Odilo Kurka (* 20. August 1931 in Wiener Neustadt; † 11. Juli 2021) war ein österreichischer Glasmaler.
Kurka war der Sohn des Schlossergesellen Odilo Kurka (1900–1976) und seiner Frau Christine geb. Trimmel (1903–1992). Kurka wurde im November 1947 als einziger Kunstschüler einer geplanten, jedoch nie zustande gekommenen „Schule für kirchliche Kunst und Paramentik“ im Kloster Schlierbach aufgenommen. 1949 schloss er mit Josef Raukamp, dem Eigentümer der oberösterreichischen Glasmalerei Linz, und dessen Bruder im Stift Schlierbach, Pater Petrus Raukamp, einen Lehrvertrag ab. Er legte die Gesellenprüfung als Glaser und als „Maler für Industrieerzeugnisse“ ab und wurde ins Angestelltenverhältnis übernommen. Er war unter vier Äbten bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1991 in der Glasmalerei Stift Schlierbach tätig, die 1953 die Oberösterreichische Glasmalerei des Josef Raukamp übernahm. Odilo Kurka führte weit über eintausend Fenster für mehr als einhundert Künstler aus, u. a. für Alfred Stifter (1956–1962, 27 Fenster), Margret Bilger (1950–1971, 91 Fenster), Rudolf Szyszkowitz (1956–1976, 31 Fenster), Georg Meistermann (1955/1956, 9 Fenster), Franz Weiss (1956–2002, 110 Fenster), Rudolf Kolbitsch (1956–1977, 140 Fenster), Hans Plank (1955–1982, 26 Fenster).
Odilo Kurka schuf nach eigenem Entwurf über 150 Farbglasfenster in ganz Österreich. Er lebte in Schlierbach, Oberösterreich.


| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kurka, Odilo |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Glasmaler |
| GEBURTSDATUM | 20. August 1931 |
| GEBURTSORT | Wiener Neustadt |
| STERBEDATUM | 11. Juli 2021 |