Paul Weilenmann (* 14. Mai 1925 in Zürich; † 19. Januar 2014 ebenda; heimatberechtigt in Hofstetten) war ein Schweizer Wirtschaftswissenschaftler und von 1970 bis 1991 Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Zürich.
Der Sohn eines Kupferschmieds absolvierte zunächst eine kaufmännische Lehre und war ab 1944 als kaufmännischer Angestellter tätig. Gleichzeitig holte er die Matura auf dem zweiten Bildungsweg am Abendgymnasium nach. Danach studierte er an der Universität Zürich und schloss 1952 als Diplom-Handelslehrer ab. Im selben Jahr erhielt er eine Anstellung als Hauptlehrer an der Handelsschule des Kaufmännischen Verbandes Zürich, an der er bereits seit 1947 als Hilfslehrer tätig war. 1958 begründete er die Kaufmännische Führungsschule des KV Zürich, der er als Leiter vorstand und wo er als Lehrer an Vorbereitungskursen auf die eidgenössischen Diplomprüfungen für Buchhalter/Controller tätig war. 1969 wurde er bei Karl Käfer an der Universität Zürich zum Dr. oec. publ. promoviert.
1970 ernannte ihn die Universität Zürich zum ausserordentlichen Professor für „Betriebswirtschaftslehre, besonders Rechnungswesen, inklusive Ausbildung der Handelslehrer“. 1973 wurde er zum Ordinarius befördert. Als Nachfolger von Käfer übernahm er auch die Direktion des Handelswissenschaftlichen Seminars der Universität. Seine Forschungsschwerpunkte waren die Kapitalflussrechnung, die Planungsrechnung und das Management Accounting. Unter seiner Leitung wurde die universitäre Ausbildung für Führungskräfte stark ausgebaut, 1988 war er der erste Präsident des leitenden Ausschusses der Management-Weiterbildung an der Universität Zürich. Ebenfalls 1988 wurde Weilenmann mit dem Dr.-Kausch-Preis der Hochschule St. Gallen ausgezeichnet. 1991 wurde er emeritiert.
Weilenmann war verheiratet, hatte zwei Söhne und wohnte in Adliswil.
| Personendaten | |
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| NAME | Weilenmann, Paul |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Ökonom und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 14. Mai 1925 |
| GEBURTSORT | Zürich |
| STERBEDATUM | 19. Januar 2014 |
| STERBEORT | Zürich |