| Penude | ||||||
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| Basisdaten | ||||||
| Staat: | ||||||
| Region: | Norte | |||||
| Unterregion: | Douro | |||||
| Distrikt: | Viseu | |||||
| Concelho: | Lamego | |||||
| Koordinaten: | 41° 5′ N, 7° 51′ W | |||||
| Einwohner: | 1406 (Stand: 19. April 2021) | |||||
| Fläche: | 12,82 km² (Stand: 1. Januar 2010) | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 110 Einwohner pro km² | |||||
| Politik | ||||||
| Website: | penude.net | |||||
Penude ist eine Gemeinde (Freguesia) im portugiesischen Kreis Lamego. Sie zählt 1406 Einwohner (Stand 19. April 2021).
Penude liegt rund fünf Kilometer südwestlich der Stadt Lamego entfernt am Rio Balsemão, der in der Serra de Montemuro (Rossão) entspringt und in den Rio Varosa mündet. Im Nordwesten wird das Gebiet von der Serra das Meadas und der Serra do Poio (1123 m Höhe) begrenzt. Geologisch besteht der Untergrund überwiegend aus porphyritischem Granit.
Zu den größten Ortschaften der Freguesia gehören Bairral, Estremadouro, Grandal, Matancinha, Ordens, Outeiro, Penude de Baixo, Purgaçal, Quintã, Quintaes de Baixo, Quintela, Sucres und Telhado.
Penude grenzt im Nordosten an Almacave, im Norden an Avões, im Osten an Vila Nova de Souto d’El-Rei, im Südwesten an Magueija (alle im Kreis Lamego) sowie im Westen an São Martinho de Mouros und Paus (im Kreis Resende).
Auf einem Hügel westlich des Orts befinden sich Überreste von Castros (Befestigungsanlagen) und Dolmen, darunter die Fonte da Mesa. Außerdem ist ein römischer Cippus (Steinsäule) mit Inschriften aus der Römerzeit erhalten.
In mittelalterlichen Urkunden finden sich die Schreibweisen Punidi und Punide. Der Tempel São Pedro existierte bereits vor der Gründung der Pfarrei São Pedro de Penude, die erst in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts entstand. Die Pfarrei unterstand zunächst dem königlichen Patronat, später dem Marquês de Marialva. Ende des 12. Jahrhunderts war das Patronat zwischen den milites und dem Archidiakon von Lamego umstritten. König D. Sancho I. ließ den Fall untersuchen und entschied, dass nur der König und der Archidiakon Erbrechte besaßen.
1258 ist mit Estêvão Domingues erstmals ein namentlich bekannter Prälat der Gemeinde urkundlich belegt.
Im 16. Jahrhundert bestand Penude aus zwei Verwaltungseinheiten, der Aldeia de Penude und der Aldeia de S. Pedro, die später zusammengelegt wurden. Das Patronat wechselte mehrfach zwischen verschiedenen Inhabern und dem Infante D. Fernando; nach dessen Tod ging es an die Krone.
Nach dem Zensus 2021 lebten in Penude 672 Männer und 735 Frauen.
Das Wappen von Penude zeigt einen silbernen Kastanienbaum auf schwarzem Grund, mit goldenem Stamm und Wurzeln, auf wellenförmiger silberner und azurblauer Basis. Es wurde zusammen mit der Flagge und dem Siegel am 6. Juni 2011 im Diário da República veröffentlicht.
Zu den wichtigsten Festen zählen die Feier zu São Pedro (29. Juni), Nossa Senhora do Rosário (15. August) und São Sebastião (20. Januar). Das Fest des Märtyrers São Sebastião ist als Festa dos Cornos bekannt, bei dem Brote in Hornform gebacken und versteigert werden.
Penude liegt an der PR1-Wanderroute Percurso da Serra das Meadas, die von 570 m bis über 850 m Höhe führt.
Penude produziert seit alters her große Mengen an Kastanien und Getreide; heute werden zusätzlich Kartoffeln und Obst angebaut.
Die Grundschule Centro Escolar de Lamego-Sul in Penude wurde am 6. September 2010 vom damaligen Staatspräsidenten Aníbal Cavaco Silva eröffnet.