Diese Episodenliste enthält alle Episoden der japanischen Animeserie Perrine, sortiert nach der japanischen Erstausstrahlung. Der Anime umfasst eine Staffel mit insgesamt 53 Episoden, wobei in der deutschen Version die Folgen 40, 41 und 42 zu zwei Episoden zusammengeschnitten wurden. In der Liste wird die deutsche Version betrachtet.
Nach dem Tod ihres Vaters begibt sich die 13-jährige Perrine zusammen mit ihrer Mutter aus Bosnien auf den Weg zu ihrem Großvater nach Nordfrankreich. Auf ihrer Reise durchqueren sie verschiedene Länder und verdienen sich ihren Lebensunterhalt mit dem Anfertigen von Fotografien.
| Nr. (ges.) |
Nr. (St.) |
Deutscher Titel | Originaltitel | Erstausstrahlung Japan | Deutschsprachige Erstausstrahlung (D) |
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| 1 | 1 | Der Aufbruch | 旅立ち (Tabidachi) | 1. Jan. 1978 | 1. Jan. 1985 |
| Perrine und ihre Mutter verlassen nach dem Tod ihres Vaters das bosnische Dorf Pubaka, wo er fünf Tage zuvor beerdigt wurde. Mit ihrem fahrbaren Fotowagen, ihrem Hund Baron und ihrem Esel Parikal machen sie sich auf den Weg zu Perrines Großvater, der in Maraucourt in Nordfrankreich lebt. Auf dem Weg beschließen sie, ihre Reise durch das Anfertigen von Fotografien zu finanzieren. Perrines Mutter Mari übernimmt den Fotografenberuf, bei dem sie ihrem Ehemann zuvor assistierte. Bei einem Zwischenhalt in einem Dorf schlägt den beiden anfangs viel Skepsis entgegen, da sich niemand ohne konkreten Anlass von einer Frau fotografieren lassen möchte. Perrine entwickelt jedoch eine List: Sie überredet ihre Mutter dazu, ihren Sari anzuziehen und ihre Abreise vorzutäuschen. Die Bewohner sind vom Anblick der Mutter in dem edlen Gewand verzückt und niemand möchte sich die Chance entgehen lassen, von ihr vor ihrer Abreise fotografiert zu werden. | |||||
| 2 | 2 | Der lange Weg | 遠い道 (Tōi michi) | 8. Jan. 1978 | 2. Jan. 1985 |
| In Kardo bieten Perrine und ihre Mutter erneut ihre Fotodienste an, wobei sie stets Perrines Strategie verfolgen. Nachdem sie eine Nacht in Stoka übernachtet haben, setzen sie ihre Reise fort. Als die Dämmerung hereinbricht, beginnt es zu regnen und ihr Wagen bleibt im Schlamm stecken. Zum Glück kommt Herr Dranz mit seiner Kutsche denselben Weg entlang und hilft den beiden, den Wagen aus dem Erdloch zu ziehen. Er bietet ihnen an, ihren Wagen über Nacht auf dem Vorhof seines Hofes zu parken und bietet ihnen Suppe als Abendmahlzeit an, die seine Tochter zubereitet hat. Perrine ist begeistert von der Vorstellung eines eigenen Zuhauses, nachdem sie Herr Dranz und seine Tochter beim gemeinsamen Abendessen beobachtet hat. Sie wünscht sich, dass sie und ihre Mutter ein ebensolches Zuhause bei ihrem Großvater finden. | |||||
| 3 | 3 | Neue Hoffnung | おかあさんのちから (Okāsan nochi kara) | 15. Jan. 1978 | 3. Jan. 1985 |
| Nachdem Perrine und ihre Mutter Mari den ganzen Tag über durch unbewohnte Landstriche gefahren sind, erreichen sie bei Einbruch der Dunkelheit ein großes Gehöft. Sie bitten den Besitzer des Hofes Ilija um die Erlaubnis, ihren Wagen über Nacht auf dem Bauernhof abzustellen, um dort sicher rasten zu können. Als die Nacht hereinbricht, kommt Ilija auf Perrine zu und bittet sie um einen Gefallen: Während der Bauer seine Mutter mit dem Wagen aus dem nahegelegenen Dorf abholt, soll Perrine auf seine Frau Milena aufpassen und ihr beistehen, da die Geburt ihres Kindes bevorsteht. Nach einer kurzen Weile setzen die Wehen der Bäuerin schließlich ein, weshalb Perrine ihre Mutter zur Hilfe holt. Mari unterstützt die Bäuerin bei der Geburt. Als Ilija mit seiner Mutter auf dem Bauernhof eintrifft, ist das Kind des Paares bereits geboren. Um sich bei Perrine und Mari zu bedanken, lässt die junge Familie am nächsten Morgen ein Foto von sich anfertigen und gibt ihnen Verpflegung für ihre weitere Reise mit. Nachdem Perrine und ihre Mutter sich verabschiedet haben, fahren sie weiter ins nächste Dorf Pronaska. | |||||
| 4 | 4 | Ein Graf in schmutzigen Kleidern | 泥だらけの伯爵 (Doro-darake no hakushaku) | 22. Jan. 1978 | 4. Jan. 1985 |
| Perrine und ihre Mutter sind in Kroatien angekommen und auf dem Weg nach Garoch. Unterwegs rast eine Kutsche an ihnen vorbei, die in einiger Entfernung von kaiserlichen Soldaten verfolgt wird. Die Soldaten stoppen Perrine und Mari und durchsuchen ihren Fotowagen nach dem Grafen Gorzmov. Als Mari ihnen von der Kutsche erzählt, nehmen die Soldaten die Verfolgung wieder auf und lassen von ihnen ab. Auf ihrer Weiterfahrt finden Perrine und ihre Mutter die verunglückte Kutsche des Grafen am Wegesrand. Sie beschließen, eine kurze Rast einzulegen, um Suppe zu kochen und etwas zu essen. Beim Sammeln von Feuerholz im Wald stößt Perrine auf den Grafen Gorzmov, der sich zwischen den Bäumen versteckt hält. Er isst zusammen mit den beiden am Feuer und erzählt ihnen, warum er von den Soldaten gesucht wird. Gorzmov ist ein Rebell, der für die kroatische Unabhängigkeit vom Kaiserreich Österreich-Ungarn eintritt. Da er sich bei seiner Flucht verletzt hat und nur schlecht laufen kann, drängen Perrine und Mari ihn dazu, in ihrem Fotowagen nach Garoch mitzufahren. Bei Einbruch der Nacht kommen Perrine, ihre Mutter und der Graf beim Wachposten der Soldaten am Ortseingang an. Es gelingt ihnen, die Kontrolle ohne Durchsuchung zu passieren, da Perrine behauptet, den Grafen im hinter ihnen liegenden Wald gesehen zu haben, als sie sich verfahren hätten. Nach der erfolgreichen Durchfahrt verabschieden sich die beiden schließlich in Garoch von Graf Gorzmov, der seine Reise nun zu Pferd fortsetzen möchte. Als Perrine und Mari am nächsten Morgen erneut von den Soldaten angesprochen werden, fürchten sie zunächst, dass ihre Beihilfe zur Flucht aufgeflogen ist. Es zeigt sich jedoch, dass der Hauptmann im Ort lediglich eine stattliche Fotografie von sich wünscht, sodass Perrine und ihre Mutter beschließen, den Soldaten und den Bewohnern des Dorfes ihre Fotodienste anzubieten. | |||||
| 5 | 5 | Grossvater und Enkelsohn | おじいさんと孫 (Ojīsan mago) | 29. Jan. 1978 | 5. Jan. 1985 |
| Perrine und ihre Mutter Mari kommen in ein Dorf, welches wie ausgestorben scheint. Dort treffen sie einen Priester, der ihnen mitteilt, dass die Bewohner des Dorfes von einer schweren Krankheit heimgesucht wurden, an der vor allem die Kinder und Alten des Dorfes gestorben seien. Perrine und ihre Mutter merken, dass sie hier keine Chance haben, Geld zu verdienen, weshalb sie ihre Reise schnellstmöglich fortsetzen. Dabei treibt Perrine Parikal auf der holprigen Straße noch weiter an, sodass sich ein Ring des Wasserfasses löst, weshalb sich das Fass Stück für Stück entleert. Als der Abend naht, bemerken Perrine und ihre Mutter das leere Wasserfass. Daher beschließen sie, zu dem letzten Haus zurückzufahren, das sie passiert haben. Es ist bereits dunkel, als sie an dem Haus ankommen, in dem ein alter Mann mit seinem Enkelsohn wohnt. Er gestattet ihnen, ihren Wagen auf seinem Hof zu parken und die Nacht dort zu verbringen. Zudem repariert er ihr Wasserfass, welches sie sogleich befüllen. Bei Morgenanbruch setzen Perrine und Mari ihre weite Reise fort. | |||||
| 6 | 6 | Zwei Mütter | 二人の母 (Futari no haha) | 5. Feb. 1978 | 6. Jan. 1985 |
| Über eine Abkürzung gelangen Perrine und ihre Mutter schneller nach Triest, wo sie in einem Gasthaus unterkommen. Mari beauftragt Perrine damit, in der Stadt neue Fotoplatten und Entwicklerflüssigkeit zu kaufen. Auf ihrem Rückweg vom Fotoatelier wird Perrine von einer reichen Frau beobachtet, die ihren Diener damit beauftragt, Perrine zu verfolgen. Nach Perrines Ankunft im Gasthaus dauert es nicht lange, bis auch die Polizei dort eintrifft und Perrine und ihrer Mutter befiehlt, auf die Wache mitzukommen. Dort stellt sich heraus, dass die reiche Frau, Signora Bontipelli, Perrine für ihre verschwundene und tot geglaubte Tochter Gina gehalten hat. Das Missverständnis kann jedoch aufgeklärt werden und Signora Bontipelli schildert den beiden ihre Gefühle und entschuldigt sich bei ihnen. Am nächsten Morgen brechen Perrine und ihre Mutter auf, um ihre Reise fortzusetzen. Als sie an Signora Bontipellis Haus vorbeikommen, übergibt Perrine dem Diener vor der Haustür ein Geschenk für die Signora. Bei dem Geschenk handelt es sich um eine Fotografie von Perrine, welche Signora Bontipelli an ihre Tochter erinnern und sie trösten soll. | |||||
