Otto Walter Bernhard Wulk (* 26. Dezember 1909 in Heidmühlen; † 4. April 1982 in Lübeck) war ein deutscher Grafiker, Maler und Glasmaler.
Otto Wulk war Sohn des Forstbeamten Hermann Otto Wulk in Heidmühlen. Von 1926 bis 1929 erhielt er eine Ausbildung als Dekorationsmaler in Hamburg. Gleichzeitig besuchte er Kurse für Gebrauchsgrafik an der Staatlichen Kunstgewerbeschule im Lerchenfeld. Von 1929 bis 1932 war er Student bei Fritz Behnke (1888–1932), Carl Otto Czeschka und Hugo Meier-Thur. Nach einer Zeit als Gebrauchsgrafiker bei Philips in Holland und einem einjährigen Aufenthalt in Berlin an den Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst bei Ernst Böhm arbeitete er von 1937 bis 1939 im Atelier von Alfred Mahlau in Lübeck. Im Zweiten Weltkrieg leistete er Kriegsdienst, unter anderem in Italien.
In den Nachkriegsjahren ließ sich Wulk in Haffkrug an der Lübecker Bucht nieder. Er erhielt zahlreiche Aufträge zur künstlerischen Gestaltung öffentlicher Bauten, Kirchen und Schulen. Seine spezielles Interesse galt jedoch zeitlebens der Aquarell-Malerei, deren Motive er an der Ostsee oder auf Reisen fand. Schon Charlotte Salomon hatte über ihren Kommilitonen bemerkt: „Der Otto, der malte ganz zart, so richtig See, nicht? Wo ein Grau schon schreit! Ganz zart: Muscheln und Algen, und an einer Muschel mindestens 14 Tage!“
1975 wurde er mit dem Friedrich-Hebbel-Preis ausgezeichnet.

Otto Wulk war seit 1943 verheiratet mit der Porträtmalerin Elke Wulk-Voltmer (* 1914 in Hamburg; † 2006), Tochter des Malers Walter Voltmer. Das Ehepaar hatte fünf Kinder; es ist auf dem Friedhof von Süsel begraben.
| Personendaten | |
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| NAME | Wulk, Otto |
| ALTERNATIVNAMEN | Wulk, Otto Walter Bernhard (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Grafiker, Maler und Glasmaler |
| GEBURTSDATUM | 26. Dezember 1909 |
| GEBURTSORT | Heidmühlen |
| STERBEDATUM | 4. April 1982 |
| STERBEORT | Lübeck |