| Orangerote Emilie | ||||||||||||
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Orangerote Emilie (Emilia coccinea) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Emilia coccinea | ||||||||||||
| (Sims) G.Don |
Die Orangerote Emilie (Emilia coccinea) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Emilia innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie stammt aus dem tropischen Afrika und wird als Zierpflanze verwendet.

Die Orangerote Emilie ist eine einjährige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 50 Zentimetern erreicht. Die unteren Laubblätter sind spatelförmig, die oberen sitzend, spießförmig, den Stängel umfassend und am Grund entfernt gezähnt.
Die Blütenkörbe sind lang gestielt, pinselförmig und messen 10 bis 13 × 9 bis 13 Millimeter. Die Hülle ist 2/3 so lang wie die Blüten und krugförmig. Zungenblüten sind nicht vorhanden. Die Röhrenblüten sind orangerot bis feuerrot. Die Kronzipfel sind 1,6 bis 2,2 Millimeter lang.
Die Blütezeit reicht von Juni bis September.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 10 oder 20.
Emilia coccinea stammt ursprünglich aus dem tropischen Afrika. Sie wächst dort auf Waldlichtungen und an Wegrändern. In Mexiko, Mittel- und Südamerika, auf Inseln in der Karibik, auf Mauritius, Hawaii, Madeira und Neukaledonien ist sie ein Neophyt. Im Gebirge ist Emilia coccinea bis in Höhenlagen von 4000 Metern zu finden.
Die Erstveröffentlichung erfolgte 1802 unter dem Namen (Basionym) Cacalia coccinea durch John Sims in Botanical Magazine; or, Flower-Garden Displayed ... Band 16 Tafel 564. Die Neukombination zu Emilia coccinea (Sims) G.Don wurde 1839 durch George Don in Robert Sweet: Sweet's Hortus Britannicus 4. Auflage Seite 382 veröffentlicht. Der Gattungsname Emilia entstand wahrscheinlich zu Ehren der französischen Naturwissenschaftlerin Émilie du Châtelet (1706–1749).
Die Orangerote Emilie wird selten als Zierpflanze für Sommerblumenbeete genutzt. Sie ist vermutlich seit 1800 in Kultur.