Oberlerchner JOB 15

Oberlerchner JOB 15

JOB 15-150/2
TypLeichtflugzeug
Entwurfsland

Osterreich Österreich

Hersteller Josef Oberlerchner Holzindustrie
Erstflug 24. März 1961
Produktionszeit

1960–1966

Stückzahl 24

Die Oberlerchner JOB 15 ist ein dreisitziges, einmotoriges Leichtflugzeug, das von der Firma Josef Oberlerchner Holzindustrie gebaut wurde. Sie wird als Reiseflugzeug und zum Schlepp von Segelflugzeugen eingesetzt.

Geschichte

Die Firma Josef Oberlerchner Holzindustrie hatte erste Erfahrungen mit dem Bau von Segelflugzeugen erworben, bevor 1958 die zweisitzige JOB 5 als erstes Motorflugzeug der Firma ihren Erstflug hatte. Als Weiterentwicklung folgte dann die dreisitzige JOB 15. Der Erstflug des Prototyps OE-VAL (WNr. 51) erfolgte am 24. März 1961, die Musterzulassung wurde am 2. Mai 1962 erteilt.

Konstruktion

Ebenso wie die JOB 5 ist sie als Tiefdecker ausgelegt und in Gemischtbauweise hergestellt, wobei der Rumpf aus einer Stahlrohr-Konstruktion mit GFK-Verkleidung und die Tragflächen aus Holz gefertigt sind. Die JOB 15 ist als Spornradflugzeug konstruiert, das Hauptfahrwerk besitzt aerodynamisch verkleidete Räder, das Spornrad bleibt unverkleidet.

Versionen

JOB 15-180/2

Es wurden drei unterschiedliche Versionen gefertigt, die sich in ihrer Motorisierung unterscheiden. Die Zahl nach der Typenbezeichnung steht im Allgemeinen für die Leistung des Flugmotors in PS:

Einige JOB 15-150/2 wurden auf 180 PS (135 kW) starke Lycoming Motoren umgerüstet und werden dann als JOB 15-180/2 bezeichnet.

Technische Daten (JOB 15-150)

Kenngröße Daten
Besatzung1
Passagiere2
Länge7,7 m
Spannweite10,1 m
Höhe2,1 m
Flügelfläche14,7 m²
Flügelstreckung6,9
Leermasse601 kg
max. Startmasse965 kg
Manövergeschwindigkeit196 km/h
höchstzulässige Reisegeschwindigkeit224 km/h
Höchstgeschwindigkeit285 km/h
Dienstgipfelhöhe4500 m
Reichweite1000 km
Triebwerkein Avco Lycoming O-320-A2B mit 150 PS (110 kW)

Siehe auch

Commons: Oberlerchner JOB 15 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Reinhard Keimel: Luftfahrzeugbau in Österreich. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Aviatic, Oberhaching 2003, ISBN 3-925505-78-4, S. 272.
  2. ↑ Gerätekennblatt. (PDF; 250 kB) Flugzeug-Kennblatt Nr. 661 Ausgabe Nr. 5. In: daec.de. Luftfahrt-Bundesamt, 25. Januar 1980, abgerufen am 4. Juli 2018.
  3. 1 2 3 John W. R. Taylor (Hrsg.): Jane’s All The World’s Aircraft 1969–70. Jane’s Yearbooks, London 1969 (englisch).