Oelschnitz Markt Stammbach | |
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| Koordinaten: | 50° 9′ N, 11° 44′ O |
| Höhe: | 555 m ü. NHN |
| Fläche: | 125 km² |
| Postleitzahl: | 95236 |
| Vorwahl: | 09256 |
Lage von Oelschnitz in Stammbach
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Ortsansicht von Oelschnitz | |
Oelschnitz ist ein Gemeindeteil des Marktes Stammbach im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern). Oelschnitz liegt in der Gemarkung Straas.
Das Dorf liegt an der Ölschnitz und am Querenbach, der innerorts als linker Zufluss in die Ölschnitz mündet. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Querenbach (1,3 km östlich) bzw. zur Kreisstraße HO 21 bei Stammbach (1,3 km westlich). Ein Anliegerweg führt nach Steinfurth (0,9 km südlich). Geologisch liegt Oelschnitz im Südwesten des naturräumlichen Gebietes der Münchberger Gneismasse.
Oelschnitz war eines der sogenannten „Sieben freien Dörfer“; die Herren von Schlegel waren ursprünglich im Ort begütert. 1369 verkaufte Albrecht von Schlegel seine Ansprüche für 957 Pfund Heller an den Nürnberger Burggrafen Friedrich V.
Zur Realgemeinde Oelschnitz gehörte Steinfurth. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Oelschnitz aus 17 Anwesen (1 Dreiviertelhof, 4 Halbhöfe, 3 Viertelhöfe, 1 Söldengütlein, 3 Häuser, 4 Tropfhäuser, 1 Mühle). Die Hochgerichtsbarkeit sowie die Dorf- und Gemeindeherrschaft stand dem bayreuthischen Stadtrichteramt Münchberg zu. Das Kastenamt Münchberg war Grundherr sämtlicher Anwesen.
Von 1797 bis 1810 unterstand Oelschnitz dem Justiz- und Kammeramt Münchberg. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Oelschnitz dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Straas und der zugleich entstanden Ruralgemeinde Straas zugewiesen. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Oelschnitz am 1. Juli 1972 im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Stammbach eingemeindet.
| Jahr | 1799 | 1812 | 1819 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 |
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| Einwohner | 129 | *109 | †158 | 218 | 208 | 199 | 161 | 123 | 175 | 160 | 162 | 125 |
| Häuser | 19 | *23 | 27 | 26 | 27 | 24 | 31 | 39 | ||||
| Quelle |
Oelschnitz ist bis heute nach St. Maria (Stammbach) gepfarrt und seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt.