Ottersbek

Ottersbek
Die Ottersbek am Bötelkamp Richtung Süden
Die Ottersbek am Bötelkamp Richtung Süden
Daten
Gewässerkennzahl DE: 5956722
Flusssystem Elbe
Abfluss über Isebekkanal → Alster → Elbe → Nordsee
Ursprung Beginn des offenen Verlaufs
53° 35′ 4″ N, 9° 57′ 10″ O
Quellhöhe etwa 11 m ü. NN
Mündung in den IsebekkanalKoordinaten: 53° 34′ 28″ N, 9° 57′ 58″ O
53° 34′ 28″ N, 9° 57′ 58″ O
Mündungshöhe 3,1 m ü. NN
Höhenunterschied etwa 7,9 m

Großstädte Hamburg
weitgehend verrohrt

Die Ottersbek ist ein Bach in den Hamburger Stadtteilen Lokstedt und Eimsbüttel, der heute weitgehend verrohrt ist.

Sie besitzt im Oberlauf einen älteren offenen Nebengraben sowie einen jüngeren offenen Regenwassersammelgraben als einzige Zuläufe und ist heute der einzige erkennbare Zufluss der Isebek, die zum Kanal ausgebaut wurde. Diese mündet in die Alster.

Name

Die Ottersbek wurde 1339 erstmals schriftlich erwähnt (Ottersbeke). Das Bestimmungswort leitet sich von einem Personennamen *Otter ab.

Der Bach ist Namensgeber der Ottersbekallee am Eimsbütteler Park „Am Weiher“.

Verlauf

Die Ottersbek beginnt verrohrt als Überlauf einer Senke hinter den Gebäuden Von-Eicken-Straße 2 und 4. Sie verläuft ab der gegenüberliegenden Häuserzeile südwärts unter dem Azaleenweg hindurch und nimmt in einer sich anschließenden Kleingartenanlage von rechts bzw. West den nur rund 230 m langen zeitweilig trockenfallenden Ottersbek-Nebengraben auf, der südlich des Fußwegs zwischen Repgowstieg und Stresemannallee bis kurz vor seine Einmündung in die Ottersbek ausschließlich offen geführt ist.

Die Ottersbek selber verläuft anschließend weiterhin verrohrt unter der Straße Herlingsburg hindurch, erst am Ende der Sackgasse Deepenstöcken beginnt ihr offener Verlauf. Ab dort durchfließt sie ein naturnah gestaltetes Rückhaltebecken, wo sie in Höhe eines kleinen Teichs von links bzw. Ost ihren letzten Zufluss aufnimmt: einen nur rund 110 m langen Regenwassersammelgraben der angrenzenden Gewerbegrundstücke. Unverändert offen fließt sie danach unter den Straßen Sorthmannweg und Bötelkamp hindurch.

Kurz vor dem Eidelstedter Weg verläuft die Ottersbek wieder unterirdisch nacheinander unter der Telemannstraße, dem Heußweg, dem Lastropsweg und der Ottersbekallee hindurch. Sie tritt dann in einer Art Quellbecken in der nordwestlichen Ecke des Weihers im Eimsbütteler Park „Am Weiher“ aus, den sie bis an sein südwestliches Ende durchfließt. Danach verläuft sie verrohrt unter den Straßen Im Gehölz, Alardusstraße und Eppendorfer Weg hindurch, dann wieder kurz offen, kurz verrohrt und nach der Tresckowstraße wieder offen. Schließlich verläuft sie unterirdisch unter der Bismarckstraße hindurch und für die letzte kurze Strecke wieder offen bis zur Mündung in den Isebekkanal über eine findlingsbewehrte Gleite.

Fotos (Auswahl)

Commons: Ottersbek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Geoportal Hamburg
  2. ↑ Gesamtliste der Fließgewässer im Elbeeinzugsgebiet. Abgerufen am 30. Juni 2020.
  3. ↑ Albrecht Greule: Deutsches Gewässernamenbuch. Walter de Gruyter, Berlin / Boston 2014, ISBN 978-3-11-057891-1, S. 395, „Ottersbek“ (Auszug in der Google-Buchsuche).
  4. ↑ Begründung zum Bebauungsplan Lokstedt 30/Eimsbüttel 33. (Hier besonders: Seite 15, Abschnitt 5.11: Gewässer/Oberflächenentwässerung.) Abgerufen am 22. März 2026.
  5. ↑ Ottersbek auf OpenStreetMap. Abgerufen am 16. August 2020.