| PKP Intercity | |
|---|---|
| Rechtsform | Spółka akcyjna |
| Gründung | 1. September 2001 |
| Sitz | Warschau, Polen |
| Leitung | Janusz Malinowski, Vorstandsvorsitzender |
| Mitarbeiterzahl | knapp 10.000 (2026) |
| Branche | Verkehr |
| Website | www.intercity.pl |

PKP Intercity ist ein polnisches, auf den nationalen und internationalen Personenfernverkehr spezialisiertes Eisenbahnverkehrsunternehmen mit Sitz in Warschau. Das zur PKP-Gruppe gehörende Unternehmen betreibt die Zugkategorien Express InterCity Premium (EIP), Express InterCity (EIC), InterCity (IC) und Twoje Linie Kolejowe (TLK) sowie internationale EuroCity- und EuroNight-Verbindungen. Zum Angebot gehören auch Schlaf- und Liegewagen.
Im Jahr 2025 beförderte PKP Intercity 89,2 Millionen Fahrgäste. Das entsprach einem Anteil von 20,32 % am polnischen Schienenpersonenverkehr. Gemessen an der Verkehrsleistung erreichte das Unternehmen mit 19,5 Milliarden Personenkilometern einen Marktanteil von rund 63,5 %.
PKP Intercity wurde 2001 als Tochtergesellschaft der PKP gegründet. Eine auf 50 Jahre erteilte Konzession ermöglichte die Aufnahme des woiwodschafts- und grenzüberschreitenden Personenverkehrs am 1. September 2001. Zu Beginn beschäftigte das Unternehmen rund 1500 Mitarbeiter. Am 28. April 2005 übernahm PKP Intercity eine Mehrheitsbeteiligung am Schlaf- und Speisewagenbetreiber WARS.
Anfang 2008 wurde PKP Intercity in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Im Dezember desselben Jahres übernahm sie den Fernverkehrsbereich von PKP Przewozy Regionalne. Dabei gingen ein Teil des Wagenparks, 4070 Beschäftigte von Przewozy Regionalne und weitere 1850 von PKP Cargo an PKP Intercity über. Die Zahl der beförderten Fahrgäste stieg dadurch von 14,7 Millionen im Jahr 2008 auf 51,7 Millionen im Jahr 2009. Nach der Übernahme schrieb das Unternehmen Verluste; zugleich gingen die Fahrgastzahlen bis 2014 zurück.
Im Dezember 2010 führten zahlreiche witterungsbedingte Zugausfälle und Verspätungen zu öffentlicher Kritik. In der Folge verloren der stellvertretende Verkehrsminister Juliusz Engelhardt, der Vorstandsvorsitzende der PKP-Gruppe Andrzej Wach und der damalige Vorstandsvorsitzende von PKP Intercity Grzegorz Mędza ihre Ämter.
Am 21. Februar 2011 schloss PKP Intercity mit dem Infrastrukturministerium einen auf zehn Jahre angelegten Vertrag über gemeinwirtschaftliche Fernverkehrsleistungen. Dafür waren staatliche Zahlungen von insgesamt 4,5 Milliarden Złoty vorgesehen.
In den frühen 2010er Jahren stand PKP Intercity im preisgünstigen Fernverkehr insbesondere mit den Interregio-Zügen von Przewozy Regionalne sowie mit Fernbusunternehmen im Wettbewerb. Das Unternehmen änderte daraufhin sein zuvor stark degressives Tarifsystem.
Seit 2015 steigen die Fahrgastzahlen wieder. Im Jahr 2024 nutzten 78,4 Millionen Fahrgäste die Züge des Unternehmens, 2025 waren es 89,2 Millionen. Dies entsprach gegenüber dem Vorjahr einem Zuwachs von 13,8 %.

