Olaf Kordes

Olaf Kordes (* um 1970) ist ein deutscher Jazzmusiker (Piano, Komposition, Arrangements).

Wirken

Kordes studierte von 1989 bis 1992 klassisches Klavier bei Martin Hansen (Universität Bielefeld, Universität Osnabrück) und von 1992 bis 1995 bei Jochen Kilian (Universität Dortmund, Folkwang-Hochschule Essen) sowie das Fach „Jazz-Arrangement“ an der Universität Dortmund.

Im Trio mit Wolfgang Tetzlaff (Bass) und Karl Godejohann (Schlagzeug) arbeitete Kordes seit 2005. Dort entwickelte er Projekte wie die Transkription und Neuinterpretation der Easter Suite von Oscar Peterson (die er auch erstmals auf Tonträger aufnahm), sowie Alben wie My Heart Belongs to, Salute to Bach – Bach and More, Luther/Bach/Blues sowie heimlich, still und leise (2017). Gemeinsam mit dem Organisten Jürgen Sonnentheil entstand eine Neubearbeitung von George Gershwins Rhapsody in Blue für Orgel und Jazztrio.

Dann widmete sich Kordes Kompositionen und Arrangements für das Libra-Quartett im Rahmen des Crossover-Projekts „Lieder ohne Worte“. Weiterhin arrangierte er für verschiedene Ensembles, wie beispielsweise die Uni-Big-Band Bielefeld oder das Saxophon-Quartett „Forty Fingers“ sowie für verschiedenste Ausbildungsformationen. Auch war er viele Jahre als Komponist, Arrangeur sowie musikalischer Leiter unterschiedlicher Konzert- und Bühnenprojekte tätig.

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 Olaf Kordes. In: bluechurch.ch. Abgerufen am 7. September 2026.
  2. ↑ Klaus Mümpfer: Jazz-Trio Kordes-Tetzlaff-Godejohann mit Oscar Petersons „Easter Suite“ in der Mainzer Christus-Kirche, 19. April 2015. In: jazzpages.de. 19. April 2015, abgerufen am 7. September 2026.
  3. ↑ Libra Quartett Lieder ohne Worte. In: libra-quartett.de/. Abgerufen am 7. September 2026.
Personendaten
NAME Kordes, Olaf
KURZBESCHREIBUNG deutscher Jazzmusiker (Piano, Komposition, Arrangements)
GEBURTSDATUM um 1970