| On Holding AG | |
|---|---|
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| ISIN | CH1134540470 |
| Gründung | 2010 |
| Sitz | Zürich, Schweiz |
| Leitung |
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| Mitarbeiterzahl | 3963 (VZÄ) |
| Umsatz | 3.02 Mrd. CHF |
| Branche | Sportartikel |
| Website | www.on.com |
| Stand: | |

Die On AG ist ein Unternehmen mit Hauptsitz in Zürich, das sich auf das Design, die Entwicklung und den Verkauf von Laufschuhen spezialisiert hat. Schwerpunkt ist ein patentiertes Dämpfungssystem für Laufschuhe, welches beim Laufen Vorteile verschaffen soll.
On wurde 2010 von David Allemann, Olivier Bernhard und Caspar Coppetti gegründet. Im selben Jahr wurden die ersten Schuhe von On verkauft. 2013 expandierte das Unternehmen in die USA, 2015 nach Japan. Im Jahr 2017 wurden die Produkte in über 50 Ländern verkauft. Dabei wurde ein zweistelliger Millionenbetrag umgesetzt.
Ende 2019 stieg der Tennisspieler Roger Federer als Miteigentümer und Werbebotschafter bei der On AG ein; seit den Qatar Open 2021 spielt Federer mit Tennisschuhen von On. Auch Carlos Alberto Sicupira und der Sohn von Jorge Paulo Lemann, Marc Lemann, sind Aktionäre des Unternehmens. Zusammen besitzen sie etwa 14 Prozent der Anteilsscheine. On ist Partner von Swiss Olympic und war Ausrüster der Schweizer Teilnehmer an den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio.
Stand August 2021 beschäftigt das Unternehmen 883 Mitarbeiter, rund die Hälfte davon in der Schweiz. Die Produktion der Schuhe erfolgt von Zulieferfirmen in Vietnam und Indonesien. In der Schweiz ist On gemäss Medienberichten mit 50 Prozent Marktanteil bei Laufschuhen Marktführer. In Deutschland hat man laut Mitgründer Olivier Bernhard in dem Segment Adidas umsatzmässig überholt. Nebst Laufschuhen führt On Freizeitschuhe, Wanderschuhe und Bekleidung im Sortiment. In den USA wird mit Bekleidung rund 50 Prozent des Gewinns erwirtschaftet.
Im Sommer 2021 reichte On einen Zulassungsantrag für die Notierung der Aktien an der New Yorker Börse ein. Dabei machte das Unternehmen erstmals Finanzzahlen publik. Der Umsatz für das erste Halbjahr 2021 belief sich auf 315,5 Mio. Franken, der Gewinn lag bei 3,8 Mio. Franken. Das Umsatzwachstum im Vergleich zum ersten Halbjahr 2020 liegt bei 85 Prozent.
Von Januar 2021 bis März 2025 teilten sich Marc Maurer und Martin Hoffmann die Rolle der Co-Chief Executive Officers (Co-CEOs). Ab April 2025 übernahm Martin Hoffmann die alleinige CEO-Funktion, Marc Maurer verliess das Unternehmen. Die Gründer selbst bleiben ebenfalls aktiv beteiligt, wobei David Allemann und Caspar Coppetti als Co-Verwaltungsratspräsidenten fungieren und Olivier Bernhard im Bereich Forschung & Entwicklung tätig ist. Im Jahr 2024 erzielte On einen Umsatz von 2,32 Milliarden Schweizer Franken, was einer Steigerung von 29,4 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Gewinn stieg um 204,5 % auf 242 Millionen CHF.
On ist Ausrüster der Tennisspieler Iga Świątek, Ben Shelton, Flavio Cobolli und João Fonseca.
Im März 2026 kündigte das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum (IGE) eine Änderung um die Auslegung der Bestimmungen über die Herkunftsangaben an. Nach Art. 48 und 48c MSchG ist der Herkunftsort der Ort, wo mindestens 60 % der Kosten für ein Produkt aufgewendet werden und wo ihm seine «wesentlichen Eigenschaften» gegeben wurden. Da On die Schuhe in Vietnam produzieren lässt, prangt das Schweizerkreuz nur auf jenen Schuhen, die im Ausland verkauft wurden. Neu darf das Schweizerkreuz auch dann verwendet werden, wenn es zwischen Wörtern wie «SWISS ENGINEERING» steht. Dies geschah, nachdem On mit einer Staatshaftungsklage drohte, wenn der Firma in einem Fall in China durch eine fehlende Erklärung über die Rechtmässigkeit der Verwendung seitens des IGE ein Schaden entstehen würde. Weiter wurden auf Druck von On ein kritisches Video von der Webseite des Institutes entfernt und zwei Beamte nicht zu den Verhandlungen zugelassen. Die von den Medien mittlerweile als «Lex On» bezeichnete Änderung erreichte auch die Politik, Mitglieder des schweizerischen Parlamentes reichten verschiedene Vorstösse zum Thema ein. In der Diskussion steht auch Art. 47 Abs. 3ter MSchG, nach welchem Angaben zum Ort der Produktentwicklung zulässig sind, wenn diese vollständig dort stattgefunden hat.
Zu Beginn des Jahres 2024 wurde in verschiedenen Medien kritisiert, On verlange für seine im asiatischen Raum hergestellten Schuhe deutlich zu hohe Preise.