In der Anfangsphase betrieb das Unternehmen die Zugkategorien Express, InterCity, EuroCity und EuroNight. 2002 kam die Nachtzugmarke Nocny Express hinzu. Zwei Jahre später folgte InterRegion für Schnellzüge. Am 4. April 2005 wurden beide Kategorien unter dem Namen Tanie Linie Kolejowe (TLK) zusammengefasst. Im selben Jahr entstand der Express InterCity aus dem Zusammenschluss der Kategorien Express und InterCity. Im Dezember 2014 führte PKP Intercity die Kategorien Express InterCity Premium und InterCity ein.
Im Jahresfahrplan 2025/26 bietet PKP Intercity außerhalb der Sommersaison 527 und im Sommer bis zu 555 nationale und internationale Verbindungen an.

Die Marke Express InterCity Premium besteht seit dem 14. Dezember 2014. Sie wird ausschließlich mit den siebenteiligen Triebzügen der Baureihe ED250 bedient. Im planmäßigen Verkehr erreichen die Züge bis zu 200 km/h. Sie verfügen über Klimaanlage, Bistrobereich, Fahrradstellplätze und WLAN. Seit November 2019 sind sämtliche Pendolino-Züge mit WLAN ausgestattet.
Express-InterCity-Züge verkehren im nationalen und internationalen Fernverkehr. Sie werden überwiegend aus klimatisierten Reisezugwagen des höheren Komfortsegments gebildet und führen je nach Verbindung einen von WARS bewirtschafteten Speise- oder Barwagen. Ein Teil der Wagen besitzt Businessabteile, Fahrradstellplätze sowie Plätze für Reisende mit eingeschränkter Mobilität.
Die Kategorie InterCity wurde mit dem Fahrplanwechsel 2014/15 eingeführt. Sie bildet den größten Teil des innerpolnischen Fernverkehrsangebots. Zum Einsatz kommen modernisierte Reisezugwagen sowie Elektrotriebzüge der Baureihen ED160, ED161 und ED74. Ausstattung und gastronomisches Angebot unterscheiden sich je nach Verbindung und eingesetztem Fahrzeug.

Die Zugkategorie TLK entstand im April 2005 zunächst als Tanie Linie Kolejowe (deutsch Billige Bahnstrecken). Am 1. Januar 2011 wurde sie in Twoje Linie Kolejowe (deutsch Deine Bahnstrecken) umbenannt. TLK ist die preisgünstige Kategorie von PKP Intercity und wird überwiegend mit lokomotivbespannten Reisezugwagen betrieben. Zu ihr gehören auch Nachtverbindungen mit Schlaf- und Liegewagen.
PKP Intercity betreibt internationale Tages- und Nachtverbindungen, teilweise gemeinsam mit ausländischen Bahnunternehmen. Im Fahrplanjahr 2025/26 verkehren 57 internationale Züge täglich; gegenüber dem vorherigen Fahrplan kamen 17 Züge hinzu. Direkte Verbindungen bestehen unter anderem nach Deutschland, Tschechien, Österreich, Ungarn, in die Slowakei und nach Litauen. Die Züge verkehren als EuroCity, EuroNight, EIC, IC oder TLK.

Unter der Marke Intercity Bus setzte das Unternehmen Busse als Schienenersatzverkehr bei Streckenmodernisierungen ein. Zeitweise ergänzten Buslinien auch das touristische Angebot.

Nach der Gründung von PKP Intercity stellte die Muttergesellschaft dem Unternehmen 1300 Reisezugwagen bereit. Dazu gehörten Reisezugwagen der Bauarten UIC-X und UIC-Z sowie Gepäck-, Speise-, Liege- und Schlafwagen. Letztere gingen vollständig an PKP Intercity über. Da das Unternehmen zu diesem Zeitpunkt keine eigenen Lokomotiven oder Triebwagen besaß, wurden diese je nach Bedarf von PKP Cargo ausgeliehen. Im weiteren Verlauf erweiterte die Gesellschaft sukzessive ihren Wagenpark. Zwischen 2001 und 2003 kamen 17 fabrikneue Reisezugwagen des Typs 154Aa und sieben Wagen des Typs 152Aa hinzu.
