Nikola Kompa (* 1970) ist eine deutsche Philosophin.
Nach dem M.A. in Philosophie an der Universität München (Philosophie/Logik & Wissenschaftstheorie/Psychologie) und der Promotion zum Dr. phil. in München 1998 war sie von 2002 bis 2009 Assistentin an der Universität Münster. Nach der Habilitation in Philosophie an der Universität Münster 2008 hat sie seit 2011 die Professur für Theoretische Philosophie (W3) an der Universität Osnabrück inne.
Des Weiteren ist sie Projektleiterin und stellvertretende Sprecherin des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Graduiertenkollegs „Situated Cognition“ (2017–2026), sowie eines Projekts zum Thema „Wie können wir in einer Sprache denken?“, das gemeinsam von der DFG und dem österreichischen Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) gefördert wird und das sie gemeinsam mit Christopher Gauker (Salzburg) und Jutta Mueller (die als Mercator-Stipendiatin an dem Projekt mitwirkt) leitet.
Kompa befasst sich hauptsächlich mit Themen der inneren Rede und der Frage, wie diese die menschliche Kognition beeinflusst. Sie vertritt dabei die Ansicht, dass Denken und inneres Abwägen von Gründen hauptsächlich im Modus der verinnerlichten natürlichen Sprache stattfindet und eben nicht notwendigerweise in einer grundlegenderen Language of Thought. Sie ist dabei der Strömung des Neo-Vygotskyanismus zuzurechnen.
Weitere Themen, mit denen sich Kompa auseinandersetzt, sind die erkenntnistheoretischen Aspekte von Metaphern sowie die Wirkmechanismen der "dunklen Seite der Sprache".
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kompa, Nikola |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Philosophin |
| GEBURTSDATUM | 1970 |