Fritz Behnke

Fritz Hugo Hermann Behnke (* 1. Juli 1888, Billwerder, Hamburg; † 6. April 1932) war ein deutscher Kunstmaler, Gebrauchsgrafiker und Hochschullehrer aus Hamburg. Er unterrichtete an der Hamburger Staatlichen Kunstgewerbeschule, der heutigen Hochschule für bildende Künste Hamburg, arbeitete aber auch für Unternehmen.

Leben

Fritz Behnke war der Sohn der Hamburger Köchin und Autorin Hulda Behnke.

Von 1907 bis 1911 studierte er an der Hamburger Kunstgewerbeschule bei Carl Otto Czeschka. Von Richard Meyer 1913 eingestellt, unterrichtete er bis 1931 selbst, zuerst als Hilfslehrer, an der Kunstgewerbeschule. Schwerpunkte waren allgemeines Kunstgewerbe, Naturstudien und ornamentales Entwerfen. Schüler von ihm waren unter anderem:

Er illustrierte Bücher, widmete sich der Gebrauchsgrafik und nahm auch Aufträge von Firmen aus der privaten Wirtschaft, wie Reemtsma, an. Für das republikanische Reichsbanner Großhansdorf-Schmalenbeck entwarf er 1925 eine Fahne, die seine Kollegin Maria Brinckmann herstellte.

Werke (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Axel Feuß: Behnke, Fritz. In: Andreas Beyer, Bénédicte Savoy, Wolf Tegethoff (Hrsg.): Allgemeines Künstlerlexikon - Internationale Künstlerdatenbank – Online. K. G. Saur, Berlin / New York 2021.
  2. ↑ Aus dem Ortsverein Groß-Hansdorf-Schmalenbeck. In: Reichsbanner-Geschichte.de. 1. November 1925, abgerufen am 4. September 2024.
Personendaten
NAME Behnke, Fritz
ALTERNATIVNAMEN Behnke, Fritz Hugo Hermann (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Maler, Werbegrafiker
GEBURTSDATUM 1. Juli 1888
GEBURTSORT Billwerder
STERBEDATUM 6. April 1932
STERBEORT Hamburg