| Film | |
| Titel | Nonna Lucia |
|---|---|
| Produktionsland | Schweiz |
| Originalsprache | Italienisch |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Länge | 7 Minuten |
| Produktionsunternehmen | Nadasdy Film, RSI Radiotelevisione svizzera |
| Stab | |
| Regie | Marcel Barelli |
| Drehbuch | Marcel Barelli |
| Produktion | Nicolas Burlet |
| Musik | I Teppisti dei Sogni |
| Kamera | Laura Morales |
| Schnitt | Marcel Barelli |
Nonna Lucia ist ein Schweizer animierter dokumentarischer Kurzfilm von Marcel Barelli aus dem Jahr 2026.
Der Erzähler berichtet von seiner verstorbenen Oma Lucia. Einzelne Objekte wechseln schnell vor schwarzem Hintergrund. Sie wirken gruppiert nach Themen: Briefumschläge, Urlaubsfotos, Feuerzeuge, Kleidungsstücke. Vor dem Zuschauer zieht ein Leben vorbei. Zuletzt geht der Regisseur im Gedenken an seine Oma Blutspenden.
Barelli verbindet Stop-Motion-Animationen der geerbten Gegenstände mit eigenen Videoaufnahmen seiner Großmutter. Der Film wurde von Nadasdy Film und RSI Radiotelevisione svizzera produziert.
Die Premiere fand im September 2026 statt. Im selben Monat lief der Film im Internationalen Wettbewerb des Animationsfilmfestivals Fantoche in Baden. Im Oktober wurde er beim Festival Animatou in Genf gezeigt und nahm am Internationalen Wettbewerb Animationsfilm des DOK Leipzig 2026 teil.
Marie Ketzscher hob im Programmtext von DOK Leipzig hervor, wie Barelli über die hinterlassenen Gegenstände die Persönlichkeit seiner Großmutter erschließe. Dabei zeige der Film sowohl die schmerzliche als auch die tröstende Kraft von Erinnerungen. Eine Blutspendeurkunde gebe beispielsweise nicht nur Auskunft über den Alltag der Verstorbenen, sondern auch über ihre Werte und deren Bedeutung für den Enkel.