Oberodenthal

Oberodenthal
Gemeinde Odenthal
Koordinaten: 51° 3′ N, 7° 11′ OKoordinaten: 51° 3′ 10″ N, 7° 10′ 37″ O
Höhe: 223 m ü. NN
Postleitzahl: 51519
Vorwahlen: 02207, 02174
Oberodenthal (Odenthal)
Oberodenthal (Odenthal)
Lage von Oberodenthal in Odenthal
St. Michael Neschen
St. Michael Neschen
Historischer Wasserturm Neschen

Oberodenthal ist eine Gemarkung mit der Nummer 4938 in der Gemeinde Odenthal im Rheinisch-Bergischen Kreis.

Geographie

Oberodenthal liegt zwischen Altenberg und der Dhünntalsperre und ist ein Zusammenschluss von einzelnen Weilern. Dazu gehören die Odenthaler Ortsteile Bömberg, Bömerich, Bülsberg, Busch, Feld, Grimberg, Großgrimberg, Hüttchen, Klasmühle, Kümps, Landwehr, Neschen, Pistershausen, Scheuren und Schmeisig.

Geschichte

Oberodenthal gehörte als Oberkirchspiel bis in das 19. Jahrhundert zur Herrschaft Odenthal im Herzogtum Berg.

Aus der Charte des Herzogthums Berg 1789 von Carl Friedrich von Wiebeking geht hervor, dass die Herrschaft in die Bereiche Oberkirspel (Oberes Kirchspiel) und Unterkirspel (Unteres Kirchspiel) gegliedert war. Oberkirspel bildete dann, nachdem das Herzogtum Berg zur preußischen Rheinprovinz gehörte, das Dorf bzw. die Gemeinde Oberodenthal in der Bürgermeisterei Odenthal.

Infrastruktur

Zu den Einrichtungen in Oberodenthal gehören die Gemeinschaftsgrundschule Neschen und der katholische Kindergarten Hüttchen. Beim Kreiswettbewerb Unser Dorf hat Zukunft belegte Oberodenthal im Oktober 2011 den ersten Platz und errang im Juni 2012 für den Rheinisch-Bergischen Kreis im Landeswettbewerb den zweiten Platz.

Sehenswürdigkeiten

Kirche

Im Ortsteil Neschen liegt die katholische Kirche St. Michael. Sie wird von der katholischen Pfarrgemeinde St. Mariä Himmelfahrt am Dom Unserer Lieben Frau zu Altenberg und der evangelischen Domgemeinde Altenberg genutzt. Betreut wird sie aus Kostengründen seit 2005 von inzwischen 30 Ehrenamtlern aus Oberodenthal. Das Erzbistum Köln würdigte dieses Engagement 2010 mit einer Auszeichnung und einem Geldpreis.

Regelmäßige Veranstaltungen

Einzelnachweise

  1. ↑ Friedrich von Restorff: Topographisch-statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinzen, Berlin und Stettin, 1830