| Niedersulz (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Niedersulz | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Gänserndorf (GF), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Gänserndorf | |
| Pol. Gemeinde | Sulz im Weinviertel | |
| Koordinaten | 48° 29′ 14″ N, 16° 40′ 56″ O | |
| Höhe | 190 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 398 (1. Jän. 2026) | |
| Fläche d. KG | 8,46 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 03568 | |
| Katastralgemeindenummer | 06124 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Niedersulz ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Sulz im Weinviertel im Bezirk Gänserndorf in Niederösterreich mit 398 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026). Bis Ende 1970 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.
Niedersulz liegt in der Niederung des Sulzbachs. Im Ort kreuzen die Landesstraßen L15 und L17. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 245 Adressen.
Der Ort wurde erstmals im Jahr 1196 erwähnt. Die Pfarre wurde vor 1200 gegründet, war dem Stift Heiligenkreuz inkorporiert und im 13. Jahrhundert wurde ein erster Kirchenbau errichtet.
Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 100 Häusern genannt, das über eine Pfarre und eine Schule verfügte. Die Herrschaft Niederleis besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Niedersulz ausgeübt.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Marktgemeinde Niedersulz zwei Bäcker, ein Binder, ein Fleischer, ein Friseur, ein Gastwirt, drei Gemischtwarenhändler, eine Hebamme, ein Müller, ein Rohproduktehändler, zwei Sattler, ein Schlosser, zwei Schmiede, ein Schneider und eine Schneiderin, zwei Schuster, ein Tischler, ein Viktualienhändler, ein Wagner und einige Landwirte ansässig. Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1971 die damaligen Ortsgemeinden Niedersulz und Obersulz.
In Niedersulz befindet sich ein Kindergarten.