Peter Gasteiger (* 13. April 1872 auf dem Kornhuber Hof bei Irschenberg im Landkreis Miesbach; † 16. Juli 1951 in Wiechs (Bad Feilnbach)) war ein deutscher Bürgermeister und Landwirt sowie Mitglied des Bayerischen Landtags.
Nach seinem Volksschulabschluss besuchte Peter Gasteiger eine landwirtschaftliche Fortbildungsschule in Au bei Bad Aibling und leistete von 1892 bis 1894 Militärdienst. Anschließend führte er in Gundelsberg, Ortsteil von Wiechs, eine Landwirtschaft, war als Gemeindekassierer eingesetzt und wurde dort 1912 zum Bürgermeister ernannt.
Ab 1916 musste er beim Landsturm Kriegsdienst leisten. Gasteiger war Mitglied der Bayerischen Volkspartei und hatte einen Sitz im Bezirkstagsausschuss. Ebenso gehörte er der Bezirksbauernkammer an und war deren Präsident.
1932 erhielt er im Stimmkreis Ebersberg, Aibling-Miesbach ein Mandat für den Bayerischen Landtag. Gasteiger war stellvertretendes Mitglied im Bayerischen Staatsgerichtshof.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gasteiger, Peter |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Bürgermeister und Landtagsabgeordneter (BVP) |
| GEBURTSDATUM | 13. April 1872 |
| GEBURTSORT | Irschenberg |
| STERBEDATUM | 16. Juli 1951 |
| STERBEORT | Wiechs (Bad Feilnbach) |