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Omega | |
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| Aufstellung | 4. April 2003 |
| Staat | |
| Exekutive | |
| Truppengattung | Spezialeinheit |
| Typ | Regiment |
| Unterstellung | |
| Standort | Kiew, Oblast Kiew |
| Schlachten | Russisch-Ukrainischer Krieg |
| Auszeichnungen | Für Mut und Tapferkeit |
| Website | omegasof.army |
| Führung | |
| Kommandeur | Generalmajor Pawlo Jazjuk |

Die Einheit Omega, offiziell Sondereinsatzzentrum „Omega“ der Nationalgarde der Ukraine (Militäreinheit Nr. 3073; ukrainisch Центр спеціального призначення Національної гвардії України «Омега»), ist eine militärische Spezialeinheit der Nationalgarde der Ukraine. Bei der Gründung im Jahr 2003 für Terrorismusbekämpfung und Personenschutzmissionen vorgesehen, sammelte die Gruppe ab 2022 während der Vollinvasion umfangreiche Kampferfahrung durch Hinterhalte, Handstreiche und Aufklärungsmissionen hinter den feindlichen Linien in Charkiw und Donezk.
Ab Beginn des Russisch-Ukrainischen Krieges war die Spezialeinheit aktiv im Krieg im Donbas.
Auch seit der Vollinvasion ab 2022 ist Omega entlang der gesamten Frontlinie im Einsatz. In den ersten Tagen der Vollinvasion beteiligten sich Angehörige der Einheit an der Schlacht um den Flughafen Kiew-Hostomel. Anschließend verteidigten Omega-Truppen mehrere Ortschaften im Umkreis von Kiew, z. B. Moschtschun, Horenka und Irpin.
Im Frühjahr 2022 evakuierten Angehörige von Omega eine Gruppe von Artilleristen der 36. Marineinfanteriebrigade aus russisch besetztem Gebiet. Die Marineinfanteristen waren aus Mariupol entkommen und hatten bereits 60 Kilometer durch feindliches Gebiet zurückgelegt, bevor die Omega-Einheit zum Einsatz kam. Während eine „Leleka“-Drohne genutzt wurde, um die Marineinfanteristen an russischen Stellungen vorbeizulotsen, drangen leicht bewaffnete Omega-Kämpfer in feindliches Gebiet vor, um ihre Landsleute zu treffen und in Sicherheit zu bringen.
Im April 2022 führten Omega-Kämpfer Aufklärungs- und Sabotageeinsätze im Raum Kreminna durch. Später in demselben Jahr nahm die Einheit an der Schlacht um Wuhledar teil, speziell im Dorf Pawliwka, wo sie gegen die russische 155. Marineinfanteriebrigade kämpfte.
Ende 2023 und Anfang 2024 waren Omega-Kämpfer in und um Awdijiwka im Einsatz; dort fügten sie russischen Streitkräften unter Verwendung von Panzerabwehrlenkwaffen, FPV-Drohnen sowie improvisierten Mehrfachraketenwerfern schwere Verluste zu.
Im April 2024 berichtete der Kommandeur der Nationalgarde, Oleksandr Piwnenko, von einem nächtlichen Angriff, den Angehörige der Omega-Gruppe in der Oblast Saporischschja durchgeführt hatten. Laut Piwnenko näherten sich die Einheitsangehörigen einem von russischen Soldaten besetzten Keller, koordinierten ihr Vorgehen mit Luft- und Feuerunterstützung und warfen Granaten in den Keller. Im Dezember 2024 meldete die Webseite „Militarnyi“, dass Soldaten der Omega-Einheit im Frontabschnitt Pokrowsk russische Schützengräben gestürmt hätten und in Nahkämpfe verwickelt gewesen seien.
Am 25. März 2025 verlieh Präsident Wolodymyr Selenskyj dem Verband die Ehrenauszeichnung Für Mut und Tapferkeit.
Im Jahr 2026 berichtete Militarnyi, dass die Omega-Gruppe auf dem Militärflugplatz Saky auf der Krim eine Suchoi Su-24 zerstört habe – unter Einsatz zweier „Hornet“-Drohnen und aus einer Entfernung von mehr als 185 Kilometern zur Frontlinie. In einem von der ukrainischen Nationalgarde veröffentlichten Video, das den Angriff bestätigt, ist die Su-24M in einem schlechten Zustand zu sehen; dies deutet darauf hin, dass sie nicht flugfähig war und möglicherweise als Köder sowie als Ersatzteilspender diente.
Berichten zufolge sind die meisten Mitglieder der Omega-Gruppe ehemalige Angehörige ukrainischer und – in seltenen Fällen – russischer Kommandoeinheiten. Die Einheit meidet im Allgemeinen die Öffentlichkeit.
Omega