| 7 | 7 | Der Junge vom Zirkus | サーカスの少年 (Sākasu no shōnen) | 12. Feb. 1978 | 7. Jan. 1985 |
| Perrine und ihre Mutter treffen auf Marcel, einen Zirkusjungen. Er verhält sich ihnen gegenüber anfangs ziemlich frech und Perrine beschuldigt ihn beim Betreten ihres Wagens als Dieb. Kurz darauf ist er verschwunden und sie setzen ihren Weg in das nah gelegene Dorf fort. Als Perrine zur Bäckerei geht, stößt sie mit Marcel zusammen, dem daraufhin seine gestohlenen Brote aus den Händen fallen. Der Bäcker überlässt Perrine die heruntergefallenen Brote und sie kehrt zu ihrer Mutter zurück. Auf dem Weg in die nächste Stadt treffen sie erneut auf Marcel. Er teilt ihnen mit, dass er sich alleine auf den Weg zu seinen Eltern nach Norditalien macht. Mari kann nicht verantworten, den Jungen allein reisen zu lassen und bietet ihm daher an, sie bis nach Norditalien zu begleiten. Marcel ist für ihr Angebot sehr dankbar und bietet im Gegenzug an, sie zu beschützen und ihren Hund Baron zu dressieren. | |||||
| 8 | 8 | Der betrunkene Esel | 酔っぱらいロバ (Yopparai roba) | 19. Feb. 1978 | 8. Jan. 1985 |
| Auf dem Weg in das nächste Dorf bemerkt Marcel, dass die Hinterachse des Wagens fast gebrochen ist. Mit Glück erreichen sie den Schmied im Dorf, welcher sich sogleich an die Reparatur ihres Wagens macht. In der Zwischenzeit findet im Dorf eine Bauernhochzeit statt, bei welcher Perrine und ihre Mutter Fotografien anfertigen. Dabei reißt sich ihr Esel Parikal los und bedient sich am Wein vom Hochzeitsbuffet. Gerade als sie die Fotografien auf Parikals Rücken zum Wagen transportieren möchten, rennt der betrunkene Esel in den Wald davon. Da es bereits dunkel wird, machen sie sich erst am nächsten Morgen auf die Suche nach ihm. Baron kann den Esel schließlich aufspüren. | |||||
| 9 | 9 | Berufskonkurrenz | 商売がたき (Shōbaigataki) | 26. Feb. 1978 | 9. Jan. 1985 |
| Auf dem Weg in das nächste Dorf begegnen ihnen zwei Fotografen, welche Perrine und ihre Mutter aus dem nächsten Dorf vertreiben, da sie zuerst mit ihrem Wagen dort ankommen. Die beiden Fotografen haben dort jedoch kein Glück. Sie setzen ihren Weg fort und erreichen noch am Abend das Gasthaus des nächsten Ortes, in dem auch Perrine und ihre Mutter untergekommen sind. Auch dort wollen sie ihre Konkurrenz vertreiben, jedoch gelingt es Perrine, Mari und Marcel mit verschiedenen Mitteln die Kunden anzuwerben. Die beiden Fotografen gehen auch in diesem Dorf leer aus, schmieden jedoch bereits einen Plan, um ihre Konkurrenz loszuwerden. | |||||
| 10 | 10 | Die Kameradiebe | 写真機どろぼう (Shashin-ki doro bō) | 5. März 1978 | 10. Jan. 1985 |
| Auch in dem nächsten Dorf treffen Perrine, Marcel und Mari erneut auf die beiden Fotografen, welche versuchen, die Kundschaft an sich zu reißen. Bei der objektiven Betrachtung beider Fotografien stellt Mari die Unschärfe aufgrund einer falsch eingestellten Brennweite fest, wodurch sie die Bewohner des Dorfes als ihre Kunden gewinnen kann und die beiden Konkurrenten von dannen ziehen. In der Nacht sieht Marcel einen der beiden Fotografen, der sich zu Perrines Wagen geschlichen hat. Er kann zudem das Gespräch zwischen den beiden Fotografen belauschen, in dem sie planen, die Kamera von Perrines Mutter zu stehlen. Dies teilt Marcel dem Besitzer des Gasthofes mit. Als die beiden Fotografen sich in Perrines Wagen schleichen, sperrt Marcel sie ein und ruft den Besitzer des Gasthofes um Hilfe. Die Festnahme der beiden Ganoven war erfolgreich, doch Mari ergreift für die beiden Partei. Durch Maris Großherzigkeit entscheiden sich die beiden Fotografen eine andere Route zu wählen und verabschieden sich am nächsten Morgen freundlich von Perrine und ihrer Mutter. | |||||
| 11 | 11 | Barons Heldentat | バロンがんばる (Baron ganbaru) | 12. März 1978 | 11. Jan. 1985 |
| Kurz vor Mailand präsentiert Marcel Perrine die Kunststücke, die er Baron beigebracht hat. Am Abend schlagen sie ihr Nachtlager im Wald auf, wobei Marcel im Freien übernachtet. Er wird dabei in der Nacht von Baron geweckt, der ein Reh mit seinem Kitz entdeckt hat. Marcel gelingt es, das Rehkitz mit Barons Hilfe zu fangen. Mari heißt diese Tat nicht gut und überzeugt ihn letztlich, das Kitz wieder frei zu lassen. Am nächsten Morgen werden Marcel und Perrine während des Beerensammelns von einem Jäger überrascht. Da Baron die vom Jäger geschossenen Stockenten aufgespürt hat, bezichtigt er sie des Diebstahls. Perrines Mutter taucht jedoch rechtzeitig auf und kann die Sache klarstellen. Es stellt sich heraus, dass es sich bei dem Jäger um den Grafen Placka handelt, der auch Eigentümer des Landstrichs ist. Als er erfährt, dass sie reisende Fotografen sind, lässt er eine Fotografie in seiner Jagduniform und seiner erlegten Beute von sich anfertigen. Perrines Mutter bringt ihm das entwickelte Foto vor ihrer Weiterfahrt in dessen Schloss vorbei und erhält im Gegenzug einen hohen Geldbetrag. | |||||
| 12 | 12 | Sondervorstellung | たった二人の観客 (Tatta futari no kankyaku) | 19. März 1978 | 12. Jan. 1985 |
| Marcel, Perrine und ihre Mutter erreichen Mailand einen Tag später als geplant. Marcel kann in der Nacht nicht einschlafen, da er ständig an seine Mutter denken muss, daher schleicht er sich noch in der Nacht davon und sucht den Park in der Stattmitte von Verona auf, wo er den Zirkus seiner Eltern vermutet. Währenddessen besprechen Perrine und ihre Mutter ihre nächste Reiseetappe und beschließen trotz der Steigung die kürzere Route durch die Schweiz zu wählen. Als sie Marcels Verschwinden bemerken, machen sich beide große Sorgen. Marcel begegnet ihnen jedoch auf dem Weg und führt sie zum Zirkus seiner Eltern, die sich bei Perrines Mutter für ihre Fürsorge bedanken. Um ihre Dankbarkeit auszudrücken, geben sie eine Sondervorstellung, welche ausschließlich von Marcel, Perrine und ihrer Mutter besucht wird. Danach setzen Perrine und Mari ihre Reise fort, wobei Marcel der Abschied von Perrine und ihrem Hund Baron besonders schwerfällt. Er hofft und schwört darauf, dass sie sich eines Tages wiedersehen. | |||||
| 13 | 13 | Alpenüberquerung | アルプス越え (Arupusu koe) | 26. März 1978 | 13. Jan. 1985 |
| Perrine und ihre Mutter können aufgrund des starken Regens ihre Reise in die Schweiz nicht ohne Unterbrechung fortsetzen und kommen daher in einem Gasthaus für zwei Nächte unter. Da in dem Gasthaus fast alle Zimmer belegt sind, kommen sie in dem einzig freien Zimmer, einer Luxussuite, unter. Während ihres Aufenthalts kümmert sich der Stallbursche Josef um Parikal und Perrines Mutter fertigt auch ein Foto von ihm an. Er rät den beiden davon ab, den Weg über den steilen Gebirgspass zu nehmen, kann jedoch ihre Entscheidung nicht beeinflussen. Da die Wirtin sich weigert, ihm seinen Lohn vorab zu zahlen, kann er die angefertigte Fotografie von sich nicht bezahlen und bittet Perrine stattdessen darum, ein kleines Päckchen bei seinen Eltern abzugeben, welche in einem kleinen Dorf in der Schweiz wohnen. Als Perrine und ihre Mutter dort ankommen, treffen sie Josefs Eltern leider nicht an und müssen ihren Weg alleine fortsetzen, der sie schon an die Grenze ihre Kräfte gebracht hat. Der Pass wird immer steiler und der Nebel verdichtet sich, sodass Parikal es nicht mehr schafft, den Wagen weiter zu ziehen und die beiden gezwungen sind, in ihrem Wagen auf dem Pass zu rasten. In der Nacht erreicht ein Mann mit Pferd den Wagen der beiden und stellt sich als Josefs Vater vor. Mit seiner Unterstützung können die beiden den Pass überwinden und das Tal erreichen. | |||||
| 14 | 14 | Im schönen Land | 美しい国で (Utsukushī kuni de) | 2. Apr. 1978 | 14. Jan. 1985 |
