| Passering (Dorf) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Veit an der Glan (SV), Kärnten | |
| Gerichtsbezirk | Sankt Veit an der Glan | |
| Pol. Gemeinde | Kappel am Krappfeld (KG Krasta, St. Martin am Mannsberg) | |
| Koordinaten | 46° 48′ 27″ N, 14° 28′ 0″ O | |
| Höhe | 550 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 461 (1. Jän. 2026) | |
| Postleitzahl | 9321 | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 01419 | |
| Zählsprengel/ -bezirk | Passering (20512 ) | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS | ||
Passering, bis zum 19. Jahrhundert auch Oberpassering, ist eine Ortschaft in der Gemeinde Kappel am Krappfeld im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten. Die Ortschaft hat 461 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026).
Die Ortschaft liegt im Süden des Krappfelds, in den Katastralgemeinden Krasta und St. Martin am Mannsberg, bei der Mündung des Silberbachs in die Gurk.
1134 wird Basderih urkundlich erwähnt.
Der Ort kam bei Gründung der Ortsgemeinden Mitte des 19. Jahrhunderts an die Gemeinde Krasta, die 1957 in Kappel am Krappfeld umbenannt wurde.
Das Dorf Passering erlebte im 20. Jahrhundert ein bemerkenswertes Wachstum. Aus einem zu Beginn des 20. Jahrhunderts hier gegründeten Betrieb wurde bis Mitte des 20. Jahrhunderts der größte Arbeitgeber der Gemeinde, die Tuchfabrik Reichmann mit mehr als 100 Beschäftigten, die auch Arbeiterhäuser und Freizeiteinrichtungen wie Sportanlagen, ein Gefolgschaftshaus für Veranstaltungen und ein Kino errichtete. Seit 1934 gibt es eine Haltestelle der Rudolfsbahn im Ort. 1951 wurde eine Volksschule in Passering eröffnet.
Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen: