
Oberfennberg (italienisch Favogna di Sopra) ist eine Ortschaft in Südtirol sowie eine Fraktion der Gemeinde Kurtatsch im Unterland. Die Streusiedlung liegt auf rund 1100–1200 m Höhe auf dem Plateau des mit steilen Felswänden zum Etschtal abbrechenden Fennbergs.
Die von Wäldern und Wiesen geprägte Hochfläche des Fennbergs wird durch eine grob in Ost-West-Richtung verlaufende Geländestufe in zwei Hälften geteilt. Das nur aus einer Handvoll Häusern neben einem ausgedehnten Moor bestehende Oberfennberg liegt nördlich dieser Geländestufe, während sich das wesentlich größere, zur Gemeinde Margreid rechnende Unterfennberg südlich von ihr befindet. Für den öffentlichen Kraftverkehr erreichbar ist die Ortschaft allein über die von Kurtatsch über die Örtlichkeit Fennhals nach Oberfennberg hinaufführende Straße, die von hier aus weiter Richtung Unterfennberg hinabsteigt.

Der Fennberg ist ersturkundlich in den Gründungsaufzeichnungen des nahegelegenen Augustiner-Chorherrenstifts St. Michael an der Etsch im Jahr 1144/45 als Mons Faone bezeugt.
Die Maria-Hilf-Kapelle von Oberfennberg aus dem 17. Jahrhundert ist das einzige eingetragene Baudenkmal der Ortschaft. Daneben besteht mit dem Ansitz Ulmburg der Adelsfamilie Widmann-Staffelfeld auch ein spätrenaissancezeitliches Bauwerk.
Koordinaten: 46° 17′ N, 11° 11′ O