| Aufgrund der Anstrengungen des vorherigen Tages schlafen brechen Perrine und ihre Mutter später als sonst auf. Dabei fühlt sich Mari weiterhin entkräftet, versucht jedoch den Wunsch ihrer Tochter, Frankreich schnellstmöglich zu erreichen, zu erfüllen. Als sie im Wald eine Pause einlegen und frisches Quellwasser für Parikal holen, sieht Perrine an einem Steilhang eine schöne Blume, die sie für ihre Mutter pflücken möchte. Dies gelingt ihr auch, allerdings verstaucht sie sich dabei ihren Fuß. Ihre Mutter versucht durch Wickel Perrines Verletzung mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln schnellstmöglich zu bessern und sie machen sich mit dem Wagen auf den Weg nach Sierre, um dort die Verletzung von einem Arzt untersuchen zu lassen. In Sierre können sie sich weiteres Geld durch Fotografien verdienen. | |||||
| 15 | 15 | Frankreich, Frankreich | フランス! フランス! (Furansu! Furansu!) | 9. Apr. 1978 | 15. Jan. 1985 |
| Perrine ist auf dem Weg der Besserung und die beiden haben mittlerweile den Genfersee erreicht. Nach einer unerfreulichen Begegnung mit drei Jugendlichen, die Parikal mit Steinen bewerfen, setzen sie ihre Reise in das nächste Dorf fort. Dort wollen sie Fotografien anfertigen, jedoch werden sie von einem Engländer unterbrochen, der die Kontrolle über sein Hochrad verloren hat und damit in den Wagen von Perrine und ihrer Mutter fährt. Durch den Unfall wird die zuständige Polizei informiert und der Polizist teilt Perrines Mutter mit, dass sie ohne gültigen Schein den Fotografenberuf in der Schweiz nicht ausüben darf. Daher setzen Perrine und Mari ihre Fahrt fort und machen sich auf den schnellsten Weg nach Genf. Als die Nacht angebrochen ist, stellen sie fest, dass sie womöglich einer falschen Abzweigung gefolgt sind und hören aus dem Wald knurrende Geräusche. Perrine findet heraus, dass es sich um Wölfe handelt und ihre Mutter treibt daraufhin Parikal an, der den Wagen so schnell er nur kann zieht. Sie können dem Rudel entkommen, Parikal ist jedoch immer noch panisch und rennt solange bis ihm die Kräfte ausgehen. Am nächsten Morgen fragt Perrine den Bewohner des nahegelegenen Hofes, wie weit es noch bis nach Genf sei, woraufhin dieser ihr mitteilt, dass sie bereits in Frankreich sind. Perrine ist darüber überglücklich und will es direkt ihrer Mutter mitteilen, doch diese bricht vor Erschöpfung der letzten Tage zusammen und wird bewusstlos. | |||||
| 16 | 16 | Mutters tapfere Entscheidung | おかあさんの決意 (Okāsan no ketsui) | 16. Apr. 1978 | 16. Jan. 1985 |
| Perrine und ihre Mutter übernachten seit zehn Tagen in demselben Gasthof, da sich der Zustand der Mutter kaum verbessert hat. Perrine zieht daher allein in die umliegenden Dörfer, um Fotografien der Bewohner anzufertigen, jedoch möchte sich keiner von einem Kind fotografieren lassen. Als sie am Abend von dem Wirt auf die Zahlung des Zimmers angesprochen wird, da sie bereits mit der Zahlung im Rückstand ist, vertröstet sie ihn auf den nächsten Tag und bittet ihn darum, ihrer Mutter nichts davon zu sagen. Doch am nächsten Tag zieht ein schwerer Sturm auf und Perrine kann erneut kein Geld verdienen. Zur selben Zeit lässt Mari den Wirt auf ihr Zimmer rufen, da sie nach dem Arzt verlangt. Dabei spricht der Wirt sie entgegen von Perrines Bitte auf die fehlende Zahlung des Zimmers an. Um die weitere Reise finanzieren und ihre Schulden begleichen zu können, verkauft Perrines Mutter einen wertvollen Ring, den sie einst von ihrem Mann geschenkt bekommen hatte. Als sie vom Arzt untersucht wird, rät er ihr von einer Weiterreise ab, Mari jedoch möchte um Perrines Willen so schnell wie möglich nach Maraucourt. Perrine und ihre Mutter reisen schließlich am nächsten Tag ab, wobei Mari die Reise auf der Liege im Wagen verbringt und sich schont. | |||||
| 17 | 17 | Unterkunft in Paris | パリの宿 (Pari no yado) | 23. Apr. 1978 | 17. Jan. 1985 |
| Marcel und der Zirkus kommen bei der Grenzkontrolle in Paris an. Als er sich die Beine vertritt, sieht er Perrine mit ihrem Wagen. Die beiden begrüßen sich herzlich, Marcel Stimmung wird allerdings getrübt, als er erfährt, dass Perrines Mutter schwer krank ist. Er rät ihr, einen Arzt aufzusuchen und ihren Wagen bei Monsieur Simon zu parken, der im Vergleich zu den Hotels einen günstigeren Preis verlangt. Perrine macht sich mit ihrem Wagen sogleich auf den Weg. Sie kann zwar ihren Wagen bei dem alten Monsieur Simon abstellen, jedoch berechnet er ihr mehr Unterkunftskosten als erwartet. Am Abend kocht Perrine für ihre Mutter Reisbrei, jedoch hat sie keinen Appetit. | |||||
| 18 | 18 | Der alte Simon | シモンじいさん (Shimon jīsan) | 30. Apr. 1978 | 18. Jan. 1985 |
| Trotz des Verkaufes des teuren Rings ist Perrine in Geldnot und kann nicht alle Medikamente für ihre Mutter kaufen. Neben den hohen Arztkosten knöpft ihr der alte Simon unverschämt viel Geld für ihren Stellplatz ab. Da der Arzt Perrines Mutter empfiehlt, in ein Krankenhaus zu gehen oder zumindest in einem Zimmer im Haus zu übernachten, da die feuchte Luft im Wagen ihrer Gesundheit schade. Um sich ein Zimmer im Haus von dem alten Simon leisten zu können, verkauft Perrine den Wagen mitsamt der Fotoausrüstung. Ihr wird bewusst, dass sie mit dem geringen Geld, was sie noch besitzt und für ihre Mutter benötigt, Parikal nicht weiter verpflegen kann und plant ihn schweren Herzens in ein paar Tagen auf dem Pferdemarkt zu verkaufen. | |||||
| 19 | 19 | Die Leute aus dem Armenviertel | パリの下町っ子 (Pari no shitamachi-kko) | 7. Mai 1978 | 19. Jan. 1985 |
| Marcel möchte Perrine und ihre Mutter besuchen, er wird jedoch von seinem Vater gezwungen, zuerst an der Generalprobe für die Premiere am nächsten Tag teilzunehmen. Perrine lernt die Marquise kennen, welche ihr von den Kochkünsten des Schuhmachers vorschwärmt, der ebenfalls auf dem Hof von Monsieur Simon wohnt. Dieser ist jedoch entgegen der Darstellung der Marquise nicht barmherzig, sondern überlässt Perrine nur etwas Suppe für ihre Mutter, um sich mit der Marquise gutzustellen. Perrines Mutter schmeckt die Suppe ausgezeichnet. Nach der Generalprobe kommt Marcel sie besuchen. Perrine ist aufgrund der Krankheit ihrer Mutter meist traurig, jedoch schafft Marcel es sie aufzuheitern und als sich Parikal am Wein von Monsieur Simon bedient, müssen sie und die anderen Bewohner des Hofes lachen. | |||||
| 20 | 20 | Abschied von Parikal | パリカールとの別れ (Parikāru to no wakare) | 14. Mai 1978 | 20. Jan. 1985 |
| Als am Morgen der Arzt Mari untersucht, stellt er kaum eine Verbesserung ihres Gesundheitszustandes fest und verschreibt ihr ein anderes Medikament. Perrine ist bewusst, dass sie sich dieses Mittel kaum leisten kann, geschweige denn genügend Geld für die Zugfahrkarten zusammen bekommt, um nach Maraucourt zu kommen. Um mehr Geld für den Verkauf von Parikal aushandeln zu können, wird sie von Monsieur Simon zum Pferdemarkt begleitet. Parikal ahnt jedoch, dass ihm ein Abschied von Perrine bevorsteht und benimmt sich dort störrisch, was die Chancen für Parikals Verkauf erheblich senkt. Lediglich Madame La Cri-Cri zeigt Interesse an dem Esel, kauft ihn Perrine letztendlich nur für 30 Franc ab. Als Perrine ihrer Mutter vom Verkauf Parikals berichtet, bricht sie in Tränen aus, da ihr geliebter Esel bei ihrem Abschied schmerzhaft nach ihr geschrien hat und sie dies nicht vergessen kann. Auch über den Ertrag des Verkaufes ist die Mutter enttäuscht und sich darüber im Klaren, dass das Geld für ihre Weiterreise knapp wird. Sie plant daher, trotz ihres schlechten Gesundheitszustandes die Reise am nächsten Tag fortzusetzen. Am Abend wendet sie sich in einem Gebet an Gott, dass sie ihre Tochter wenigstens bis zu ihrem Großvater bringen kann, bevor sie stirbt. | |||||
| 21 | 21 | Abschied von der Mutter | 最後の言葉 (Saigo no kotoba) | 21. Mai 1978 | 21. Jan. 1985 |
| Am nächsten Morgen erreicht die Kutsche den Hof von Monsieur Simon, die Perrine und ihre Mutter zum Bahnhof bringen soll. Auf dem Weg zur Kutsche wird Mari zweimal bewusstlos, weshalb Marcel schnellstmöglich den Doktor holt. Nachdem er Perrines Mutter untersucht hat, verschweigt er Perrine, wie es um ihre Mutter steht und teilt stattdessen der Marquise und Monsieur Simon mit, dass Perrines Mutter dem Tod nahe ist. Marcel belauscht dieses Gespräch, bringt es jedoch wie auch die beiden Erwachsenen nicht übers Herz, Perrine die Wahrheit über den Zustand ihrer Mutter zu sagen. In der Nacht bittet Mari Perrine um ein Gespräch. Sie teilt ihrer Tochter mit, dass sie nicht mehr die Kraft habe, sie auf ihrer weiteren Reise nach Nordfrankreich zu begleiten und bald sterben werde. Ebenso offenbart sie, dass Perrines Großvater ihr womöglich nicht positiv gesinnt ist, da er den Kontakt zu seinem Sohn, Perrines Vater, vor über 15 Jahren abgebrochen hat. Der Grund dafür war dessen Hochzeit mit einer Ausländerin, nämlich Perrines Mutter, die indische als auch englische Wurzeln hat. Nachdem sie sich von Perrine verabschiedet hat, stirbt sie, während Perrine weinend an ihrem Bett sitzt. | |||||
