Otto Aichbichler (* 16. Mai 1908 in Unterbruckendorf, Gemeinde St. Georgen am Längsee, Kärnten; † 8. Februar 1997 in St. Veit an der Glan) war ein Kärntner Landwirt und Autor.
Aichbichler wurde als Enkel des Reichstagsabgeordneten Josef Aichbichler und als Sohn eines Gutsbesitzers geboren und besuchte die Unterstufe des Stiftsgymnasiums St. Paul, wo er Schüler von Switbert Lobisser war, und eine landwirtschaftliche Mittelschule. Er war ein Jahr Wetterwart auf dem Sonnblick, bevor er den väterlichen Landwirtschaftsbetrieb übernahm. 1934 erschien der Roman Die Unfreien.
Im gleichen Jahr heiratete er die Schriftstellerin Dolores Viesèr. In der Folge konzentrierte er sich auf den Betrieb der Landwirtschaft und einer Kunstmühle. Lediglich zum Lobisser-Buch verfasste er 1940 noch eine umfangreiche Einleitung.
Laut eigenen Angaben trat Aichbichler August 1934 der illegalen NSDAP bei, er beantragte dann am 13. Juni 1938 die reguläre Aufnahme in die NSDAP und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 6.161.769). Seit März 1938 war er zudem Mitglied im NSFK.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Aichbichler, Otto |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Autor |
| GEBURTSDATUM | 16. Mai 1908 |
| GEBURTSORT | Unterbruckendorf, Gemeinde St. Georgen am Längsee |
| STERBEDATUM | 8. Februar 1997 |
| STERBEORT | St. Veit an der Glan |