
Norbert Hummelt (* 30. Dezember 1962 in Neuss) ist ein deutscher Dichter, Übersetzer und Kulturjournalist.
Nach dem Abitur studierte Norbert Hummelt bis 1990 Germanistik und Anglistik an der Universität zu Köln. Er verfasst in erster Linie Lyrik und Essays, die in zahlreichen Anthologien und Literaturzeitschriften veröffentlicht wurden. Darüber hinaus übersetzt er Lyrik aus dem Englischen und Dänischen. Hummelt schrieb zunächst (wie beispielsweise auch Marcel Beyer, mit dem er lange zusammenarbeitete) experimentelle Gedichte in der Nachfolge von Rolf Dieter Brinkmann und Thomas Kling. 1997 wandte er sich mit seinem zweiten Gedichtband „singtrieb“ stärker traditionellen Formen zu und näherte sich Konzepten der Romantik. Von 1988 bis 1992 war er Leiter der Kölner Autorenwerkstatt. Er lehrte u. a. am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er war Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland und ist Mitgründer des PEN Berlin.
Norbert Hummelt lebt seit 2006 in Berlin, zuvor langjährig in Köln.
2022 veröffentlichte Hummelt mit „1922. Wunderjahr der Worte“ sein erstes dokumentarisches Buch, in dem er auf leichtfüßige Weise die Erlebnisse zahlreicher Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur miteinander verknüpft.
| Personendaten | |
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| NAME | Hummelt, Norbert |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Dichter, Übersetzer und Journalist |
| GEBURTSDATUM | 30. Dezember 1962 |
| GEBURTSORT | Neuss |