| 22 | 22 | Unvergeßliche Freunde | 忘れられない人々 (Wasurerarenai hitobito) | 28. Mai 1978 | 22. Jan. 1985 |
| Nachdem Perrines Mutter in der Nacht gestorben ist, wird sie am nächsten Tag auf einem Friedhof in Paris beerdigt. Marcel und sein Vater kommen auch zur Beisetzung, verspäten sich allerdings. Perrine fasst den Entschluss, noch diesen Nachmittag ihre Reise zu ihrem Großvater fortzusetzen und wird von Marcel zum Bahnhof begleitet. Sie verabschiedet sich von der Marquise, Monsieur Gaston und Monsieur Simon, die sie mittlerweile sehr liebgewonnen haben. Am Bahnhof angekommen werden Perrine und Marcel von einem Schaffner beobachtet, da sie mit einem Hund unterwegs sind. Tiere sind allerdings nicht gerne im Zug gesehen, daher rennt Marcel bei der Abfahrt des Zuges neben diesem her und wirft Baron durch das Fenster des Abteils, in dem Perrine sitzt. | |||||
| 23 | 23 | Allein unterwegs | ひとりぽっちの旅 (Hitori po ~tsuChino tabi) | 4. Juni 1978 | 23. Jan. 1985 |
| Während der Zugfahrt kann Perrine Baron erfolgreich vor dem Schaffner verstecken und erreicht Chapelle, da ihr restliches Geld nicht bis Maraucourt gereicht hat. Sie ist hungrig und sucht kurz nach Ladenschluss eine Bäckerei auf, da sie seit Tagen nichts gegessen hat. Doch die Ladeninhaberin wirft Perrine vor, ihr Falschgeld andrehen zu wollen und droht ihr damit, die Polizei zu rufen. Perrine ergreift die Flucht und lässt sich schließlich müde auf einem Melonenfeld nieder. Dort wird sie von den Besitzern des Feldes aufgefunden und sie erzählt ihnen die Geschichte ihrer bisheriges Reise. Die beiden haben Mitleid mit Perrine und geben ihr und Baron etwas von ihrem Essen ab. Anschließend suchen sie die Bäckerin auf und fordern das Silberstück zurück, welches die Bäckerin bewusst als Falschgeld einstufte, um sich daran zu bereichern. Wieder mit der Silbermünze in ihrer Tasche setzt Perrine ihre Reise fort. | |||||
| 24 | 24 | Vom Unglück verfolgt | 美しい虹 (Utsukushī niji) | 11. Juni 1978 | 24. Jan. 1985 |
| Perrine scheint vom Unglück verfolgt zu werden. Bei ihrer weiteren Reise durch eine verlassene Gegend jagt Baron einem Kaninchen hinterher und folgt ihm in eine Gärtnerei, wobei er viele der gezüchteten Blumen zerstört. Der Gärtner möchte zunächst dass Perrine ihm den Schaden bezahlt. Als er jedoch merkt, dass sie kaum Geld bei sich hat, gibt er sich mit der Hälfte des Preises zufrieden und schenkt Perrine welche von den Blumen. Diese Blumen werden Perrine im nächsten Dorf abgekauft, sodass sie doch noch genügend Geld zusammenbekommt, um sich ältere Brötchen vom Bäcker zu kaufen und ihren Hunger zu stillen. Auf ihrer Reise sind Perrine und Baron allerdings kurz vor dem Verdursten. Der Bach, der ihren Weg kreuzt ist ausgetrocknet und als sie Wasser aus einem Brunner holen möchten, werden sie von einem Hofhund vertrieben. Völlig erschöpft bleiben Perrine und Baron mitten auf dem Weg liegen. Plötzlich bricht ein großes Gewitter aus und der Regen prasselt auf die beiden herab. Froh und dankbar über die Abkühlung und das durch den Regen gewonnene Trinkwasser sieht Perrine diese kleinen Wunder als Gottes Hilfe an. Bevor sie nach dem starken Unwetter ihre Reise fortsetzen, sieht Perrine einen Regenbogen, den sie als Zeichen ihrer Eltern interpretiert und ihr neuen Mut gibt. | |||||
| 25 | 25 | Wiedersehen mit Parikal | パリカール! 私のパリカール! (Parikāru! Watashi no parikāru!) | 18. Juni 1978 | 25. Jan. 1985 |
| Perrine hat sich durch das Gewitter eine Lungenentzündung zugezogen, welche mit starkem Fieber einhergeht. Sie setzt zusammen mit Baron ihren Weg fort, bricht jedoch am Wegrand vor Erschöpfung zusammen. Baron merkt, wie es um den gesundheitlichen Zustand seiner Besitzerin steht und versucht sowohl die vorbeifahrenden Leute als auch die Bewohner der umliegenden Höfe auf sich aufmerksam zu machen und ihm zu folgen. Er wird jedoch stattdessen verjagt und mit Steinen beworfen. Perrine kommt wieder zu sich, fühlt sich jedoch dem Tod nah. Sie zieht sich daher in den Wald zurück, um nicht auf offener Straße sterben zu müssen. Baron sucht erneut nach Hilfe und findet durch einen Zufall im gleichen Waldstück Parikal mit seiner neuen Besitzerin Madama La Cri-Cri. Parikal rennt hinter Baron her, gefolgt von der Madame, bis sie schließlich Perrine erreichen. Madame La Cri-Cri lädt Perrine auf ihren Wagen auf und kümmert sich um sie, um ihr Fieber zu senken. | |||||
| 26 | 26 | Madame La Cri-Cri, ein wahrer Engel | 親切なルクリおばさん (Shinsetsuna narukuri obasan) | 25. Juni 1978 | 26. Jan. 1985 |
| Perrine erwacht in einem Krankenhaus und ihr wird von einer Krankenschwester mitgeteilt, dass sie von Madame La Cri-Cri hierher gebracht wurde und beinahe verhungert und verdurstet wäre. Daher bekommt sie viele nahrhafte Speisen serviert. Am Abend besucht Madame La Cri-Cri Perrine und bietet ihr an, sie auf ihre Geschäftsreise zu begleiten, da sie in die Nähe von Maraucourt fährt. Perrine stimmt zu und lockt für Madame La Cri-Cri die Leute aus ihren Häusern, indem sie die Aufgabe eines Marktschreiers übernimmt. Die Altmetallhändlerin Madame La Cri-Cri verdient durch Perrines Hilfe mehr als üblich und freundet sich schnell mit ihr an. Daher bietet sie ihr auch an, bei ihr zu bleiben. Perrine lehnt das freundliche Angebot der Altmetallhändlerin jedoch ab, da sie ihrer Mutter versprochen hat, bei ihrem Großvater unterzukommen. | |||||
| 27 | 27 | Großvaters kaltes Gesicht | おじいさんの冷い顔 (Ojīsan no tsumetai kao) | 2. Juli 1978 | 27. Jan. 1985 |
| Perrine kommt in Maraucourt an und trifft ein Mädchen in ihrem Alter, dem sie beim Tragen eines schweren Korbes hilft. Es stellt sich heraus, dass sie Rosalie heißt und in der Textilfabrik von Monsieur Bilfran, Perrines Großvater, arbeitet. Perrine verschweigt, dass sie die Enkelin des Fabrikbesitzers ist und gibt sich daher als "Aurelie" aus. Als sie ihren Großvater zum ersten Mal sieht, ist sie eingeschüchtert, da er einen starren, kalten Blick hat. Später sucht sie den Gasthof aus, der Rosalies Familie gehört. Auf dem Weg dorthin trifft sie Rosalies Großmutter, welche sie verdutzt ansieht und meint, sie schon einmal gesehen zu haben. Im Gasthof unterhält sie sich mit Rosalie über Monsieur Bilfran. Dabei erfährt sie, dass er alleine in seinem palastähnlichen Schloss lebt und ziemlich einsam ist. Nachdem seine Frau gestorben ist, erblindete er und arbeitete noch mehr. Rosalies Großmutterstellt sich als Großmama Françoisevor und berichtet zudem, dass sie ihn gut kenne, da sie das Kindermädchen von Edmond Bilfran, Perrines Vater, war. Perrine erinnert sich daran, dass ihre Mutter einmal von einer Großmama Françoise gesprochen hat. Perrine darf bei Rosalie zu Abend essen und bei ihr übernachten. Am nächsten Tag will Rosalie sie der Geschäftsführung der Fabrik vorstellen. | |||||
| 28 | 28 | In der Fabrik des Großvaters | パンダボアヌ工場 (Pandaboanu kōjō) | 9. Juli 1978 | 28. Jan. 1985 |
| Rosalie und Perrine gehen am nächsten Morgen zur Textilfabrik, wo sich Perrine Monsieur Taruelle als neue Arbeitskraft vorstellt. Kurz darauf erreicht die Kutsche von Monsieur Bilfran die Fabrik. Perrine fängt mit ihrem Großvater ein Gespräch an, wobei sie sich als seine Enkelin offenbaren möchte, sich dann jedoch dagegen entscheidet. Stattdessen rät sie ihm, sich einer Augenoperation zu unterziehen. Bilfran ist von Perrine beeindruckt und lässt einen wöchentlichen Lohn von 60 Centime für sie veranlassen, was 10 Centime mehr als üblich sind. Die Arbeit in der Fabrik scheint Perrine zunächst schwer, jedoch muss sie sich nach Rosalies Meinung zuerst daran gewöhnen. Nach der Arbeit gehen die beiden Mädchen zu einer Sammelunterkunft für Fabrikarbeiter. Ihre Vermieterin Madame Belle und ihre Zimmergenossinnen sind ihr gegenüber unfreundlich und neidisch. Perrine entschließt sich daher am Abend noch einen Spaziergang mit Baron zu machen. Sie kommt an einen Teich und spricht in Gedanken zu ihrer Mutter. Vor lauter Erschöpfung schläft sie noch am Teich ein. | |||||
