Niederaltheim

Niederaltheim
Gemeinde Hohenaltheim
Wappen von Niederaltheim
Koordinaten: 48° 47′ N, 10° 31′ OKoordinaten: 48° 47′ 13″ N, 10° 31′ 26″ O
Höhe: 450 m ü. NHN
Fläche: 8,5 km²
Einwohner: 168 (31. Dez. 2021)
Bevölkerungsdichte: 20 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1973
Postleitzahl: 86745
Vorwahl: 09088
Luftaufnahme
Luftaufnahme

Niederaltheim ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Hohenaltheim im Landkreis Donau-Ries (Schwaben, Bayern). Die Gemarkung Niederaltheim hat eine Fläche von 8,498 km². Sie ist in 509 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 16695,96 m² haben. In ihr liegen die Gemeindeteile Frohnmühle, Ganzenmühle, Karlshof, Mühlauhof, Niederaltheim, Schellenhof und Weiherhof.

Geografie

Durch das Dorf fließt der Mühlbach (im Unterlauf Eierbach genannt), der ein linker Zufluss des Bautenbachs ist, der wiederum ein rechter Zufluss der Eger ist. Im Westen befindet sich der Ganzenberg (539 m ü. NHN), im Süden der Attenbühl (521 m ü. NHN), beides Erhebungen der Schwäbischen Alb.

Die Kreisstraße DON 9 führt nach Hürnheim (2,8 km nordwestlich) bzw. zur Staatsstraße 2212 (0,7 km östlich). Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Hohenaltheim zur St 2212 (0,7 km südöstlich), nach Karlshof (2,5 km westlich) und nach Weiherhof (0,4 km nördlich).

Geschichte

Das Kloster Heilsbronn erwarb im 14. Jahrhundert in Niederaltheim einen Hof und Gefälle von Äcker.

Im Rahmen des Gemeindeedikts (frühes 19. Jahrhundert) wurde der Steuerdistrikt und die Ruralgemeinde Niederaltheim gebildet, zu dem bzw. zu der Brunnenhaus, Frohnmühle, Ganzenmühle, Hochhaus, Karlshof, Mühlauhof, Pulvermühle und Schellenhof gehörten. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Herrschaftsgericht Bissingen zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Nördlingen. Mit der Auflösung des Herrschaftsgerichtes Bissingen im Jahr 1848 kam die Gemeinde an das Landgericht Nördlingen.

Am 1. Juli 1973 wurde Niederaltheim im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Hohenaltheim eingemeindet.

Baudenkmäler

Der gesamte Ortskern ist als Ensemble geschützt, in dem noch viele Rieser Bauernhäuser erhalten sind. Außerdem gibt es noch das ehemalige Amtshaus und ein Gasthaus als Einzeldenkmäler.

Literatur

Commons: Niederaltheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

  1. 1 2 Gemarkung Niederaltheim (096761). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 13. April 2026.
  2. ↑ Verwaltungsgemeinschaft Ries – Einwohnerzahlen. Abgerufen am 28. April 2022.
  3. ↑ Gemeinde Hohenaltheim, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 1. Juli 2025.
  4. ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 13. April 2026.
  5. ↑ Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 18. Februar 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).
  6. ↑ G. Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit, Bd. 2, S. 539.
  7. ↑ Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 79 (Digitalisat).
  8. ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 792 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).