| Klassifikation nach ICD-10 | |
|---|---|
| Q84.5 | Vergrößerte und hypertrophierte Nägel (angeboren) – Angeborene Onychauxis |
| L60.2 | Onychogryposis [Onychogryphosis] |
| ICD-10 online (WHO-Version 2019) | |
| Klassifikation nach ICD-11 | |
|---|---|
| EE10.3 | Nagelhypertrophie |
| LC31 | Entwicklungsdefekte der Nägel |
| ICD-11: Englisch • Deutsch (Vorabversion) | |
Die Onychauxis (von altgriechisch ὄνυξ ónyx, deutsch ‚Kralle, Fingernagel‘ – siehe auch Onyx – und αὐξάνω auxánō, deutsch ‚vermehren‘), auch Holznagel, ist eine angeborene oder erworbene krankhafte Veränderung der Nagelplatte und zeichnet sich durch eine Verdickung des Nagels ohne Verformung aus.
Der Begriff taucht in der medizinischen Literatur nicht häufig auf. Liegt auch eine Deformierung vor, spricht man auch von einer Onychogrypose oder „Onychogryphosis“.
Die Erkrankung tritt als Symptom auf:
im Rahmen von Syndromen
Das Erscheinungsbild ist meist leicht gelblich und wird schnell mit Onychomykose oder zuweilen auch mit einem Psoriasisnagel, ausgehend von der Autoimmunerkrankung Psoriasis, verwechselt. Trotz seiner Verdickung ist der Nagel nicht immer stabil, oft bröckelt er beim Schneiden ab. Vereinzelt sind auch Löcher im Nagel zu sehen (poröse Oberfläche). Ebenso gut möglich ist aber, dass der Nagel selbst nicht mehr geschnitten werden kann, da er zu hart oder zu verdickt ist.
Die reguläre Behandlung eines Onychauxis erfolgt durch einen Podologen, einen medizinischen Fußpfleger mit entsprechender Ausbildung. Dieser schleift die Nagelplatte flacher und plant den Behandlungsablauf adäquat.