Otto Uhlig

Otto Uhlig (* 1902; † 1984) war ein deutscher Heimatforscher und Verwaltungsdirektor (1955) des Arbeitsamts Stuttgart (1950–1967).

Leben

Uhlig, Sohn des späteren sächsischen Innenministers Karl Otto Uhlig, erlernte den Beruf des Schriftsetzers und arbeitete dann als Berufsberater. 1933 wurde er wegen seiner politischen Haltung fristlos entlassen. Schließlich wurde er mit der kommissarischen Leitung des Arbeitsamtes Schwäbisch Hall (1945) betraut. Als Stuttgarter Arbeitsamtsdirektor war er von 1950 bis 1967 tätig.

Uhlig erwarb sich Verdienste in der Eingliederung der Heimatvertriebenen. Sein berufliches Lebenswerk galt den Gastarbeitern. In seiner Arbeit über diese Millionen von Arbeitswilligen aus dem Süden hat er ausdrücklich darauf hingewiesen, wie wichtig ihre Arbeitskraft für die deutsche Wirtschaft war und sein wird. Zu seinem Nachfolger wurde der Direktor des Arbeitsamtes Göppingen, Verwaltungsdirektor Erwin Leienstetter, bestimmt.

Werke (Auswahl)

Nachlässe

Film

Einzelnachweise

  1. ↑ Stuttgarter Zeitung, Stuttgart Germany: Stuttgart-Album zum Charlottenplatz: Wie die Straßenbahn in den Untergrund kam. Abgerufen am 11. September 2022.
Personendaten
NAME Uhlig, Otto
KURZBESCHREIBUNG deutscher Heimatforscher und Regierungsrat
GEBURTSDATUM 1902
STERBEDATUM 1984