Neu angeschafftes Wagenmaterial ermöglichte es, den internationalen Zug Jan Kiepura wieder als EuroNight einzustufen. Die Höchstgeschwindigkeit auf deutschem Gebiet konnte dadurch auf 200 km/h angehoben werden. PKP Intercity beschaffte dazu zehn Schlafwagen des Typs 305Ad und ließ vier Reisezugwagen des Typs 152A zu 152Az-Wagen (Sleeperette) umbauen.
2008 wurde ein Teil der Lokomotiven von der Güterverkehrssparte PKP Cargo übernommen. Am 8. April 2008 schloss PKP Intercity einen Vertrag mit H. Cegielski – Poznań über die Lieferung von 17 Reisezugwagen (HCP Z1) für die Verkehre der Zugkategorien EIC und EC ab. Wegen Verspätungen wurde der Lieferumfang auf 14 Stück reduziert. Im selben Jahr folgte ein Auftrag an Siemens Mobility über die Lieferung von zehn Mehrsystemlokomotiven der Baureihe Siemens ES64U4, welche die Baureihenbezeichnung EU44 Husarz erhielten.
Zusammen mit der Übernahme der Schnellzugverkehre am 1. Dezember 2008 kam PKP Intercity in Besitz von Lokomotiven der Baureihen EU07, EP07, SU45, Elektrotriebwagen vom Typ ED74 Bydgostia und 1830 Personenwagen. Nach dem Beitritt Polens in die Europäische Union bot sich im Rahmen von Strukturfonds die Möglichkeit zur Teilfinanzierung von Neuanschaffungen. Für den Zeitraum von 2009 bis 2012 plante man den Kauf von 20 Hochgeschwindigkeitszügen, 36 Triebwagen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und ein 360 Reisezugwagen umfassendes Modernisierungsprogramm.
Am 30. Mai 2011 schloss PKP Intercity mit Alstom einen Vertrag über die Lieferung von 20 siebenteiligen Hochgeschwindigkeitszügen der Baureihe ED250. Der Auftrag sah ebenfalls den Bau einer Instandhaltungshalle in Warschau vor. Alstom verpflichtete sich zur regelmäßigen Wartung dieser Züge über einen Zeitraum von 17 Jahren. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 2.110 Mio. Złoty. Für die Zugbeschaffung und die Instandhaltungsanlage wurden 317 beziehungsweise 28 Mio. Złoty aus dem Förderprogramm POIiŚ bereitgestellt. Einen fünfzigprozentigen Zuschuss lehnte die Europäische Kommission ab. Die für den Pendolino übliche Neigetechnik wurde nicht bestellt, obwohl die Bahnstrecke zwischen Danzig und Warschau dafür ausgelegt ist. Als Begründung nannte das Unternehmen einen angesichts der Mehrkosten zu geringen Fahrzeitgewinn.
2011 führte die Firma ZNTK Oleśnica im Auftrag der PKP Intercity eine komplexe Modernisierung der Lokomotive EU07 durch. Durch asynchrone Motoren konnte die Höchstgeschwindigkeit von 125 km/h auf 160 km/h angehoben werden. Der gleiche Hersteller erhielt im Juni 2013 den Auftrag, zwei weitere EU07-Lokomotiven auf die Plattform EU07A umzubauen.
