Paimar Stadt Grünsfeld | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 38′ N, 9° 45′ O |
| Einwohner: | 274 (31. Dez. 2023) |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1973 |
| Postleitzahl: | 97947 |
| Vorwahl: | 09346 |
Paimar (2017) | |
Paimar ist ein Stadtteil von Grünsfeld im Main-Tauber-Kreis und hatte am 31. Dezember 2023 274 Einwohner.

Paimar liegt im oberen Grünbachtal.
Über die Ursprünge des Dorfes ist nur wenig bekannt. Paimar wurde das erste Mal nach dem Dreißigjährigen Krieg urkundlich erwähnt. Paimar hatte in seiner Vergangenheit verschiedene Ortsnamen: 1444 wurde es als Bunber, dann als Beumar und 1502 als Baymar erwähnt. Bei einem Hochwasser im Jahre 1911 blieb Paimar nicht verschont. Die Flutwelle hinterließ große Schäden und forderte elf Menschenleben.
Während des Deutschen Krieges verteilte sich am 24. Juli 1866 im Rahmen des Gefechts bei Werbach die vierte Division (österreichisch-nassauische Division unter Feldmarschall-Leutnant Erwin von Neipperg) des VIII. Bundeskorps (unter dem Befehl von Alexander von Hessen-Darmstadt) bei Paimar.
Das Dorf wurde am 1. Januar 1973 in die Stadt Grünsfeld eingemeindet.
| Jahr | Paimarer Bevölkerung | Sonstiges |
|---|---|---|
| 1961 | 268 | Volks-, Berufs- und Arbeitsstättenzählungen in Westdeutschland vom 6. Juni 1961 (Gemeindeverzeichnis) |
| 1970 | 251 | Volks-, Berufs- und Arbeitsstättenzählungen in Westdeutschland vom 27. Mai 1970 (Gemeindeverzeichnis) |
| 2016 | 243 | Fortgeschriebene Daten der Stadt Grünsfeld anhand der Volkszählung in der Europäischen Union 2011 (Zensus) |
| 2023 | 274 |
Quellen: Gemeindeverzeichnis und Angaben der Stadt Grünsfeld

Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Laurentius steht in Paimar.
Um den Ort befinden sich mehrere Bildstöcke und Steinkreuze, beispielsweise ein Bildstock mit Marienkrönung von 1794.
(jeweils jährlich)
In Paimar bestehen die folgenden Vereine: