Weltkrieg fungierte es als Schutzhütte für Forstwirte.
Seit 1950 dient es erneut der unter dem Namen Nibelungenheim Waldhausgemeinschaft e. V. wieder gegründeten Organisation unter anderem als Wanderstützpunkt. Es ist ausschließlich für seine Mitglieder zugänglich.