Am 23. Juli 2012 schloss PKP Intercity einen Vertrag über die Modernisierung von 68 Reisezugwagen, die für die Strecke Przemyśl – Wrocław – Szczecin vorgesehen waren. Folgende Unternehmen gewannen Teillose: H. Cegielski – Poznań (20 Wagen), ein Konsortium bestehend aus Pesa und ZNTK „Mińsk Mazowiecki“ (38 Wagen) sowie Newag (10 Wagen). Pesa und ZNTK „Mińsk Mazowiecki“ erhielten im August des gleichen Jahres den Auftrag zur Modernisierung von 115 weiteren Reisezugwagen; im Folgemonat wurde er um 35 Wagen erweitert. Insgesamt wurden 218 Reisezugwagen zur Modernisierung in Auftrag gegeben. Der Gesamtwert betrug 594 Mio. Złoty und umfasste außerdem zehn Instandhaltungsfahrzeuge. Davon wurden 320 Mio. Złoty von der EU getragen. Am 18. Oktober 2012 bestellte PKP Intercity von H. Cegielski – Poznań 25 fabrikneue Wagen des Typs Z1 für den Verkehr zwischen Wrocław und Gdynia. Der Auftragswert betrug 164 Mio. Złoty; 84 Mio. Złoty wurden aus einem Fonds der Europäischen Union beigesteuert.
Im September 2013 gab PKP Intercity der Firma Newag in Auftrag, 20 Diesellokomotiven der Baureihe SM42 zu modernisieren. Sie waren für Verkehre auf nichtelektrifizierten Bahnstrecken sowie für Rangierfahrten vorgesehen. Der gesamte Auftragswert betrug 77 Mio. Złoty. Davon trug die EU 44 Mio. Złoty.
PKP Intercity unterzeichnete am 18. November 2013 einen Vertrag über die Lieferung von 20 achtteiligen Triebwagen des Typs ED160 FLIRT 3 durch das Konsortium aus Stadler Rail und Newag. Am 23. Mai 2014 wurde mit Pesa die Lieferung von 20 achtteiligen Elektrotriebwagen der Baureihe ED161 Dart vereinbart. Das Auftragsvolumen belief sich auf 1.157 Mio. Złoty für die ED160 (davon 658 Mio. aus EU-Mitteln) und 1.009 Mio. Złoty für die ED161 (davon 574 Mio. aus EU-Mitteln).
Im Dezember 2013 wurde das Durchschnittsalter der elektrischen Fahrzeuge mit 30 Jahren und jenes der nichtelektrischen Fahrzeuge mit 28 Jahren angegeben.
Im Juli 2014 wurde ein Auftrag an Pesa über die Lieferung von zehn neuen Diesellokomotiven der Baureihe 111dB Gama (SU160) vergeben. Der Auftragswert betrug 166 Mio. Złoty; davon trug die Europäische Union 94 Mio. Złoty.
Am 16. Januar 2015 bestellte PKP Intercity bei der Firma Corail fünf Spezialfahrzeuge, die sowohl auf Gleisen als auch auf Straßen fahren können.
Am 15. Mai 2015 wurde mit H. Cegielski – Poznań die Lieferung von 20 fabrikneuen Reisezugwagen des Typs Z1 vereinbart. Sie waren für die Zugkategorie EIC bestimmt und kosteten 148 Mio. Złoty. Aus dem EU-Förderprogramm POIiŚ wurden davon 60 Mio. Złoty beigesteuert.
Seit der zweiten Hälfte der 2010er Jahre erneuert PKP Intercity den Fahrzeugpark durch Neubeschaffungen und die Modernisierung vorhandener Lokomotiven, Triebzüge und Reisezugwagen. Die Investitionsstrategie bis 2030 sieht unter anderem 63 mehrsystemfähige Elektrolokomotiven für 200 km/h mit einer Option auf 32 weitere Fahrzeuge vor.
Im Juli 2024 bestellte das Unternehmen bei Newag 35 Zweikrafttriebzüge, die sowohl unter Oberleitung als auch auf nicht elektrifizierten Strecken eingesetzt werden können. Der erste Zug befand sich im Juni 2026 auf dem Eisenbahnversuchsring Żmigród in der Erprobung.
2024 entschied PKP Intercity außerdem das Vergabeverfahren über 300 neue Reisezugwagen mit einer Option auf weitere 150 Wagen. Die für bis zu 200 km/h ausgelegten Fahrzeuge sollen vor allem in EIC- und EuroCity-Zügen eingesetzt werden.
Im November 2025 schloss das Unternehmen mit Alstom einen Vertrag über 42 doppelstöckige, sechsteilige Elektrotriebzüge und eine Option auf 30 weitere Einheiten. Die für den innerpolnischen Verkehr vorgesehenen Züge sollen mehr als 550 Sitzplätze bieten und eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h erreichen.
Die Fahrzeughalterkennzeichnung lautet PKPIC. Der Fahrzeugpark umfasst lokomotivbespannte Reisezüge und Elektrotriebzüge. Zu den wichtigsten Baureihen gehören:
| Fahrzeugart | Baureihen | Verwendung |
|---|---|---|
| Elektrolokomotiven | EU44 Husarz, EU160 Griffin | nationale und internationale lokomotivbespannte Züge |
| Elektrotriebzüge | ED74, ED160 FLIRT 3, ED161 Dart, ED250 Pendolino | InterCity- und Express-InterCity-Premium-Verkehr |
PKP Intercity setzt Abteil- und Großraumwagen der ersten und zweiten Klasse sowie Speise-, Schlaf-, Liege- und Mehrzweckwagen ein. Neubau- und Modernisierungsprogramme umfassen Klimaanlagen, WLAN, geschlossene Toilettensysteme, Fahrradstellplätze und eine barriereärmere Ausstattung. Zu den laufenden Programmen gehören die Modernisierung von 50 Wagen zum Standard COMBO und von weiteren 150 Reisezugwagen.
Im grenzüberschreitenden Verkehr kamen und kommen fallweise Lokomotiven ausländischer Bahnunternehmen zum Einsatz.
Bei Engpässen kam es in der Vergangenheit zu Anmietungen von Elektro- und Diesellokomotiven.
PKP Intercity erprobte wiederholt Lokomotiven anderer Hersteller. Dazu gehörten 2012 die Siemens Vectron und 2013 die 111Ed Gama von Pesa.
2007 erschien erstmals die unternehmenseigene Zeitschrift W Podróży. Sie wird weiterhin als kostenloses Bordmagazin veröffentlicht.
2009 begann im Bahnhof Warszawa Centralna der Fahrkartenverkauf über Automaten. Ab Dezember 2014 konnten Fahrkarten auch über den mobilen Dienst SkyCash erworben werden. Seit 2015 werden die Verbindungen des Unternehmens auch in Google Maps angezeigt.
Der Onlineverkauf erfolgt über die Systeme e-IC und e-IC 2.0 sowie über die mobile App von PKP Intercity. Über diese Vertriebswege können unter anderem Fahrkarten, Sitzplatzreservierungen sowie Reservierungen für Schlaf- und Liegewagen erworben werden.
| Zeitraum | Vorstandsvorsitzender |
|---|---|
| 2001 – Februar 2005 | Andrzej Żurkowski |
| Februar 2005 – Juni 2006 | Jacek Prześluga |
| Juni 2006 – 9. Januar 2009 | Czesław Warsewicz |
| 9. Januar 2009 – 7. April 2010 | Krzysztof Celiński |
| 7. April 2010 – 2. Februar 2011 | Grzegorz Mędza |
| 2. Februar 2011 – 23. März 2011 | Lucyna Krawczyk |
| 23. März 2011 – 22. Januar 2014 | Janusz Malinowski |
| 22. Januar 2014 – 16. Januar 2015 | Marcin Celejewski |
| 16. Januar 2015 – 9. März 2016 | Jacek Leonkiewicz |
| 10. März 2016 – 19. April 2024 | Marek Chraniuk |
| seit 19. April 2024 | Janusz Malinowski |