Oedenthal liegt 1km nordwestlich von Trauschendorf, 6,5km südöstlich von Weiden in der Oberpfalz und 1,4km südöstlich von Muglhof.
Oedenthal liegt zwischen der Staatsstraße 2166 im Nordosten und der Bundesstraße 22 im Südwesten.
Oedenthal liegt 300m westlich des Raitenbachs am oberen Ende des Raitenbachtales.
Westlich des Steinbruches am Westrand von Oedenthal entspringt der Johannesbrunnen.
Im Jahr 1407 hatte Oedenthal drei Einzeluntertanen.
Im 16. Jahrhundert war Oedenthal mit 4 Grundholden im Besitz der Stadt Weiden.
In Steuerbeschreibungen aus dem 18. Jahrhundert wird Oedenthal als ein zur Gemeinde Muglhof gehöriger Weiler mit 3 Anwesen genannt.
Oedenthal gehörte zur Pfarrei Roggenstein.
Um 1800 gab es in Oedenthal 4 Häuser und 22 Einwohner.
Es lag im Landgericht Leuchtenberg, war aber mit niederem Gericht und Dienst dem Magistrat der Stadt Weiden grundbar.
Oedenthal gehörte zum 1808 gebildeten Steuerdistrikt Muglhof.
Der Steuerdistrikt Muglhof bestand aus den Dörfern Matzlesrieth, Muglhof, Oedenthal und den Einöden Ober-, Mitter- und Unterhöll.
Im Jahr 1821 bildete Trauschendorf zusammen mit Oedenthal eine unmittelbare landgerichtische Ruralgemeinde.
Trauschendorf war ein Dorf mit 15 Familien und Oedenthal ein Weiler mit 4 Familien.
1830 wurde die Gemeinde Trauschendorf mit Oedenthal nach Muglhof eingemeindet.
1838 wurde das Landgericht Weiden in der Oberpfalz gebildet.
Dabei gelangte Oedenthal mit der Gemeinde Muglhof aus dem Landgericht Vohenstrauß zum Landgericht Weiden.
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern 1972 gelangte Oedenthal als Teil der Gemeinde Muglhof in die kreisfreie Stadt Weiden.
Einwohnerentwicklung in Oedenthal von 1838 bis 2011
1838–1913
Jahr
Einwohner
Gebäude
1838
24
4
1861
25
k.A.
1871
27
15
1885
21
3
1900
25
5
1913
23
3
1925–2011
Jahr
Einwohner
Gebäude
1925
22
3
1950
24
3
1961
18
3
1970
20
k.A.
1987
17
4
2011
20
k.A.
Tourismus, Sehenswürdigkeiten
Am Westrand von Oedenthal befindet sich ein großer Steinbruch, der von der Firma Scharnagl betrieben wird.
In diesem Steinbruch können Sammler Amphibolit finden.
Vor dem Betreten des Geländes muss das Einverständnis des Betreibers eingeholt werden.
↑
Bistum Regensburg (Hrsg.):Matrikel der Diözese Regensburg. hrsg. i. A. Sr Exzellenz des Hochwürdigsten Herrn Bischofs Dr. Antonius von Henle vom Bischöflichen Ordinariate Regensburg. Regensburg 1916, S.332 (Digitalisat).