Olmos de Ojeda

Gemeinde Olmos de Ojeda
Pisón de Ojeda
Wappen Karte von Spanien
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Olmos de Ojeda (Spanien)
Olmos de Ojeda (Spanien)
Basisdaten
Land: Spanien Spanien
Autonome Gemeinschaft: Kastilienleon Kastilien und León
Provinz: Palencia
Comarca: Paramos-Valles
Gerichtsbezirk: Cervera de Pisuerga
Koordinaten: 42° 41′ N, 4° 28′ WKoordinaten: 42° 41′ N, 4° 28′ W
Höhe: 931 msnm
Fläche: 103,60 km²
Einwohner:166 (Stand: 2025)
Bevölkerungsdichte:2 Einw./km²
Postleitzahl(en): 34488
Gemeindenummer (INE): 34114 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Bürgermeister: Santiago José Díaz de Bustamante López
Website: Olmos de Ojeda
Lage des Ortes
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Olmos de Ojeda ist ein nordspanischer Ort und Zentrum einer in drei Teile zerfallenden Gemeinde (municipio) mit 166 Einwohnern (Stand: 2025) im Norden der Provinz Palencia in der Autonomen Gemeinschaft Kastilien-León. Zur Gemeinde gehören auch die jeweils nur noch wenige Einwohner zählenden oder bereits zur Gänze aufgegebenen Weiler (pedanías) Amayuelas, Moarves, Montoto, Quintanatello, San Pedro, Villavega sowie Vega de Bur.

Lage und Klima

Ort und Gemeinde von Olmos de Ojeda liegen in der historischen Landschaft La Ojeda, einem durchaus hügeligen Teil der kastilischen Hochebene im Westen des Río Pisuerga in einer Höhe von ca. 925 m. Die Provinzhauptstadt Palencia befindet sich ca. 88 km (Fahrtstrecke) südlich; die Großstadt Burgos ist gut 90 km in südöstlicher Richtung entfernt. Das Klima im Winter ist durchaus kalt, im Sommer dagegen warm bis heiß; die eher spärlichen Regenfälle (ca. 420 mm/Jahr) fallen überwiegend im Winterhalbjahr.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr18571900195020002021
Einwohner8478721031341187

Die Mechanisierung der Landwirtschaft und die Aufgabe bäuerlicher Kleinbetriebe („Höfesterben“) haben seit den 1950er Jahren zur Arbeitslosigkeit und einem deutlichen Absinken der Bevölkerungszahlen geführt.

Wirtschaft

Die Landwirtschaft und hier vor allem die Weide- und Milchwirtschaft spielen seit jeher die wichtigste Rolle für die – früher weitgehend als Selbstversorger lebende – Bevölkerung der Region, doch bereits im Mittelalter entwickelten sich allmählich auch Handwerk, Handel und das Dienstleistungsgewerbe.

Geschichte

In vorrömischer Zeit gehörten die Region zum Siedlungsgebiet des keltischen Volksstamms der Vaccäer; später kamen Römer und Westgoten. Im 8. Jahrhundert wurde das Gebiet von den Mauren überrannt, doch bereits im 9. Jahrhundert eroberten asturisch-leonesische Heere die Gebiete nördlich des Duero zurück (reconquista). Ende des 10. Jahrhunderts machte der maurische Heerführer Almansor die christlichen Erfolge vorübergehend wieder zunichte, aber im 11. Jahrhundert dehnte das Königreich León sein Herrschaftsgebiet erneut bis zur Duero-Grenze aus. Nach vorangegangenen Versuchen vereinigte sich León im Jahr 1230 endgültig mit dem Königreich Kastilien.

Sehenswürdigkeiten

Portal der Iglesia de San Juan im Weiler Moarves

Umgebung

Commons: Olmos de Ojeda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Gesamtzahl der Dateien Geografische Nomenklatur der Gemeinden und Bevölkerungseinheiten: 1 Datei:MUNICIIOS.csv Spalte:ALTITUD
  2. ↑ Gesamtzahl der Dateien Geografische Nomenklatur der Gemeinden und Bevölkerungseinheiten: 1 Datei:MUNICIIOS.csv Spalte:SUPERFICIE
  3. ↑ Instituto Nacional de Estadística Municipal Register of Spain
  4. ↑ Olmos de Ojeda – Bevölkerungsentwicklung
  5. ↑ Olmos de Ojeda – Karte und Fakten
  6. ↑ Olmos de Ojeda – Geschichte
  7. ↑ Olmos de Ojeda – Kirche
  8. ↑ Olmos de Ojeda – Kirche
  9. ↑ Moarves – Kirche
  10. ↑ La Ojeda – Romanische Kirchen