| 29 | 29 | Die Hütte am Teich | 池のほとりの小屋 (Ike no hotori no koya) | 16. Juli 1978 | 29. Jan. 1985 |
| Perrine erwacht an dem Teich, an dem sie den Abend zuvor eingeschlafen ist. Dabei entdeckt sie eine Hütte, welche leer steht. Sie plant diese als ihre neue Unterkunft zu verwenden, um von der unfreundlichen Madame Belle fortzukommen. Danach begibt sie sich zur Fabrik. Während der Arbeit verletzt sich Rosalie an ihrer Hand, woraufhin Perrine sie zu Monsieur Taruelle begleitet. Dieser verweigert Rosalie zunächst einen Arztbesuch, als jedoch Monsieur Bilfran das Gespräch mitbekommt, weist er sie an, umgehend den Arzt aufzusuchen. Perrine merkt, dass ihr Großvater sehr nett zu Rosalie ist, was daran liegt, dass sie die Enkelin von Großmama Françoise ist. Perrine geht anschließend zu Madame Belle, um ihre Sachen abzuholen und ihre Miete für die Woche zurückzuholen. Madame Belle weigert sich jedoch, ihr das Geld zurückzugeben. Als sie anschließend wieder an ihrer Hütte ankommt, trifft sie Rosalies kleinen Bruder, der mit Baron spielt. Sie bittet ihn darum, dass ihre neue Bleibe zunächst ein Geheimnis zwischen ihnen bleiben soll. | |||||
| 30 | 30 | Aus eigener Kraft | 自分の力で (Jibun no chikara de) | 23. Juli 1978 | 30. Jan. 1985 |
| Perrine plant, sich ihr neues Zuhause wohnlich einzurichten. Auf der Arbeit löst sich von einem ihrer Schuhe die Sohle. Da Perrine nicht viel Geld besitzt möchte sie sich eigenständig neue Schuhe anfertigen. Mittels einen günstigen Stoffes und Schilf stellt sie ihre eigenen neuen Schuhe her und zieht damit viele Blicke auf sich. Am Nachmittag geht sie Rosalie besuchen und erzählt ihr von ihrem neuen Zuhause. Zunächst ist sie etwas eingeschnappt, als sie jedoch hört, dass Perrine sich ihre Kleidung selbstständig anfertigt und ihre Hütte einrichtet, ist Rosalie begeistert. Nachdem Perrine in der Stadt noch den günstigsten Baumwollstoff gekauft hat, näht sie am Abend einen neuen Unterrock für sich. | |||||
| 31 | 31 | Erste Gäste | お客様を迎えて (Okyakusama o mukaete) | 30. Juli 1978 | 31. Jan. 1985 |
| Perrine hat ihr Zuhause mittlerweile stark aufgerüstet. Sie hat aus einer Blechdose einen Kochtopf gemacht und sich eine eigene Angel gebaut, mit der sie auch schon einen Saibling fangen konnte. Sie lädt Rosalie an einem Sonntagnachmittag zum Essen ein. Paul begleitet seine Schwester. Als die drei das selbst gekochte Essen von Perrine genießen, hören sie wie jemand in den Teich fällt. Sie sehen, dass es sich um Monsieur Fabry handelt, der beim Lesen von einem Baumstamm ins Wasser gefallen ist. Er setzt sich während seine nassen Sachen trocknen zu den Kindern in die Hütte und ist ebenfalls als Gast zu Perrines Abendmahl eingeladen. | |||||
| 32 | 32 | Das Geheimnis des Namens | 名前の秘密 (Namae no himitsu) | 6. Aug. 1978 | 1. Feb. 1985 |
| Perrine wird von Rosalie zum Essen eingeladen. Plötzlich kommt Monsieur Fabry zum Gasthof geeilt und berichtet, dass er nach jemandem sucht, der eine Kutsche fahren kann, da der Dolmetscher der Fabrik eine Lungenentzündung habe und dringend ins Krankenhaus muss. Rosalies Vater kann den Gasthof nicht verlassen, daher erklärt sich Perrine bereit. Als sie die Stadt erreichen, in der das Krankenhaus liegt, sieht Perrine am Marktplatz Parikal und Madame La Cri-Cri. Nachdem sie am Krankenhaus angekommen sind und Monsieur Fabry seinen Kollegen ins Krankenhaus begleitet hat, eilt Perrine zurück zu Marktplatz, um Parikal zu sehen. Sie findet ihn schließlich vor dem Schaufenster eines Ladens. Der Esel erkennt seine frühere Besitzerin wieder und rennt auf sie zu. Nachdem Perrine Parikal begrüßt hat, unterhält sie sich mit Madame La Cri-Cri. Monsieur Fabry sieht aus einiger Entfernung, wie sich die beiden unterhalten und wie die Frau das Mädchen zum Abschied "Perrine" nennt. Bei der Rückfahrt nach Maraucourt spricht er sie darauf an und bietet ihr an, ihr Zuhörer und Geheimniswahrer zu sein. Perrine ist erleichtert über die netten Worte von Monsieur Fabry, behält ihr Geheimnis, dass sie die Enkeltochter des Fabrikbesitzers ist jedoch für sich. Als er ihr erzählt, dass der Dolmetscher für einige Zeit ausfällt und neben ihm nur ein weiterer Kollege Englisch spricht, fragt er sie, ob sie zufällig diese Sprache beherrscht. Perrine bejaht dies und bekommt eine Stelle als Dolmetscherin angeboten. | |||||
| 33 | 33 | Theodors Portemonnaie | テオドールの財布 (Teodōru no saifu) | 13. Aug. 1978 | 2. Feb. 1985 |
| An diesem Morgen folgt Baron Perrine bis in die Stadt. Dabei läuft er am Haus von Perrines Cousin Theodor vorbei, der in Eile sein Portemonnaie verliert. Baron nimmt es mit zu Perrines Hütte. Kurz vor der Mittagspause in der Fabrik bemerkt Theodore das Fehlen seiner Brieftasche. Er lässt daher alle Arbeiter versammeln und plant eine Leibesvisitation durchführen zu lassen. Dafür weist er Perrine an, ihre Kolleginnen zu durchsuchen, was sie jedoch verweigert. Bilfran heißt die Anweisung seines Neffen Theodor nicht gut und lässt ihn in sein Büro zitieren. Nach der Arbeit besucht Monsieur Fabry Perrine an ihrer Hütte und isst mit ihr zu Abend. Er macht sich Sorgen um sie, da sie so alleine wohnt und fragt sich, was der Grund für ihre Reise nach Maraucourt ist. Perrine offenbart ihm darauf ihre Geschichte, ohne jedoch Namen und Verwandtschaftsverhältnisse zu erwähnen. Als er sich auf den Heimweg machen möchte, findet er Theodors Geldbeutel im Gras vor Perrines Hütte. Er und Perrine begeben sich daraufhin zu Theodor und geben sie ihm zurück. Anstatt sich jedoch dafür zu bedanken, verhält er sich den beiden gegenüber ziemlich unfreundlich. Da Monsieur Fabry demnächst auf Dienstreise in England ist, soll Perrine schon bald als Dolmetscher aushelfen. | |||||
| 34 | 34 | Ein unvergesslicher Tag | 忘れられない一日 (Wasurerarenai tsuitachi) | 20. Aug. 1978 | 3. Feb. 1985 |
| Baron folgt Perrine auch diesen Tag in die Stadt und schleicht sich unbemerkt in die Fabrik. Dort wird er von dem Fabrikaufseher dabei beobachtet, wie er gegen einen Sack im Lager pinkelt, weshalb ihn der Aufseher aus der Fabrik wirft. Kurz darauf wird Perrine zu Monsieur Taruelle gebeten. Perrine vermutet, dass sie Ärger wegen Baron bekommt, jedoch wird sie lediglich deswegen ermahnt. Der eigentliche Grund warum sie zu Monsieur Taruelle geschickt wurde, ist ihr Dolmetscherfähigkeit, die sie sogleich in einer Außenstelle der Textilfabrik unter Beweis stellen soll. Dort gibt es Probleme mit den Maschinen und die Arbeiter in der Fabrik haben Probleme, sich mit den englischen Ingenieuren zu verständigen. Perrine stellt ihre Englischkenntnisse in Anwesenheit von Monsieur Bilfran unter Beweis. Als Belohnung für die Überwindung der Sprachbarriere veranlasst Bilfran für Perrine eine feste Anstellung als Dolmetscherin, was mit einem höheren Gehalt einhergeht. | |||||
| 35 | 35 | Im Netz der Intrigen | 英語の手紙 (Nihongo no tegami) | 27. Aug. 1978 | 4. Feb. 1985 |
| Perrine wird erneut in das Büro von Monsieur Taruelle bestellt. Er trägt ihr auf, von dem Treffen mit Monsieur Bilfran zu berichten, was an diesem Tag stattfinden soll. Perrine muss für Bilfran Briefe sortieren und dabei von allen Briefen aus dem Ausland den Absender vorlesen. Er wirkt enttäuscht, als er hört dass lediglich eine Wirtschaftszeitung und drei Briefe aus Glasgow gekommen sind. Als Perrine ihm aus der Zeitung vorliest und das Wort "Indien" fällt, stockt sie kurz, da sie daran denken muss, dass der ihr gegenüber sitzende Mann ihre Mutter aufgrund ihrer indischen Herkunft abgelehnt hat. Bilfran ist über ihre Zögerung verwundert, Perrine gibt daher an, dass sie an der Übersetzung eines Wortes gezweifelt habe. Bei ihrer Rückkehr nach Maraucourt wird Perrine umgehend zu Monsieur Taruelle geschickt, welcher sie nach den Inhalten der Briefe ausfragt und sie erpressen möchte, um sich selbst eine bessere Stellung zu verschaffen. Nicht nur Taruelle hat es auf Bilfrans Erbe und die Fabrik abgesehen, sondern auch Theodor. Als Perrine gegen Abend Rosalie besucht und ihr vom Geschehen des Tages berichtet erfährt sie von Rosalie, dass Bilfran stets auf einen Brief aus Indien wartet, in der Hoffnung eine Antwort über den Verbleib seines Sohnes Edmond zu erhalten. | |||||
