Patrick H. Diamond

Patrick H. Diamond ist ein US-amerikanischer theoretischer Plasmaphysiker.

Diamond wurde 1979 am Massachusetts Institute of Technology promoviert (Theory of Phase Space Density Granulation in Magnetoplasma). Er ist Professor an der University of California, San Diego (UCSD). Außerdem ist er Direktor des Instituts für Fusions-Theorie am National Fusion Research Institute in Daejeon, Südkorea, an dem der KSTAR Tokamak betrieben wird.

2011 erhielt er mit Akira Hasegawa und Kunioki Mima den Hannes-Alfvén-Preis für wichtige Beiträge zur Theorie des turbulenten Transports in Plasmen wie Selbstorganisation von zonalem Fluss, dem Scher-Dekorrelationsmechanismus und Jäger-Beute-Modelle für Bifurkationen in Plasmen. Er befasst sich neben Anwendungen in der kontrollierten Kernfusion auch mit astrophysikalischen Anwendungen.

1986 wurde Diamond Fellow der American Physical Society, 1988 wurde er Sloan Research Fellow. 2026 erhielt er den James-Clerk-Maxwell-Preis für Plasmaphysik.

Schriften

Einzelnachweise

  1. ↑ Ulrich Stroth: 38th European Physical Society Conference on Plasma Physics. In: Plasma Physics and Controlled Fusion. Band 53, Nr. 12, 2011, S. 120201, doi:10.1088/0741-3335/53/12/120201.
Personendaten
NAME Diamond, Patrick H.
KURZBESCHREIBUNG US-amerikanischer Physiker
GEBURTSDATUM 20. Jahrhundert