Paul Sappler

Paul Sappler (* 17. Juni 1939; † 14. April 2010 in Tübingen) war ein deutscher Mediävist und Hochschullehrer.

Leben und Wirken

Paul Sappler studierte Germanistik an der Universität München und promovierte dort 1967 mit einer Edition des „Königsteiner Liederbuchs“. Bereits seit 1964 war er an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen tätig, zunächst als Verwalter einer Assistentenstelle bei dem Professor für Germanistische Mediävistik, Hanns Fischer. Von 1968 bis 1976 war er als wissenschaftlicher Assistent am Deutschen Seminar der Universität Tübingen tätig und habilitierte sich dort. 1980 wurde er zum Professor für Germanistische Mediävistik ernannt und wirkte hier bis zum Eintritt in den Ruhestand im Jahre 2004.

Sappler trat insbesondere durch die Edition von mittelalterlichen Verserzählungen hervor. Er gehörte zu den frühen Nutzern und Experten Computerphilologie und des „Tübinger Systems von Textverarbeitungsprogrammen“ (TUSTEP).

Veröffentlichungen (Auswahl)

Festschrift

Einzelnachweise

  1. ↑ Klaus Ridder: Tragende Säule der Tübinger Mediävistik. Zum Tod von Prof. Dr. Paul Sappler. In: Newsletter Uni Tübingen aktuell Nr. 1 (2010) (abgerufen am 15. November 2024); Paul Sappler. In: Kürschners Deutscher Gelehrtenkalender Online (abgerufen am 15. November 2024).
  2. ↑ Prof. Dr. Paul Sappler. In: Germanistenverzeichnis (abgerufen am 15. November 2024).