Ostedt Gemeinde Wrestedt | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 52° 54′ N, 10° 43′ O | |
| Fläche: | 7,96 km² | |
| Einwohner: | 222 | |
| Bevölkerungsdichte: | 28 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1972 | |
| Eingemeindet nach: | Wieren | |
| Postleitzahl: | 29559 | |
| Vorwahl: | 05802 | |
Lage von Ostedt in Niedersachsen | ||
Ostedt ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Wrestedt im Landkreis Uelzen in Niedersachsen. Bis 1972 bildete Ostedt eine eigenständige Gemeinde. Die Gemeinde Wrestedt gehört zur Samtgemeinde Aue.
Das Dorf Ostedt liegt in der Lüneburger Heide neun Kilometer östlich von Wrestedt und drei Kilometer südwestlich von Suhlendorf. Im Osten der Gemarkung entspringt die Wipperau.
Ostedt gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Bodenteich des Kurfürstentums Hannover. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zum französischen Satellitenstaat Königreich Westphalen und dort zum Kanton Bodenteich im Departement der Aller. 1814 fiel Ostedt an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Bodenteich sowie ab 1859 zum Amt Oldenstadt. 1867 fiel Ostedt mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Uelzen.
Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Ostedt am 1. Juli 1972 Teil der Gemeinde Wieren. Wieren wurde am 1. November 2011 Teil der Gemeinde Wrestedt.


| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1812 | 161 | |
| 1845 | 206 | |
| 1871 | 203 | |
| 1885 | 232 | |
| 1895 | 222 | |
| 1905 | 219 | |
| 1925 | 234 | |
| 1939 | 234 | |
| 1950 | 461 | |
| 1961 | 281 | |
| 1970 | 237 | |
Die Johannes-der-Täufer-Kirche, die drei Hofanlagen Wiesenhöfe 1, 3 und 5 sowie das Wohn-/ Wirtschaftsgebäude Könauer Straße 1 stehen unter Denkmalschutz. Sechs Grabhügel östlich des Dorfs sind Bodendenkmale. Eine mehrstämmige Eiche südlich des Dorfs ist ein Naturdenkmal.
Ostedt hat eine Ortsfeuerwehr mit einem Gerätehaus am Wiesenhof 4.
Der SV Ostedt hat unter anderem Abteilungen für Fußball und Badminton.