Omex

Omex
Aumets
Omex (Frankreich)
Omex (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Okzitanien
Département (Nr.) Hautes-Pyrénées (65)
Arrondissement Argelès-Gazost
Gemeindeverband Tarbes-Lourdes-Pyrénées
Koordinaten 43° 5′ N, 0° 5′ WKoordinaten: 43° 5′ N, 0° 5′ W
Höhe 409–1133 m
Fläche 5,53 km²
Einwohner 217 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 39 Einw./km²
Postleitzahl 65100
INSEE-Code

Mairie Omex

Omex (okzitanisch: Aumets) ist eine französische Gemeinde mit 217 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023) im Département Hautes-Pyrénées in der Region Okzitanien (bis 2015 Midi-Pyrénées). Sie gehört zum Arrondissement Argelès-Gazost und zum Gemeindeverband Tarbes-Lourdes-Pyrénées. Die Bewohner werden Omexéens genannt.

Geografie

Blick auf Omex

Die Gemeinde Omex liegt in der Landschaft Bigorre am Nordrand der Pyrenäen, sechs Kilometer südwestlich des Wallfahrtsortes Lourdes und etwa 45 Kilometer nördlich der Grenze zu Spanien. Das 5,53 km² große Gemeindegebiet umfasst den Hauptteil des auf ca. 550 Metern über dem Meer liegenden Hochtales Batsurguère (La vallée de Batsurguère, okzitanisch: Vath Surguèra). Flankiert wird das Hochtal von einigen Pyrenäen-Gipfeln:

nördlich des Dorfes Omex

  • Soum d’Ech 913 m
  • Castet Miu 791 m

westlich des Dorfes Omex

  • Mail Rouy 1135 m
  • Pic de Taulemale 1112 m
  • Le Coussaout 1099 m
  • Caillouet 910 m

Die Fließgewässer im Gemeindegebiet von Omex (Ruisseau de Bayet, Ruisseau des Moules) sind Gebirgsbäche, die teilweise im kalkhaltigen Untergrund versickern und nach dem Wiederauftauchen zum Gave de Pau im Einzugsgebiet des Adour entwässern. Auf etwa einem Drittel des Gemeindeareals herrscht Wald vor, den größten Anteil macht Weideland aus. Zur Gemeinde Omex gehören die Weiler Crabé, Tramebernède, Bayard, La Moule, Badia und Bourdère. Umgeben wird Omex von den Nachbargemeinden Lourdes im Norden und Nordosten, Ségus im Osten und Süden sowie Saint-Pé-de-Bigorre im Westen.

Ortsname

Zwischen 1200 und 1230 trat zum ersten Mal der Ortsname A Homees in Erscheinung. Es folgten die Schreibweisen Omegs (1294), D-Omex (1313), De Omex (1342), d’Omex (1379), Omecx (1429), Omecz en Bat Suriguera (1541), Omets (1768) und Osmets (1790), bis schließlich ab 1793 der heute noch gültige Name Omex verwendet wurde.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr196219681975198219901999200620132021
Einwohner192164165169179204234233226

Im Jahr 1891 wurde mit 445 Bewohnern die bisher höchste Einwohnerzahl ermittelt. Die Zahlen basieren auf den Daten von cassini.ehess und INSEE.

Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft und Infrastruktur

In Omex dominieren der Fremdenverkehr und die Landwirtschaft. Die Pensionen und Ferienhäuser im Ort nehmen einen Teil des Pilgerstromes der benachbarten Stadt Lourdes auf. In der Gemeinde sind sechs Landwirtschaftsbetriebe ansässig (Milchviehhaltung, Pferdezucht, Obstanbau).

Die sechs Kilometer entfernte Stadt Lourdes ist ein wichtiger Verkehrsknoten am Nordrand der Pyrenäen.

Belege

  1. ↑ „Dictionnaire toponymique des communes des Hautes-Pyrénées, Tarbes, Conseil Général des Hautes-Pyrénées, 2000“ (Toponymisches Wörterbuch der Gemeinden der Hautes-Pyrénées) von Michel Grosclaude und Jean-Francois Le Nail ISBN 2-9514810-1-2
  2. ↑ Omex auf cassini.ehess
  3. ↑ Omex auf INSEE
  4. ↑ Landwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr (französisch)
Commons: Omex – Sammlung von Bildern