| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Perfluorhexylethyltriethoxysilan | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C14H19F13O3Si | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 510,36 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Perfluorhexylethyltriethoxysilan (oft auch 1H,1H,2H,2H-Perfluoroctyltriethoxysilan) ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der per- und polyfluorierten Alkylverbindungen (PFAS) und der Silane.
Strukturell handelt es sich um ein 6:2-Fluortelomer, bei dem eine perfluorierte Hexylkette über eine Ethylengruppe an eine hydrolysierbare Triethoxysilyl-Gruppe gebunden ist, was der Verbindung amphiphile Eigenschaften verleiht.
Da es sich um eine Vorläuferverbindung von Perfluorcarbonsäuren, inklusive der Perfluorhexansäure, handelt, fällt Perfluorhexylethyltriethoxysilan unter die entsprechende Beschränkung.
Die Verbindung wird primär zur Oberflächenmodifizierung eingesetzt, da sie durch Hydrolyse und anschließende Kondensationsreaktion stabile kovalente Bindungen zu hydroxylhaltigen Substraten wie Glas, Keramik oder Siliciumdioxid ausbildet. Eine weitere mögliche Anwendung sind Textilbeschichtungen um Wasserabweisung zu erreichen.
Zudem wird Perfluorhexylethyltriethoxysilan in Kosmetika zur Hautpflege (Verbesserung des Erscheinungsbilds trockener und/oder geschädigter Haut durch Verringerung der Schuppenbildung und Wiederherstellung der Geschmeidigkeit) und als Bindemittel in Tabletten verwendet.