| 36 | 36 | Hoffnung und Bangen | よろこびと不安 (Yorokobi to fuan) | 3. Sep. 1978 | 5. Feb. 1985 |
| Monsieur Fabry ist von seiner Dienstreise zurückgekehrt. Er spricht Perrine großes Lob für ihre Dolmetschertätigkeiten aus, der er so eine gute Leistung nicht erwartet hätte. Aufgrund Fabrys Rückkehr wird Perrine vom Kutscher mitgeteilt, dass sie wieder als Wagenschieberin arbeiten soll. Monsieur Bilfran möchte jedoch, dass Perrine weiterhin als seine Übersetzerin arbeitet. Er ernennt sie zu seiner privaten Übersetzerin. Als sie ihm die Briefe vorliest, kommt Bilfran auf ihre Geschichte zu sprechen, da er gehört hat, dass ihre Mutter gestorben ist. Perrine erzählt ihm daraufhin über ihre beschwerliche Reise von Paris nach Maraucourt, offenbart jedoch nicht ihre Verwandtschaftsverhältnisse. Um zwei Uhr begibt sich Bilfran nach draußen, wo bereits die Kutsche steht, allerdings ist der Kutscher nicht anwesend. Perrine bietet aufgrund der Dringlichkeit an, ihn nach Maraucourt zu fahren. Auf dem Weg dorthin begegnen sie dem Kutscher, welcher betrunken aus einer Kneipe stolpert. Als Monsieur an seiner Stimme seine Trunkenheit hört, entlässt er ihn auf der Stelle. Perrine ist sehr erschrocken über die Strenge, die Bilfran seinem Angestellten gegenüber zeigt und beschließt, ihr Verwandtschaftsverhältnis weiterhin zu verschweigen. | |||||
| 37 | 37 | Die Wende | おじいさんの大きな手 (Ojīsan no ōkina te) | 10. Sep. 1978 | 6. Feb. 1985 |
| Mittlereile ist es kühler geworden und Perrine hat sich eine leichte Erkältung zugezogen. Auf dem Weg in die Fabrik berichtet ihr Rosalie, dass Perrine in der Fabrik zu einer kleinen Berühmtheit geworden ist. Als sie ihr Schicht beginnen will, wird ihr mitgeteilt, dass sie nun nicht mehr als Wagenschieberin angestellt sein und daher dort nicht mehr arbeiten könne. Sie wird daher zu Monsieur Taruelle geschickt, der sie feuern möchte, jedoch erreicht Monsieur Fabry rechtzeitig das Büro. Er teilt Perrine mit, dass Monsieur Bilfran sie sprechen möchte. Taruelle möchte das Gespräch zwischen den beiden belauschen, wird jedoch von Bilfran erwischt und wie auch Theodor zurück an seine Arbeit geschickt. Nun sind sie ungestört und Bilfran teilt Perrine mit, dass er sie als seine Privatsekretärin beschäftigen möchte. Da Taruelle und Theodor Perrines Fähigkeiten als Sekretärin anzweifeln, muss sie sie unter Beweis stellen und sich einer Feuerprobe unterziehen. Sie wird von Bilfran unter Begleitung von Taruelle und Theodor zum Lager gebracht, wo sie die Farbe der Hanfhalme bestimmen soll. Bilfran kann ihre Entscheidung mittels seines Geruchsinns überprüfen. Sie deckt dabei auf, dass unter den Halmen auch minderwertige Ware vorhanden ist und hat somit ihre Feuerprobe bestanden. Durch ihren Aufstieg als Privatsekretärin Bilfrans erhält sie einen deutlich höheren Lohn und wird von vielen Fabrikmitarbeitern neidisch beäugt. | |||||
| 38 | 38 | Aurelie bewährt sich | すてきなワンピース (Su na teki wanpīsu) | 17. Sep. 1978 | 7. Feb. 1985 |
| Perrine wird mit einem Gutschein in einen noblem Kleiderladen geschickt, um sich mit angemessenen Kleidern, die einer Sekretärin entsprechen, einzudecken. Die Verkäuferin verhält sich Perrine und Rosalie gegenüber ziemlich herablassend und täuscht erste Freundlichkeit vor, als sie von Perrines Status erfährt. Zudem mietet sich Perrine in ein edles Zimmer einer Pension ein. Als sie sich am Abend zum Schlafen ins Bett legt, kann sie aufgrund der ihr unbekannten Umgebung nicht einschlafen. Sie beschließt daher ein letztes Mal in der Hütte am Teich zu übernachten. Am nächsten Morgen wird Perrine bei ihrer Arbeit von Bilfran darauf angesprochen, dass sie die Nacht über nicht in ihrem Zimmer anzutreffen war. Er vermutet, dass sie die Nacht über ausgegangen war, was kein gutes Licht auf sie werfen würde. Perrine stellt die Sache jedoch gerade und erzählt ihm, dass sie die Nacht in ihrer Hütte verbracht hat. Bilfran bewundert Perrine dafür, dass sie die letzten Monate alleine in der Hütte verbracht hat und sich selbst verpflegt hat. Sie berichtet ihm auf der Fahrt nach Pont du Roir ausführlich von ihrem Leben in der Hütte. | |||||
| 39 | 39 | Eine Nachricht aus Indien | インドからきた手紙 (Indo kara kita tegami) | 24. Sep. 1978 | 8. Feb. 1985 |
| Als Perrine am Morgen von lautem Hämmern geweckt wird, sieht sie Paul der im Hof ihrer Pension eine Hütte für Baron zimmert. Sie macht sich auf den Weg zur Arbeit. Es sind einige Briefe für Monsieur Bilfran eingetroffen, darunter auch ein Brief aus Indien. Bilfran beauftragt Perrine damit, diesen schnellstmöglich zu übersetzen. Theodor bekommt davon mit und versucht die beiden zu belauschen. Als ihm das nicht gelingt, betritt er das Perrines Büro und versucht einen Blick auf ihre Übersetzungsnotizen zu erhaschen. Nachdem dies erfolglos war will er ihr die Notizen aus der Hand reißen, wird dabei jedoch von Taruelle erwischt. Doch auch dieser versucht Kenntnisse über den Inhalt des Briefes zu erlangen. Perrine klemmt daraufhin seine Hand in den Schublade ein, in der sie die Notizen verstecken wollte. Dann verlässt Taruelle ihr Büro und Perrine begibt sich ins Nebenzimmer, wo bereits Monsieur Bilfran auf sie wartet. Sie teilt ihm den Inhalt des Briefes mit, in welcher über Edmond Bilfrans Abreise aus Indien berichtet wird, welche er zusammen mit seiner indischen Frau und seiner damals dreijährigen Tochter angetreten ist. Der alte Bilfran ist stets in dem Glauben, dass sein Sohn noch am Leben ist und sein Erbe nicht antritt, da ihn seine indische Frau daran hindere. Perrine beginnt zu weinen, da sie die Vorahnung ihrer Mutter bewahrheitet hat und ist froh, dass ihr Großvater ihre Tränen, die über ihr Gesicht laufen nicht sehen kann. | |||||
| 40 | 40 | Theodors blinder Jagdeifer | バロンの災難 (Baron no sainan) お城のような家 (O-jō no yōna ie) | 1. Okt. 1978 | 9. Feb. 1985 |
| Am Abend kehrt Perrine bedrückt ins Gasthaus von Rosalies Eltern zurück. Monsieur Fabry bemerkt dies schnell und bietet ihr auf dem Nachhauseweg an, ihr Zuhörer zu sein. Perrine ist froh darüber und beschließt, ihm demnächst die Wahrheit zu sagen. Am nächsten Tag macht Perrine einen Spaziergang zu ihrer Hütte am See. Dort haben sich Theodor und Taruelle verabredet. Perrine kann ihr Gespräch belauschen und erfährt, dass die beiden es auf das Erbe und die Fabriken von Bilfran abgesehen haben. Die beiden ahnen, dass sie bespitzelt werden. Als sie daraufhin Baron sehen, schießt Theodor mit seinem Jagdgewehr auf ihn. Perrine eilt daraufhin sofort mit dem angeschossenen Baron im Arm zu Rosalie. Sie suchen einen Tierarzt auf, der die Wunde versorgt. Aus Sorge um ihren Hund bleibt Perrine die ganze Nacht wach an seiner Seite und kommt daher am Morgen zu spät auf die Arbeit. Anstatt jedoch von Bilfan für ihre Verspätung getadelt zu werden, möchte er den Grund dafür wissen und Perrine berichtet von der Verletzung ihres Hundes. Theodor und Taruelle, welche ebenfalls anwesend sind, ahnen, dass Perrine sie womöglich belauscht hat. Währenddessen beauftragt Bilfran Perrine damit, ein Telegramm nach Indien aufzusetzen, um den genaueren Aufenthaltsort seines Sohnes zu erfragen. Als sie dann das Telegramm zu Post bringen möchte, wird sie von Monsieur Taruelle verfolgt. Er reißt ihr das Telegramm aus der Hand. Zu seinem Pech ist es in Englisch verfasst, wovon er kein Wort versteht und das Telegramm wieder fallen lässt. | |||||
| 41 | 41 | Einzug ins Palais Bilfran | お城のような家 (O-jō no yōna ie) ロザリーの悲しみ (Rozarī no kanashimi) | 15. Okt. 1978 | 10. Feb. 1985 |
