Paul Prinz (* 1974 in Wien) ist ein österreichischer Kameramann. Er lebt in Wien.
Paul Prinz arbeitet für den ORF, RTL, Sat.1, RTL II und ATV und wirkte an dem preisgekrönten Spielfilm „In Memory of my Father“ mit. 2005 drehte er mit Regisseur Moritz Neumüller die Dokumentation „Deutsch sein Kunstsprach“, die Geschichte eines kubanischen Übersetzers, der versucht, Ernst Jandl Gedichte ins Spanische zu übersetzen. Die Dokumentation wurde im ORF und auf 3sat ausgestrahlt und erhielt beim Festival Rose'Dor 2006 eine Nominierung.
Neben szenischen Produktionen arbeitet Paul Prinz auch an Studioproduktionen für das Fernsehen, unter anderem seit 2002 als lichtsetzender Kameramann bei der ORF-Produktion Forscherexpress mit Thomas Brezina und Kati Bellowitsch. Diese Wissens-Sendung für Kinder ist auch in Deutschland auf Nickelodeon zu sehen und wurde mehrfach ausgezeichnet. Mithilfe von Spezialaufnahmen wie zum Beispiel Zeitlupe oder aufwändiger Bluescreen-Technik werden Kindern komplizierte naturwissenschaftliche Phänomene nahegebracht. 1998 realisierte er, ebenfalls als lichtsetzender Kameramann, gemeinsam mit Niki Klingohr das Kunstprojekt „Session“ für die ORF-Kunststücke.
Seit 2003 ist Paul Prinz Mitglied des österreichischen Kameraverbandes Austrian Association of Cinematographers.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Prinz, Paul |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Kameramann |
| GEBURTSDATUM | 1974 |
| GEBURTSORT | Wien |