Otto Feussner (* 12. August 1890 in Berlin; † 25. Juli 1934 in Hanau) war ein deutscher Physiker.
Sein Vater war Karl Feußner.
Studium in Marburg, u. a. bei F. F. Martens.
Für sein Forschungsprogramm hatte ihm Wilhelm Heinrich Heraeus zum 1. Januar 1927 eine neue, eigenständige Abteilung, das Metallkundliche Laboratorium, eingerichtet, das speziell der Erforschung neuer Edelmetall-Legierungen diente.
Er entwickelte einen mechanisch gesteuerten Funkenerzeuger als Lichtquelle für Spektralanalysen. Er hat in den Entladungskreis eines Funkenerzeugers, in dem sich ein Kondensator über die Analysenfunkenstrecke entlädt, einen rotierenden Unterbrecher eingeführt.
1933 entwickelte er für Thermoelemente eine erste Legierung aus Iridium mit Ruthenium.
Er verstarb am 25. Juli 1934 einige Tage nach einem Brand in der Hochfrequenzanlage infolge eingeatmeter giftiger Dämpfe.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Feussner, Otto |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Physiker |
| GEBURTSDATUM | 12. August 1890 |
| GEBURTSORT | Berlin |
| STERBEDATUM | 25. Juli 1934 |
| STERBEORT | Hanau |