| Nachdem Perrine das Telegramm aufgegeben hat, kehrt sie zu Bilfran zurück. Bei der Rangelei um das Telegramm hat sich Perrine an ihrem Bein verletzt, was auch Monsieur Bilfran beim Eintreten in sein Büro anhand ihrer Schritte schlussfolgern kann. Er ahnt, dass sowohl Theodor als auch Taruelle versuchen Perrine auszuspionieren, bietet er Perrine an von nun an bei ihm im Büro zu sitzen und auch ihren Wohnsitz in sein Palais zu verlagern. Perrine nimmt das Angebot dankend an. Um acht Uhr abends ist sie mit Monsieur Bilfran zum Abendessen verabredet. Sie merkt dabei deutlich, wie sie von der Belegschaft gemustert und beobachtet wird. Am Morgen fahren sie zusammen mit der Kutsche in die Fabrik, wobei Rosalie am Straßenrand steht und ihr zuwinkt. Perrine sieht dies nicht, Rosalie hingegen denkt jedoch, dass Perrine sich durch ihren neuen Status nun für etwas besseres hält. Als Perrine mit Bilfran einen Rundgang durch die Fabrik macht, sieht sie Rosalie in der Halle, welche sie jedoch zu ignorieren scheint. Sie bittet daher Monsieur Bilfran darum, kurz mit ihrer Freundin zu sprechen was er ihr gestattet. Rosalie wirkt anfangs ziemlich eingeschnappt, doch die beiden können dieses Missverständnis schnell beseitigen. Sie nimmt sich fest vor, am kommenden Sonntag etwas mit ihrer Freundin Rosalie zu unternehmen. | |||||
| 42 | 42 | Ein Sonntag mit guten Freunden | 日曜日。ペリーヌは… (Nichiyōbi. Perīnu wa…) | 22. Okt. 1978 | 11. Feb. 1985 |
| Am nächsten Morgen zimmert der Diener Louie eine Hütte für Baron. Perrine trifft sich mit Rosalie und Fabry. Während sich Rosalie ein Ruderboot leiht, vertraut Perrine Fabry an, dass sie die Enkelin von Monsieur Bilfran ist. Fabry hat bereits vermutet, dass sie die Enkelin Bilfrans ist. Er rät ihr, sich ihrem Großvater zu offenbaren. Perrine ist sich jedoch nicht sicher, ob sie das Geheimnis jemals lüften will. Unterwegs treffen sie Monsieur Phillip, der aus Indien zurückgekehrt ist. Er erzählt ihnen, dass sich Edmond nicht mehr dort aufhält und möglicherweise schon in Europa ist, um nach Hause zurückzukehren. Auch beim Abendessen mit ihrem Großvater ist die Indienreise ein Gesprächsthema. Bilfran ist der Überzeugung, dass sich sein Sohn Edmond bereits in Europa aufhalten muss und plant nun, Annoncen in allen großen europäischen Zeitungen schalten zu lassen. | |||||
| 43 | 43 | Unerfreulicher Verwandtenbesuch | いじわるな夫人 (Ijiwaruna okusama) | 29. Okt. 1978 | 12. Feb. 1985 |
| Monsieur Bilfran erhält die Nachricht, dass seine Schwester, Madame Pantanne, ihn besuchen kommen möchte. Er schickt daher Theodor zum Bahnhof, um sie abzuholen. Während der Fahrt zum Palais lästert Theodor mit seiner Mutter über Perrine. Als sie dort ankommen, beschwert sich Madame Pantanne über Baron und darüber, dass ihr ein anderes Zimmer zugewiesen wurde. Beim gemeinsamen Abendessen, zu dem auch viele Gäste eingeladen sind, stellt Madame Pantanne Perrine bloß, da sie in ihrem "Alltagskleid" diniere. Die Runde wird kurz unterbrochen, da Monsieur Bilfran einen wichtigen Brief von Rechtsanwalt Phillip erhalten hat. Perrine und Bilfran ziehen sich ins Obergeschoss des Palais zurück und sie liest im ungestört den Brief vor. Darin steht, dass Edmond sich im März letzten Jahres in Bosnien aufgehalten hat. Diese erfreuliche Nachricht teilt er sofort seinen Gästen mit. Um ausführlichere Informationen zu erhalten, soll Monsieur Bilfran eine weitere Geldsumme übermitteln. Perrine ahnt, dass es nun nicht mehr lange dauern kann, bis ihr Großvater von dem Tod seines Sohnes erfährt, was sie ängstlich und traurig stimmt. | |||||
| 44 | 44 | Eine Nachricht aus Bosnien | ボスニアからの知らせ (Bosunia kara no oshirase) | 5. Nov. 1978 | 13. Feb. 1985 |
| Rosalie eilt von der Fabrik in den Gasthof um ihrer Großmutter von dem in der Fabrik kursierenden Gerücht zu berichten. Als sie Francoise und Monsieur Fabry mitteilt, dass Edmond zurückkommt, ist die Großmutter begeistert. Fabry hingegen weiß die Wahrheit und zeigt sich daher wenig beeindruckt. Im Palais reden Madame Pantanne und Monsieur Bilfran über Edmond. Während Bilfran der Meinung ist, dass sein Sohn alleine zurückkehrt, denkt Madame Pantanne, dass Edmond mit seiner Frau und seiner Tochter unterwegs ist. Diese scheinen bei Bilfran nicht willkommen geheißen zu werden. Perrine steigen daher Tränen in die Augen und sie bittet darum, sich auf ihr Zimmer zurückzuziehen. Kurz darauf sucht Madelaine Pantanne Perrines Zimmer auf und rät ihr, sich im Falle eines Streites um die Fabrik auf die Seite ihres Sohnes Theodor zu stellen. Eine Woche später kehrt Phillip nach Maraucourt zurück, um Monsieur Bilfran die Nachricht über den Tod seines Sohnes Edmond zu überbringen. Als Bilfran davon erfährt, bricht er in Tränen aus und ordnet eine zweitägige Arbeitsniederlegung sowie einen Gedenkgottesdienst an. In stiller Trauer fährt Perrine ihren Großvater ins Palais zurück. | |||||
| 45 | 45 | Bilfrans Trauer | ビルフランの悲しみ (Birufuran no kanashimi) | 12. Nov. 1978 | 14. Feb. 1985 |
| Bilfran ist in tiefer Trauer über den Tod seines Sohnes. Er schließt sich ein seinem Zimmer ein und verweigert die Mahlzeiten. Während des Gedenkgottesdienstes fällt Perrine aus, dass nur wenige der Arbeiter anwesend waren, obwohl sie an diesem Tag nicht arbeiten mussten. Bei einem Spaziergang erklärt Fabry ihr die Gründe dafür: Bilfran kaufte den Bauern von Maraucourt ihre Grundstücke ab, um dort seine Fabrik zu bauen. Er ist lediglich auf den Gewinn fixiert, den seine Fabriken bringen und merkt nicht, unter welchen Bedingungen und für welchen geringen Lohn die Arbeiter schaffen. Perrine bereitet es große Sorge, dass ihr Großvater auch an diesem Abend nichts essen möchte. Sie sucht daher sein Zimmer auf. Er weist sie mehrmals ab, Perrine bleibt jedoch standhaft und kann ihn letztendlich überzeugen, mit ihr zu Abend zu essen. Am nächsten Tag möchte Bilfran wieder für einen halben Tag in die Fabrik fahren. Auf dem Weg zur Kutsche fällt er jedoch entkräftet um. Perrine macht sich daher so schnell wie möglich in die Stadt auf, um einen Arzt zu holen. | |||||
| 46 | 46 | Ein neuer Lichtblick | オーレリィの顔 (Ōreryi no kao) | 19. Nov. 1978 | 15. Feb. 1985 |
| Perrine wacht Tag und Nacht an dem Bett ihres Großvaters. Während seiner Krankheit vertraut er Taruelle und Theodor die Leitung der Fabrik an. An einem Nachmittag kommt Großmama Francoise Monsieur Bilfran besuchen. Sie erzählt ihm von der Ähnlichkeit, die Perrine mit seinem Sohn Edmond hat und bringt ihn auf den Gedanken, dass es sich bei Perrine um seine Enkelin handelt. Durch diesen Gedanken schöpft Bilfran neue Lebenskraft und beauftragt umgehend Monsieur Phillip damit, Nachforschungen über den Verbleib von Edmonds Frau und Tochter anzustellen. Dafür wird er nach Paris geschickt, da Perrine diese Stadt gegenüber Bilfran erwähnt hat. | |||||
| 47 | 47 | Ein Brand und seine Folgen | 火事 (Kaji) | 26. Nov. 1978 | 16. Feb. 1985 |
| Monsieur Bilfran fühlt sich wieder erholt genug, um auf die Arbeit zu fahren. Als Perrine und er sein Büro betreten, sind Taruelle und Theodor bereits anwesend. Diese sind nicht erfreut darüber, dass es Bilfran wieder besser geht, da ihre Chance auf sein Erbe somit gesunken sind. Perrine und Bilfran inspizieren zusammen mit Monsieur Fabry die neuen Maschinen in der Fabrik von Pont du Roir. Auf dem Rückweg nach Maraucourt sehen sie aus der Ferne, dass ein Haus in der Stadt brennt und erhöhen ihre Geschwindigkeit. In der Stadt angekommen erfahren sie, dass das Haus einer Frau abgebrannt sei, welche für die Kinder einiger Fabrikarbeiterinnen gesorgt hat, während diese in der Fabrik waren. Perrine und Bilfran treten näher an die Unglücksstelle heran. Perrin ist schockiert von dem Anblick, der sich ihr bietet. Monsieur Bilfran möchte den beiden Müttern, die ihre Kinder in dem Feuer verloren haben sein Beileid aussprechen, jedoch wird er von diesen fortgeschickt, ohne ein Wort zu sagen. Als sie im Büro ankommen, spricht Perrine kaum ein Wort, was ihrem Großvater auffällt. Sie bittet ihn darum, zum Begräbnis und der Messe der Kinder zu gehen, was er jedoch zunächst ablehnt. Perrine redet ihm daraufhin ins Gewissen und wirft ihm Egoismus vor. Bilfran scheint über die Direktheit Perrines erschrocken, beschließt jedoch nach kurzer Überlegung, daran teilzunehmen. Ebenso weist er Taruelle an, dass die Firma die Kosten für die Beisetzung übernehmen soll und die Arbeiter freizustellen, welche an der Beisetzung teilnehmen. | |||||
| 48 | 48 | Tränen der Freude | 幸せの涙が流れる時 (Shiawase no namida ga nagareru toki) | 3. Dez. 1978 | 17. Feb. 1985 |
