| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Name | Oleoylchlorid | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
(Z)-9-Octadecenoylchlorid | |||||||||||||||||||||
| Summenformel | C18H33ClO | |||||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farblose bis gelbe klare Flüssigkeit | |||||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 300,91 g·mol−1 | |||||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig | |||||||||||||||||||||
| Dichte |
0,91 g·cm−3 | |||||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
−46 °C | |||||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
200 °C (11 mmHg) | |||||||||||||||||||||
| Brechungsindex |
1,46 (20 °C) | |||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C | ||||||||||||||||||||||
Oleoylchlorid ist eine organische Verbindung, konkret das Carbonsäurechlorid der Ölsäure.
Oleoylchlorid kann durch Reaktion von Ölsäure beispielsweise mit Thionylchlorid oder Phosphortrichlorid hergestellt werden. Die besten Ausbeuten werden mit Oxalylchlorid in Benzol oder Tetrachlormethan erzielt.
Oleoylchlorid kann verwendet werden, um andere Derivate der Ölsäure herzustellen. Dazu gehören N-Oleoylderivate von Aminosäuren, die durch Schotten-Baumann-Reaktion hergestellt werden können und sich als Tenside eignen, sowie Cyanolipide mit Ölsäureresten. Auch zur Modifikation von Rapsprotein mit Ölsäureresten wurde es verwendet; diese eignen sich möglicherweise als Emulgatoren oder Schaumbildungsmittel. Andere Materialien, die mit Oleoylchlorid modifiziert werden können, sind Chitosan und Baumwolle. Daneben wurde es in einer experimentellen Recycling-Methode für Polyethylenterephthalat (PET) verwendet. Dazu wurde das PET zunächst mit Ethylenglycol zu Oligomeren umgesetzt, diese mit Oleoylchlorid verestert und die so eingeführten Doppelbindungen durch Vulkanisation vernetzt.