Oswald Rathmann

August Oswald Ernst Rathmann (* 7. Mai 1901 in Magdeburg; † 15. September 1957 in Mähringen) war ein deutscher Heimatdichter.

Leben

Seine Eltern waren der Eisenbahn-Obersekretär Friedrich Oswald Rathmann und Amalie Marie Luise, geb. Messerschmidt. Er ging in Delitzsch in die Realschule, später in eine Privatschule in Leipzig. 1919 folgte er seinem Vater zur Eisenbahn, später wechselte als Lehrling in die Kohlengrube von Bitterfeld. Ab 1925 begann er Kurzgeschichten, Erzählungen, Geschichten für Kinder und Jugendliche sowie Romane zu schreiben. Daneben verfasste er zahlreiche historische und heimatkundliche Beiträge in vielen Zeitungen. Nach der Hochzeit 1935 mit Dorothea Böttcher zog Rathmann nach Herrenberg, später nach Bebenhausen und zuletzt nach Mähringen.

Aus der Ehe gingen zwei Söhne hervor, Traugott Oswald (* 1938) und Hartmut (* 21. August 1941). Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Rathmann als "unbelastet" aus der "Säuberungssache"/Entnazifizierung entlassen.

Die Geschichten Rathmanns behandeln meist historische, heimatkundliche und christliche Themen.

Werk

Neben zahlreichen heimatkundlichen und historischen Beiträgen in Zeitungen und Zeitschriften (z. B. Kosmos, Ronneburger Anzeiger, Ronneburger Heimatblätter, Gothaische Tageblatt, Sachsen-Altenburgischer vaterländischer Geschichts- und Hauskalender) veröffentlichte Rathmann Romane, Erzählungen sowie Kinder- und Jugendgeschichten. Diese wurden auch in verschiedenen christlichen Zeitschriften, wie Immergrün, Christrosen, Helfende Hände, Jugendglocken, der christliche Volkserzähler oder Wegblumen veröffentlicht. 1941 erhielt er den dritten Preis für seinen Beitrag "Soldat geht auf die - Krötenjagd" in der Zeitschrift Kosmos.

Einzelnachweise

  1. ↑ Rathmann, Oswald - Deutsche Digitale Bibliothek. Abgerufen am 12. August 2022.
Personendaten
NAME Rathmann, Oswald
ALTERNATIVNAMEN Rathmann, August Oswald Ernst (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Heimatdichter
GEBURTSDATUM 7. Mai 1901
GEBURTSORT Magdeburg
STERBEDATUM 15. September 1957
STERBEORT Mähringen