| Nach dem Tod der beiden Kinder weist Bilfran Monsieur Fabry an, einen Kinderhort in Maraucourt einrichten zu lassen. Zudem hat Perrine zusammen mit ihren Freunden Rosalie und Fabry eine Überraschung für Monsieur Bilfran vorbereitet: Sie führen ihn am Abend in eine der Herberge für Fabrikarbeiter. Bilfran merkt anhand des schlechten Geruchs in dem Zimmer den Zustand der Verwahrlosung. Auf dem Rückweg ins Palais macht er bereits Pläne, um den Zustand der Arbeitskräfte zu verbessern. So stellt er am nächsten Morgen Taruelle und Theodor seinen Plan für den Bau neuer Wohnheime für alleinstehende Arbeiter und die Gründung eines Sportvereines vor. Dieses Vorhaben stößt bei den beiden auf wenig Verständnis. Bei einem Spaziergang im Park fasst Bilfran den Entschluss, den Park für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Am nächsten Tag trifft Monsieur Phillip ein, der seine Ankunft am Tag zuvor mittels eines Telegramms angekündigt hat und seine Nachforschungen beendet hat. Dabei lässt Phillip Perrine von Madame La Cri-Cri grüßen und erwähnt in Gegenwart ihres Großvaters ihren echten Namen: Perrine Bilfran. Monsieur Bilfran ist überglücklich, dass sich seine Vorahnung bewahrheitet hat und schließt seine Enkelin in die Arme. Er will nun bei ihr alles wieder gut machen, was er für seinen Sohn und dessen Frau versäumt hat. | |||||
| 49 | 49 | Der erste Schnee | 初雪の降った日 (Hatsuyuki no futta hi) | 10. Dez. 1978 | 18. Feb. 1985 |
| Theodor fühlt sich nach dieser Nachricht um das Erbe seines Onkels betrogen und macht sich umgehend auf den Weg zu Taruelle, um diesem davon zu berichten. Währenddessen informiert Monsieur Phillip die Belegschaft über die Neuigkeiten bezüglich der Enkelin Bilfrans. Monsieur Bastian gratuliert im Namen aller Bilfran und Perrine herzlich. Perrines Großvater möchte sich nun unbedingt bei den Leuten bedanken, welche sich seit Perrines Ankunft in Maraucourt so gut um sie gekümmert haben und ihr als Freunde zur Seite standen. Daher fährt er zusammen mit seiner Enkelin ins Gasthaus von Rosalie. Diese sind über die Nachricht überglücklich. Kurz darauf stößt auch Monsieur Fabry hinzu, welcher bereits über die Verwandtschaftsverhältnisse Perrines informiert war und daher nicht sehr überrascht auf die Neuigkeit reagiert. Bilfran ist in guter Stimmung und möchte darauf anstoßen, dass er durch Edmonds Tochter ein wertvolles Geschenk in seinem Leben erhalten hat. | |||||
| 50 | 50 | Ein gefährliches Wagnis | おじいさんの目 (Ojīsan no me) | 17. Dez. 1978 | 19. Feb. 1985 |
| Die Nachricht, dass es sich bei Perrine um die Enkelin Bilfrans handelt hat sich rasend schnell in Maraucourt verbreitet. Während mit dem Bau eines Arbeiterwohnhauses begonnen wird, entschließt sich Monsieur Bilfran dazu, eine Augenoperation vornehmen zu lassen. Sein Gesundheitszustand hat sich immens verbessert, seitdem er Perrine als seine Enkelin um sich hat. Dennoch birgt die Operation ein gewisses Risiko, sodass Bilfrans Arzt als auch Perrine um ihn bangen. Die Operation wird dennoch veranlasst, da es Bilfrans einziger Wunsch ist, seine Enkelin sehen zu können. | |||||
| 51 | 51 | Weihnachten – Ein Wunsch erfüllt sich | 忘れられないクリスマス (Wasurerarenai kurisumasu) | 24. Dez. 1978 | 20. Feb. 1985 |
| Am Heiligabend holt Perrine aus den Geschäften der Stadt Geschenke für ihre Freunde, welche sie ihnen sogleich vorbeibringt und im Namen ihres Großvaters ein frohes Weihnachtsfest ausrichtet. Abends ist Monsieur Fabry zum Essen ins Palais eingeladen. Dabei erhält er von Monsieur Bilfran die Nachricht, dass er in Zukunft stärker in die Firmenentscheidungen einbezogen wird und bekommt die Leitung für die Angelegenheiten des Kinderhortes anvertraut. Fabry fühlt sich dadurch sehr geehrt. Am nächsten tag wartet Monsieur Bilfran sehnsüchtig auf die Ankunft des Arztes, da es kaum abwarten kann, seine Perrine zum ersten Mal zu sehen. Seine Augenbinde wird kurzzeitig abgenommen. Zunächst sieht er Perrine verschwommen, doch seine Augen sehen sie von Sekunde zu Sekunde immer schärfer. Nun kann er die Ähnlichkeit zwischen ihr und seinem verstorbenen Sohn Edmond erkennen. Wäre er nicht blind gewesen, hätte er seine Enkelin schon bei ihrem ersten Treffen als solche erkannt. | |||||
| 52 | 52 | Am Ziel einer langen Reise | 春の訪れ (Harunootozure) | 31. Dez. 1978 | 21. Feb. 1985 |
| Obwohl der Frühling naht, schneit es noch immer in Maraucourt. Durch die Lichtreflexion des Schnees ist des Perrines Großvater verboten, das Palais zu verlassen. An seinem Geburtstag jedoch darf es das erste Mal nach seiner Augenoperation das Palais verlassen. Er will mit Perrine einen Ausflug unternehmen, wobei auf dem Hof vor dem Palais eine große Überraschung auf sie wartet: Monsieur Bilfran hat Madame La Cri-Cri Parikal abgekauft, welcher von nun an im Stall des Palais bleiben darf. Perrine ist überglücklich. Parikal ist bereits vor die Kutsche gespannt und sie begeben sich zur der Hütte, in welcher Perrine Monate zuvor alleine gelebt hat. Dabei spricht ihr Großvater große Bewunderung aus. Anschließend fahren sie in die Stadt. Dort begegnen sie Marcel und den Zirkusleuten, welche auf Kosten der Firma eine Extravorstellung für die Fabrikarbeiter geben. Marcel und Perrine haben sich lange nicht mehr gesehen und fallen sich glücklich in die Arme. Dann setzt sie den Ausflug mit ihrem Großvater fort. Sie besuchen die Kindertagesstätte, welche trotz des starken Schneefalls der letzten Wochen vollendet werden konnte. Rosalie, welche nun in der KiTa arbeitet, zeigt ihnen die schöne Einrichtung des Hauses. Auch Großmama Francoise arbeitet nun dort und kümmert sich um die Kleinkinder. Anschließend fahren sie zur Baustelle des Arbeiterwohnheimes. Die Bauarbeiten gehen gut voran. Das letzte Ziel ihres Ausflugs ist ein Baum auf einem Hügel, an welchem Perrine bei ihrer Ankunft in Maraucourt ihre Eltern um Hilfe gebeten hat. Nun spricht sie ihnen ihr Dank aus und tanzt fröhlich mit ihrem Großvater über die mit Blumen übersäte Wiese. Perrine ist glücklich, dass sie ihrem Großvater die Augen öffnen konnte und diesem von nun an das Wohl seiner Arbeitskräfte am Herzen liegt. | |||||

Die Handlung der Animeserie beginnt in Pubaka (1), einem bosnischen Dorf westlich von Sarajevo. Nachdem Perrines Vater Edmond Bilfran auf dem örtlichen Friedhof beigesetzt wurde, treten Perrine und ihre Mutter die Weiterreise von Bosnien nach Maraucourt (27–52) in Nordfrankreich an, wo Perrines Großvater Pascal Bilfran lebt. Kurz nach ihrer Ankunft in Paris (17–22) stirbt Perrines Mutter Mari, da ihr die Alpenüberquerung und die Strapazen der langen Reise stark zugesetzt haben. Hier setzt auch die Handlung von Daheim (im Original: En Famille) ein, der Romanvorlage von Hector Malot. Perrine muss sich nun alleine von Paris nach Maraucourt durchschlagen, wo sie unerkannt Arbeit in der Textilfabrik ihres Großvaters aufnimmt. Nach ihrem Aufstieg zu seiner Privatsekretärin zieht Perrine schließlich bei Pascal Bilfran im Palais Bilfran ein.
Das Bilfran-Anwesen in der Serie hat in seinem äußeren Erscheinungsbild starke Ähnlichkeit zum Château de la Navette in Flixecourt und liegt wie dieses benachbart zu einem großen Fabrikgelände. Da Flixecourt zudem nahe bei Picquigny liegt, der letzten Zugstation vor Maraucourt, wohin Perrine anfangs mit ihrer Mutter zu fahren gedachte, ist davon auszugehen, dass der Ort das fiktive Maraucourt in der Serie repräsentieren soll.
Die folgende Europakarte zeigt die Position von Orten an, durch die Perrine auf ihrer Reise nach Maraucourt gekommen ist. Die angegebenen Nummern neben den Markierungen beziehen sich auf die Episoden der Animeserie.
Handlungsorte der Animeserie nach Episodennummer:
1 Pubaka (Serie), vmtl. Busovača (Realität) 2 Kardo (Serie), vmtl. Jajce (Realität) 3 Stoka (Serie), vmtl. Mrkonjić Grad oder Ključ (Realität) 4 Garoch (Serie), vmtl. Grabovac (Realität) 5 Rijeka (nicht namentlich genannt) 6 9 10 Brescia (nicht namentlich genannt) 12 13 Simplonpass (nicht namentlich genannt) 14 15 Lausanne (nicht namentlich genannt) 16 Dole (nicht namentlich genannt) 17–22 24 Méru (nicht namentlich genannt) 25 Beauvais (nicht namentlich genannt) 26 27–52 Maraucourt (Serie), vmtl. Flixecourt (Realität) |